Seit einiger Zeit bin ich mich mit einem speziellen Phänomen am beschäftigen.
Hierbei geht es darum, daß wenn ich Erläuterungen formuliere, welche spezifische Gegebenheiten auf den Punkt bringen, damit verbunden die diversen Verhältnismäßigkeiten aufzeige und dies in seiner Ganzheit darstelle, mir ein 'ich verstehe kein Wort Herr Lenau' entgegen kommt.
Inhaltlich geht es dabei um Verhältnisse menschlichem Seins. Der Punkt ist, daß man nicht Teile des Menschen aus diesem heraus nehmen kann, wie beim Motor eines Autos und so mir die Auseinandersetzug damit auch gleichermaßen zu händeln ist.
Ich versuche mir darüber ein Verhältnis zu verschaffen, indem ich mir einmal diese Sprachsituation einer regulären Produktsituation gegenüber stelle. Das Produkt eines Schreiners z.B. nimmt ein Gegenüber immer wahr, und auch wenn dieser die Exklusivität dessen ins Extreme treibt, nimmt ein Gegenüber gleichermaßen das Produkt wahr.
Wie kann es sein, daß man da 'gar nichts' MEHR wahrnimmt, obwohl die genutzen Worte/Begriffe dem Gegenüber keine Unbekannten sind?