Der Stahlpreis hat sich am Mittwoch um mehr als vier Prozent verteuert. Für Analysten liegt das auch an steigenden Umweltauflagen.
In der vergangenen Woche schrumpften die chinesischen Stahl-Lagerbestände um 7,4 Prozent auf 4,13 Millionen Tonnen.
Eine starke Nachfrage beschert Stahl den größten Preisanstieg binnen eines Tages seit einem Dreiviertel Jahr. Der Schanghaier Terminkontrakt verteuerte sich am Mittwoch um 4,3 Prozent auf 3727 Yuan (586 Dollar) je Tonne. In seinem Windschatten gewann der Eisenerz-Future 2,3 Prozent auf 474 Yuan (75 Dollar).
„Die Nachfrage nach Stahlprodukten bleibt hoch, während das Angebot durch Umweltauflagen geschmälert wird“, schrieben die Analysten des Brokerhauses Orient Futures in einem Kommentar. Im Kampf gegen Umweltverschmutzung haben chinesische Behörden in einigen Regionen die Schließung von Stahlhütten angeordnet.
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