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Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat von der Deutschen Telekom Bewegungsdaten ihrer Mobilfunkkundinnen und -kunden erhalten (Sueddeutsche.de*). Mit diesen Daten soll unter anderem kontrolliert werden, inwieweit sich die Bevölkerung an den Appell hält, zur Vermeidung der Ansteckung mit COVID-19 zu Hause zu bleiben. Datenschützer halten das gewählte Vorgehen für unbedenklich, da es sich um aggregierte Datensätze handelt, bei denen immer die einzelnen Datensätze von mindestens 30 Personen zusammengefasst werden.

Inzwischen wird nämlich schon an weitergehenden Maßnahmen gearbeitet: So könnten etwa Infizierte mit einer App (freiwillig) ihre Bewegungsdaten spenden. Die bisherigen und angedachten Aktivitäten sind ein guter Anlass, um den zu Grunde liegenden Wertekonflikt (Schutz der Gesundheit versus Schutz der Privatsphäre) aus ethischer und rechtlicher Sicht zu erörtern. Der gesamte Beitrag auf unserer Themenseite: https://gi.de/themen/beitrag/thema-im-fokus-standortdaten-zur-corona-bekaempfung