Stellungnahme zum Lehrplanentwurf für das Fach Sachunterricht in der Grundschule in NRW

Die Fachgruppe Informatische Bildung Nordrhein-Westfalen der Gesellschaft für Informatik veröffentlicht Stellungnahme zum Lehrplanentwurf für das Fach Sachunterricht in der Grundschule in Nordrhein-Westfalen

Erstmalig werden Entwürfe für Lehrpläne in Nordrhein-Westfalen vorgelegt, die den Versuch unternehmen, sich einer informatischen Perspektive im Zusammenhang mit dem Sachunterricht konstruktiv zu stellen. Bemerkenswert ist, dass, entgegen der im Vorfeld deutlich von der Landesregierung und dem Schulministerium dargestellten Linien, auf dieser Basis keine Expertise der Informatik und insbesondere der Fachdidaktik Informatik eingeholt wurde.

Dabei liegen inzwischen reichhaltige Erfahrungen – auch aus anderen Ländern – bereit. Um diesen Erfahrungen Rechnung zu tragen, sind zentrale Begriffe der Informatik sorgfältig in die Kompetenzen aufzunehmen. Diese zentralen Informatikbegriffe sind gerade bezüglich des sprachsensiblen Ansatzes für gelingenden Unterricht, der Begeisterung bei den Schülerinnen und Schülern weckt und dabei die informatische Sicht auf die Welt ernsthaft und nachhaltig für die weiterführende Schule vorbereitet, unabdingbar.

Das bedeutet insbesondere, dass allen Inhaltsbereichen der Bildungsempfehlungen der Gesellschaft für Informatik Rechnung zu tragen ist und diese mit ausgewiesenen, geeigneten Prozesselementen untersetzt werden müssen (vgl. Gesellschaft für Informatik e. V. 2019).

Dies wurde im Projekt Informatik an Grundschulen (IaG – vgl. MSB-NW 2017), erst recht in den veröffentlichten Zusatzmaterialien (vgl. exemplarisch MSB-NW 2019b), geleistet. Die dort adressierten Kompetenzen wurden von den Schülerinnen und Schülern erreicht, wie durch die Evaluation gezeigt wurde.

Die gesamte Stellungnahme finden Sie auf https://ddi.uni-wuppertal.de/website/repoLinks/v562_gi-fg-ibn_stellungnahme-entwurf-sachunterricht.pdf