Manchmal kommen Klienten zu einem Coaching-Gespräch, weil sie von einer höheren Instanz geschickt wurden.
Es gibt zwei Möglichkeiten mit solchen “Besuchern” in der Auftragsklärung umzugehen, laut de Shazer.
Eine Möglichkeit: Wir können den Druck der Überweisenden thematisieren und uns ansehen, was wir zusammen tun können, damit die überweisende Instanz zufrieden ist. In anderen Worten, wir können den Coachee fragen: “Was müssten Sie verändern, damit Sie mich, so schnell wie möglich, wieder los sind?”
Die zweite Möglichkeit: Die Stärken und Ressourcen des Coachees hervorheben und seine Entscheidungsfreiheit respektieren, aber Konsequenzen seiner Entscheidungen besprechen, z.B.: “Ich werde hier nichts gegen Ihren Willen tun. Jetzt überlegen wir mal, wie Ihr Chef reagieren wird, wenn sich die erwartete Veränderung nicht einstellt?”
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