Titandioxid (E171) weiter im Einsatz - Medikamente, Lebensmittel, Kosmetika - ja auch Ihre Zahnpasta ist betroffen!

Gestern haben wir hier das Thema "Titandioxid (E171) in Medikamenten" zur Sprache gebracht. Die Feedbacks liessen nicht lange auf sich warten. 12 Stunden nach der Publikation des Artikels liegen hier Reaktionen vor, wie wir das selten erlebt haben. Das hat uns bewogen, die Sache heutemorgen zu konzentrieren, Studien abzufordern, das Thema in anderen Netzwerken ebenfalls zu publizieren und einen Trailer zu produzieren.

Der Trailer zum Projekt! Wir würden uns freuen, wenn Sie den Link kopieren und in Ihre persönlichen Netzwerke und an Ihre Kontakte weitersenden würden:

https://youtu.be/YHDC_5g3kCk

E171 - Titandioxid - wird in einer Vielzahl von Lebensmitteln, Medikamenten, Kosmetika und anderen Industriegütern eingesetzt. Studien haben belegt, dass E171 gesundheitsgefährdend, mutmasslich sogar krebserregend ist. Die Bundesregierung hat bei der EU-Kommission seit Monaten ein Verbot zum Gebrauch von Titandioxid in Lebensmitteln angeregt, in Frankreich ist E171 bereits verboten.

Dennoch gibt es nach wie vor Medikamente, bei deren Herstellung E171 eingesetzt wird. Parkinson-Medikamnete bilden längst keine Ausnahme, auch Blutdrucksenker, Schmerztabletten und unzählige andere Produkte tragen E171 in sich. Schauen Sie einmal in den Produktinformationen Ihrer Tabletten nach, wahrscheinlich enthält auch Ihre Hautcreme und ganz bestimmt auch Ihre Zahnpasta Titandioxide (E171).

DOPANET Wissen & Kommunikation möchte die Sache gerne verstehen, erklären und lösungsorientiert Korrekturen bewirken.

Wir fordern die Herstellerwirtschaft und die zuständige Fachaufsicht auf, den fortwährenden Einsatz von Titandioxid in Medikamenten zu begründen und zu erklären, warum trotz eines im Zusammenhang mit Lebensmittelherstellungen vollzogenen Vorstoßes der Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner an die EU-Kommission E171 ungebremst weiter zum Einsatz kommt.

Die Nanopartikel von Titandioxid treten in eine ausserordentlich bedenkliche Interaktion mit diversen Bakterien im Darm und führen bei Menschen mit entsprechenden Dispositionen zu Verdauungsstörungen. Mehrere Studien belegen dies.

Parkinson-Patienten, die wir hier bei DOPANET besonders im Blick haben und deren Interessen uns am Herzen liegen, sind von Störungen des Verdauungssystemes überdurchschnittlich oft ohnehin betroffen. Die Parkinson-Erkrankung bringt die Verdauungsproblematik hinreichend mit sich. Wir haben wenig Sympathie für die mögliche Erhöhung von ohnehin vorhandenem Leidensdruck, nur weil die Industrie bei der Produktion von oral zuzuführenden Medikamenten auf Produktdesigns achtet und beispielsweise weisse Tabletten besonders weiss sein sollen oder rosafarbene Tabletten ein besonders helles und durchgängig gleiches Farbbild haben.

Zudem ist der Organismus des menschlichen Körpers nur eingeschränkt in der Lage, Titandioxid zu verstoffwechseln. Titandioxid sammelt sich in dieser Folge im Organismus an. Auch wenn die Einzeldosis pro Tablette sicherlich minimal ist, so ist die Addition kleinster Mengen zum Schluss doch signifikant. Parkinson-Patienten nehmen täglich viele Tabletten sein, die meisten Patienten müssen nach jeweils 4 Stunden Levodopa/Benserazid zuführen. Auch MADOPAR enthält Titandioxide (E171). Am Ende eines Monates hat ein Patient mit neurodegenerativer Erkrankung mehrere hundert Tabletten konsumiert. Dass die in diesem Zusammenhang aufgenommene Menge Titandioxid nicht mehr marginal ist, erklärt sich selbst.

DOPANET Wissen & Kommunikation möchte die Sache gerne klären. In erster Linie denken und argumentieren wir hier aus Patientensicht für Menschen mit neurodegenerativen Erkrankungen. Es sind jedoch letzthin alle Patienten betroffen, also längst nicht nur Parkinson-Patienten.

Wir fordern die Herstellerwirtschaft und die Fachaufsicht auf, den fortwährenden Einsatz von Titandioxid insbesondere bei der Medikamentenherstellung zu begründen und zu erklären, warum trotz eines Vorstoßes der Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner an die EU-Kommission E171 ungebremst weiter zum Einsatz kommt.

Der Einsatz von Titandioxid ist absolut verzichtbar, denn die Substanz erfüllt keinerlei medizinischen Nutzen. E171 wird ausschliesslich aus Gründen des Produktdesigns eingesetzt. Titandioxid hellt Produkte auf, glättet Farbstrukturen, macht Tabletten strahlend weiss oder versiegelt beispielsweise die optischen Oberflächen von Dragees.

Es ist nicht akzeptabel, eine gesundheitsbedenkliche Substanz industriell einzusetzen, die keinerlei Nutzen für den Verbraucher hat. Wir würden gerne erreichen, dass die Herstellerwirtschaft die Patientensicherheit priorisiert und sich dem Patienten-Interesse öffnet. Auch das BfArm, die Aufsichtsinstanzen des BMG, die Selbstverwaltung und die Krankenkassen sollten sich des Themas annehmen.

DOPANET® wird das weiter im Blick haben und berichten. Wir sind sehr erstaunt, dass ein solch essentielles Thema nicht längst von Patientenvertretungen, die vielfach wissenschaftliche oder ärztliche Beiräte haben, aufgeworfen wurde oder aber denkbare Vorstösse an Politik und Industrie ohne Öffentlichkeitswirksamkeit erfolgten. Sind die Patientenvertretungen doch so sehr von den Zuwendungen der Herstellerwirtschaft abhängig, dass Protest und Kritik nicht opportun wäre?

Es beweist sich die Richtigkeit, bei DOPANET keinerlei Fördergelder, keine Spenden, keine Mitgliedsbeiträge und auch keine anderen "Vorteile" anzunehmen. Das macht uns unabhängig und öffnet uns den Weg, notfalls auch unangenehme Fragen zu stellen...

https://youtu.be/YHDC_5g3kCk

Danke für das Aufgreifen dieses überaus wichtigen Themas, was daher kommt wie ein side kick....