Organisationen sind „Klangkörper“, die die Resonanz der Erschütterung der einzelnen Menschen aufnehmen und ihre eigenen Erschütterungen an die Menschen in der Organisation weitergeben.
Die Mitarbeiter reagieren mit ihren eigenen „Bordmitteln“, ihrer eigenen persönlichen Vulnerabilität darauf und üben wiederum Einfluss auf die Gesamtorganisation aus. Die Organisation versucht ihrerseits, mit ihren Regeln und Strukturen der eigenen Verunsicherung Herr zu werden und Angst zu kontrollieren. Sie wirkt dabei auf die Mitarbeiter ein. Die Frage ist dabei nicht, wie das aufeinander Einwirken verhindert werden kann. Die Frage ist, wie der einzelne Mensch oder die ganze Organisation mit dieser Interdependenz umgehen und sie zu steuern wissen.
Buchtipp: Stephanie Hartung, Trauma in der Arbeitswelt, SpringerGabler
Cheers
-EM