Zunächst über Bücher aus dem 19. Jahrhundert und zur gleichen Zeit auch über die Entzifferung von Kirchenbüchern, hat mich nach und nach die Faszination mit der endlosen Fülle an Schriften und vor allem auch Schrifttypen erfaßt.
Mittlerweile habe ich mir eine ganze Armada von Schriften an True-Type-Fonts zugelegt, jedoch gibt es ein wesentliches Händikap, daß nämlich die schönsten Schriften für die Bildschirmausgabe nicht geeignet sind - aus diversen Gründen.
Kommt noch hinzu, daß man beim Einsatz so auf seine Tücken stößt, denn hinter jeder kommerziellen Schrift steckt auch eine gewisser Geschichtshintergrund, mit dem ich mich vor allem einmal bezüglich meiner herausragenden Schrift - der Wilhelm Klingspor - spezifisch auseinandergesetzt hatte.
Anfangs zögerlich, jedoch aufgrund der Erfahrung mit den Verhältnissen dann auch mit Überzeugung, verwende ich diesen Schrifttyp für meinen Namenszug, um demonstrativ darzulegen, daß ich mich eben nicht über die Diskrepanzen gegenüber unserer Geschichtskultur mir eine Mauer vorhalten lasse zu unserer geschichtlichen kulturellen Vielfalt. Der 2. Weltkrieg ist nur ein Bruchteil unserer Kulturgeschichte und Mauern kann man überwinden.
Ich setze dies einmal bewußt in das Forum Amts- und Elitendeutsch, da zu jeder Zeit darüber vorgegeben wird, was zur Anwendung kommt.
Wer Muster hat für eine spezifische Anwendung von Schrifttypen, kann dies hier ja einmal mit anfügen. Ich beginne einmal mit meiner Anwendungsversion des nachfolgenden Motivs: