Ich möchte gerne eine neue CCD-Praktik vorschlagen und zwar das Messen des Aufwands.
Dies ist in meinen Augen die Grundvoraussetzung dafür, um überhaupt vernünftig planen zu können (sowohl bezüglich des Erstellens von Plaungen, als auch der Anpassungen). Und planen muss man ein Softwareprojekt eigentlich immer (außer meinetwegen im Hobby-Bereich), sei es um festzulegen, welche Anforderungen man in einem Build-Zyklus umsetzen möchte, sei es, um einen Vertrag zur realisierung eines Softwareprojekts abzuschließen usw.
Letztendlich kann ich auch den Erfolg eines Softwareprojekts nicht vernünftig angeben, wenn der tatsächliche Aufwand nicht bekannt ist. Damit ist eine vernünftige abschließende Reflexion des Projekts eben auch nur unter Kenntnis des Aufwands möglich.
Wie feingranular der Aufwand letzendlich gemessen wird ist sicherlich nicht ganz so entscheiden, solange er überhaupt festgehalten wird. Aber es gilt natürlich, dass um so feiner der Aufwand gemessen wird, also bezüglich der Artefakte oder der Entwicklungstätigkeiten, um so genauer kann natürlich dieses Wissen für zukünftige Planungen bzw. Anpassungen von Planungen verwendet werden.
Also, was meint Ihr hierzu?
Gruß Robert