Wie hängt das alles zusammen?
Ein Beispiel:
Eine real vorhandene Maschine ist defekt. Mit Hilfe z. B. eines Tabletts, einer VR-Brille oder Smartphones geht der Techniker, der eine Fehlermeldung erhalten hat, an die Maschine und erhält auf dem Bildschirm zusätzlich zum ausgewählten, lokalisierten Bereich der Maschine (Bauteil ist als 3D-Modell vorhanden) eine Anweisung, was zu tun ist. Es werden also zu dem angezeigten Bereich gespeicherte Inhalte wie Hinweise, Anweisungen oder Anleitungen mit der Wirklichkeit verbunden. Eine Aktion kann dann auch direkt vom Mobile Device ausgelöst werden, z. B. eine Ersatzteilbestellung, das Abschalten eines Bereiches, etc.
Die Anwendungsmöglichkeiten sind schier unbegrenzt.
Es stellen sich Fragen:
Wie groß ist der Abstand bei diesen schon teilweise eingesetzten Technologien zur heutigen Realität?
Wir treffen immer noch oft Excel als Tool für das Datenmanagement an, eine oft schlechte Datenqualität in ERP-Systemen und schon gar kein Master Data Management (MDM).
Die Aktualität der Daten, die verfügbaren Ressourcen und die dazugehörigen Prozesse stellen Unternehmen neben der Vernetzung der Systeme vor große Herausforderungen.
Was nützen einem technische Möglichkeiten, wenn die Basis, aktuelle und vollständige Daten in Realtime zur Verfügung zu stellen, nicht vorhanden ist?
Wenn z. B. Detailinfos oder das 3D-Bild des Bauteils zur Reparatur in einer bestimmten Version nicht aktuell zur Verfügung stehen?
Es wird Zeit für ein zentrales „Master“-Datenmanagement mit optimierten Prozessen, sonst wird man in Zukunft nicht wettbewerbsfähig sein.
Neue Technologien zu nutzen, hängt entscheidend von der Vollständigkeit und Aktualität Ihrer Daten ab.