Liebe Community,
gemeinsam mit meinem Kooperationspartner Gebhard Borck suche ich nach Wegen, _was_ Freude an der Arbeit ist und _wie_ sie für mehr Menschen real werden kann. Wir verlassen konventionelle Wege und prüfen unsere Thesen an der Praxis. Damit wir nicht nur in unserer eigenen Filterblase hängen bleiben, lade ich Euch ein, denkt mit uns weiter draufrum! Wir sind selbst Generalisten und freuen uns über den kritischen Austausch.
Aktuell suchen wir den interdisziplinären Austausch zu unserem Konzept "Wetten statt Planen". Uns ist bewusst, das die ersten Assoziationen nicht gerade seriös wirken. Wer sich jedoch vom ersten Eindruck nicht abschrecken lässt, ist herzlich eingeladen, mit uns draufrumzudenken.
Als Einstieg in den gemeinsamen Diskurs hier drei Links. Ich freue mich sehr über rege Beteiligung an der Diskussion - gern auch als Teil der Sympathie-Parade (siehe http://gebhardborck.de/blog/-?newsid=88)
Freundliche Grüße,
Franziska Köppe
##### WETTEN STATT PLANEN #####
Götz Müller, den ich sehr schätze für sein Wissen in Sachen kontinuierlicher Verbesserungsprozesse in Unternehmen, sprach mit Gebhard Borck über unser Konzept des "Wettens". Gemeint ist nicht das Zocken, auch nicht das "Gambling". Vielmehr ist es der Ist-Ist-Vergleich im Kontext von Wunsch und Wirklichkeit.
Im Gespräch gehen Götz und Gebhard ein auf die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Planen und Wetten; und was sich für Chefs und Mitarbeiter dadurch ändert. Schonungslos legt dabei Gebhard auch die Probleme auf den Tisch, die für Führungskräfte die Änderung ihrer eigenen Rolle vom Helden zum Facilitator bedeuten. Interessant finde ich auch die Frage, ob es ein "zu spät" für den Umstieg von (Business)Planung zur Wette für "Unternehmen in Schieflage" gibt.
Insgesamt also 43 hoch spannende Podcast-Minuten für Mitarbeiter wie Chefs gleichermaßen:
http://www.geemco.de/artikel/kaizen-2-go-046-wetten-statt-planen
Wer dann etwas tiefer ins Thema einsteigen möchte, dem sei Gebhards Beitrag via microTool empfohlen. Gebhard erläutert anhand eines konkreten Fallbeispiels wie die Alternativen zu einem intelligenten Umgang mit der Zukunft gestaltet werden können. Ein zeitgemäßes Controlling, dass unternehmerisches Denken und Handeln gleichermaßen fördert wie fordert - bei allen Mitarbeitern des mittelständischen Handwerksbetriebs, wo es seit 18 Monaten im Einsatz ist.
In seinem Beitrag geht er auf die Fragen ein:
* Wozu den Blickwinkel ändern?
* Warum nennen wir es Wette?
* Wie geht die Wette?
* Wie funktioniert ein dynamisches Feedback zur Selbststeuerung?
* Was berücksichtigen wir im Feedback-System?
* Was bringt’s?
Wer dann weiterlesen und auf mehr Praxisbeispielen draufrumdenken möchte, dem sei unser Buch "Wetten statt Planen" ans Herz gelegt. Es handelt sich dabei um die Transkription eines diskussionsfreudigen Abends bei der new&able. Darin spielen dann auch ein großes Produktentwicklungsprojekt eine Rolle ;-)
Das Buch läd dazu ein, sich Randnotizen zu machen und die Thesen kritisch zu hinterfragen. Hier gibt es ein gratis Probekapitel und den Link zu amazon:
http://wetten-statt-planen-das-buch.de
Wir freuen uns über kritische Stimmen!
Bleibt neugierig,
Franziska