Wie definiert 'sich' Experte?

Einst versetzte es mich noch in Erstaunen, heute ist es einzig noch ein Entsetzen, was es bei bewirkt bei dem, was man da alles so als deklariertes Expertentum antrifft. Nur ist es halt so, daß das trau, schau, wem noch nie anders war, im Leben zu berücksichtigen und so möchte ich hier auch einmal einen Input aufbringen, worauf hierin zu achten ist. Ich habe bewußt das 'sich' derart hervorgehoben, denn eine jeweilige Sachlichkeit und somit auch dessen Deklaration erklärt sich aus sich selbst heraus. Wie der Jeweilige dies anwendet, steht auf einem anderen Blatt.

Die Grundlage des Experten sind seine Kenntnisse und das Spezifische darin ist die darüber hinausgehende Beurteilungsfähigkeit. Das jemand etwas weiß alleine, führt nicht dazu.

Genau Letzteres führt nämlich zu den diversen Mißverhältnissen und basiert zumeist darauf, daß man da etwas deklarationsmäßig drauf schreibt und händelt, jedoch nicht dem entspricht. Und daß es als solches nicht erkannt wird, basiert aufgrund der Unkenntnis derer, welchen dies als solches präsent wird.

Hierin ergibt sich nämlich noch eine weitere Unterscheidung, inwiefern der Jeweilige über eigene erfahrungsgemäße Kenntnisse verfügt oder einzig über reines Wissen, welches von anderen stammt (darin liegt die Unterscheidung von Kenntnis und Wissen!).

Kern der Sache ist somit aber auch, daß die Beurteilungsfähigkeit der Beurteilungsfähigkeit den Sachstand klärt und gleichzeitig aber auch dessen tatsächlichen Existenz repräsentiert und somit sich das Relationsverhältnis ergibt, daß sich der Beurteilungsfähige selbst und andere darin beurteilen kann, jedoch kein anderer.

Und darin liegt wiederum der Kern der Sache 'an sich', daß wir mit dem konfrontiert sind, wie es ist. Ändern läßt sich die Grundlage selbst nicht, jedoch die Art und Weise, wie man damit umgeht. In erster Linie gilt es sich dessen bewußt zu sein und in Betracht zu ziehen und insofern es sich nicht 'dem gemäß' sich aufklärt als Unklarheit auch zu händeln.

Letztendlich ergibt sich für das Gesamtverhältnis, nicht nur aufgrund des Relationsverhältnisses, sondern primär des Differenzierungsverhältnisses von Experten den Laien, daß darin die Jeweiligen auf sich selbst gestellt sind, wie sie damit umgehen und somit auch des Bestandes dessen.

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Sie sprechen hierin einen wesentlichen Punkt an, denn die 'Deklaration' von Experte/in legt man sich selbst zu oder man wird als solches in Betracht gezogen. Was man darin antrifft, ist jedoch äußerst mannigfaltig bezüglich dem, was es ist, warum ich über diesen Beitrag einmal die Relativität dessen abbilde.
Ich möchte einmal die Nennung von Koryphäe (außergewöhnliche Experten) hier mit einbringen, sowie als Musterbeispiel das gravierende Verhältnis von Akademikern (Theoretiker) und Ingenieuren (Pragmatiker) im Neben- und Miteinander.
Und wie verhält es sich mit den diversen Prüfverfahren, wie z.B. dem Gerichtsverfahren? Hierin sind doch regulär die Juristen die Sachverständigen der Begutachtung des Jeweiligen. Inwiefern beschränken sich Experten auf ihr Expertentum und überlassen und übertragen sie das Jeweilige auf Diejenigen, welche die Kompetenz beinhalten und zu was führt dies, insofern dies nicht stattfindet.
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