Wie definiert sich heutzutage (der) Kunde?

Primär im Verhältnis seiner synonymen Erscheinungen, gemäß dem der Sachstand ein Zwitterwesen darin zum Vorschein bringt, woraus sich diverse Unterschiede ergeben. Und zum Leidwesen des Handelswesens vor allem auch Differenzen, worin in der Spaltung dessen dies selbst gar kein Verknüpfung beinhalt, außer es tritt als Resultat daraus hervor.

Verwirrend? Absolut, und auch der Grund, warum es niemand derart wahrnimmt.

Ich möchte hierzu einmal auf das Verfahren von Customer Relationship Management (CRM) oder wie man es auch nennt, Customer Management Relationship (CMR) hinweisen und die Funktionalität darin. Hierin werden Verkaufsabläufe datenmäßig erfaßt und ausgewertet, um daraus das Kundenverhalten herauszulesen. Es geht darum, das Handlungswesen über die Kenntnisse daraus zu optimieren und ein positivierendes Verhältnis zwischen Kunden und Handelswesen zu generieren.

Inwiefern tritt hierin jedoch die einzelne Person in Erscheinung?

Gar nicht, denn darin erscheint einzig der Geschäftsvorgang des Geld- und Leistungswesens!

Und das ist es auch, was man tagtäglich 'heutzutage' als personifizierter Kunde erfährt, daß man im Geschäftswesen einzig in dem Bezug in Betracht gezogen wird, wie man Teil dieses Vorganges ist. Dies wäre an sich gar nicht so schlimm für Menschen mit Prinzipien und Gebundenheit und somit auch als Dauer- und Stammkunde, jedoch muß ich als solcher feststellen, daß gerade dieser hierin eine Behandlung erfährt, die ebenfalls so gar nicht zu dem paßt, was es eigentlich ist. Und zwar eine ganz miese und abwertende. Warum? Weil man NICHT zu denen gehört, die eine Steigerung der Einkünfte generiert, wie die Neukunden.

Hups!

Ich denke, wir 'Kunden' müssen uns da wohl neu definieren oder doch vielleicht einfach nur die Handlungsweise ändern?