Die Zahlen sind beeindruckend: Auf YouTube werden täglich etwa 65.000 neue Videos hochgeladen und 100 Millionen Clips angesehen. 95 Millionen Tweets werden jeden Tag geschrieben. Und 126 Millionen Blogs sind registriert. Und täglich 247 Milliarden Emails (alle Zahlen aus 2009/2010). Das alles ist „user-generated content“. Hinzu kommen viele weitere Webdienste und, nicht zu vergessen, die klassischen Medien. Von daher ist es kein Wunder, dass der Information Overload von vielen als ernstes Problem gesehen wird, das nach Lösungen schreit.
Strategien, mit dem Information Overload umzugehen, gibt es viele. Luis Suarez, IBM Mitarbeiter, praktiziert seit drei Jahren „A World without Email“ und setzt ganz auf die Effektivität von Social Media. Andere knüpfen hier an und möchten die Vermittlung notwendiger Medien- und Informationskompetenzen in jedes Bildungscurriculum schreiben. McKinsey hat den Information Overload gerade zu einem Top Thema für 2011 erklärt. Und Ursula Hasler Roumois rät in ihrem „Studienbuch Wissensmanagement“ Wissensarbeitern, eine neue Souveränität im Umgang mit Nichtwissen zu entwickeln: „Ich weiß, was ich (im Moment) nicht wissen muss.“ Doch genug der Vorrede!
Was uns interessiert: Ist der Information Overload für Euch ein Thema? Und wenn ja, wie geht ihr mit ihm um?
Welche individuellen Strategien habt ihr entwickelt, um mit der Fülle an Nachrichten und Inhalten fertig zu werden? Und welche Strategien haben Unternehmen oder Organisationen entwickelt, um Euch dabei zu unterstützen?
Der 18. WissensWert Blog Carnival startet am 4. März und schliesst am 31. März 2011. Gastgeber der 18. Ausgabe sind Andrea Back und Jochen Robes.
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