interessante Überlegungen! Als ich in meiner Dissertation mit Mikrowellen auf in Zeolithen absorbierten organischen Molekülen herumgeprügelt habe (gab ganz spannende Reaktionen, die so "in Lösung" nie funktionierten ...), war ein MW-Ofen im Labor noch völlig exotisch. Heute gibt es praktisch kein Labor mehr ohne MW-Aufschlusseinrichtung; die direkte Energieübertragung durch Mikrowellen, insbesondere auf polare bzw. polarisierbare Medien, ist unschlagbar schnell und effizient.
Auch Reaktionen im Plasma sind heute schon fast "Stand der Technik". Also warum nicht weiter denken: welche anderen elektrischen Felder stehen für Anwendungen in der synthetischen oder analytichen Chemie zur Verfügung?
Und wenn man es ganz genau sieht: im Grunde sind chemische Elemente (z.B. in Form von Lösungsmittelmolekülen) ja auch nichts anderes als sehr, sehr kleine elektrische Felder ...