Worte und ihre Bedeutung

Worte sind nur das, worauf sie hindeuten. Hiernach könnte man einen Punkt setzen und alles wäre damit gesagt. Jedoch stelle ich immer wieder fest, daß es der außergewöhnlichen Schwierigkeit unterliegt, dies in irgend einer Form überhaupt vermittelt zu bekommen, daß es sich derart verhält. Was hat es damit auf sich?

Wie ich feststelle damit, daß man sich gar nicht bewußt ist, daß man gewohnheitsgemäß rein seine Vorstellung betrachtet und nicht das Sein dessen selbst, worin sich die Parallele darin ergibt und somit miteinander darauf einwirkt. Der Mechanismus der Sprache ist hierin von spezifischer Relevanz, daß es der Entfaltung des Sprachlichen der geistigen Vorstellung bedingt, um inhaltlich in Erscheinung zu treten. Und so ist man dann derart mit dieser sprachlichen Entfaltung der Vorstellung beschäftigt, sodaß man gar nicht bemerkt, daß doch die Sache selbst in Betracht zu ziehen ist und die Worte nur hindeuten auf das Sein dessen.

Ein weiterer Grund findet sich darin, daß man immer mehr mit Fremdwissen überhäuft wird, sodaß die eigenen Erfahrenskenntnisse in dieser Masse verlustigt gehen, man diese übersieht oder erst gar nicht (mehr) in Betracht zieht. Um so weniger man sich somit selbst mit den Dingen beschäftigt, um so weniger kann ein solches dann auch überhaupt in Betracht gezogen werden.

Letztendlich ergibt sich hieraus auch ein reines Sprachverhältnis, welches den Anschein erweckt, es hätte einen eigenen Inhalt und würde das Sein abbilden. Die Sprache ist jedoch kein Abbild, sondern nur ein Hinweis!

Wird der Unterschied deutlich?