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DRF Stiftung Luftrettung gemeinnützige AG

Über uns

Lebensretter aus der Luft

Jahr für Jahr verunglücken mehrere hunderttausend Menschen auf deutschen Straßen. Lebensgefahr droht auch bei Herzinfarkt oder Schlaganfall. Diesen Menschen schnell und effektiv zu helfen, ist die Aufgabe der DRF Luftrettung. Ihr Anspruch: Die bestmögliche Versorgung von Notfall- und Intensivpatienten.

Im März 1973 erfolgte in Stuttgart der erste Einsatz eines rot-weißen Rettungshubschraubers. Im Jahr 2017 kommen an 31 Stationen in Deutschland und Österreich Hubschrauber der DRF Luftrettung zum Einsatz; neun davon rund um die Uhr. Alle Hubschrauber sind optimal für die Versorgung von Notfall- und Intensivpatienten ausgerüstet. In den vergangenen vier Jahrzehnten hat die DRF Luftrettung rund 800.000 Einsätze geleistet.

Rund 650 Notärzte, 120 Rettungsassistenten und 150 Piloten sind für die DRF Luftrettung im Einsatz. Pro Jahr leisten die Notärzte, Rettungsassistenten und Piloten der DRF Luftrettung rund 38.000 Einsätze. Zu den häufigsten Alarmierungsgründen zählten dabei lebensgefährliche Erkrankungen, wie Herzinfarkte und Schlaganfälle, sowie Unfälle.

Mit eigenen Ambulanzflugzeugen und erfahrenen Piloten, Notärzten und Rettungsassistenten holt die DRF Luftrettung Patienten aus dem Ausland nach Deutschland zurück, wenn dies medizinisch notwendig und ärztlich angeordnet ist. Diese weltweiten Einsätze werden über die Einsatzzentrale der DRF Luftrettung am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden koordiniert. Sie ist rund um die Uhr erreichbar, Alarm-Telefon: 0711-701070.

Im Operation-Center am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden befindet sich außerdem das operative Herzstück der DRF Luftrettung, der Fachbereich Technik. Er besteht aus einer Werft, in der die aus über 50 Hubschraubern und Flugzeugen bestehende Flotte der DRF Luftrettung von eigenen Fluggerätemechanikern und Avionikern gewartet wird, aus einem Entwicklungs­betrieb, aus der für die Lufttüchtigkeit der Fluggeräte zuständigen Abteilung CAMO und aus einem technischen Ausbildungsbetrieb. Insgesamt arbeiten rund 120 Techniker für die DRF Luftrettung.

Vorteile der Luftrettung

In Deutschland hat jeder Betroffene Anspruch auf den Einsatz eines Rettungshubschraubers, wenn dies medizinisch erforderlich ist. Die örtlichen Rettungsleitstellen disponieren nach Eingang des Notrufs das entsprechende Rettungsmittel. Der Hubschrauber ist dabei häufig der schnellste Notarztzubringer. Außerdem ist er auch beim Transport von Patienten in weiter entfernte Spezialkliniken unschlagbar schnell – gerade in ländlichen Gebieten. Die Abrechnung der Rettungseinsätze mit den Krankenkassen erfolgt auf zwei unterschiedlichen Wegen: Während im bodengebundenen Rettungsdienst nach Einsatzpauschalen vergütet wird, rechnet die DRF Luftrettung ihre Einsätze aufgrund der geleisteten Flugminuten ab. Insbesondere auf kürzeren Einsatzdistanzen hat der Rettungshubschrauber so einen Kostenvorteil.

Zur Sicherstellung ihrer hohen Qualität ist die DRF Luftrettung auf die Unterstützung von Förderern und Spendern angewiesen. „Zum Wohle der uns anvertrauten Patienten investieren wir fortlaufend in die Modernisierung unserer Flotte, die Fortbildung unseres fliegerischen und medizinischen Personals und die Optimierung medizintechnischer Geräte. Für diese vielfältigen Investitionskosten müssen wir als gemeinnützig tätige Organisation teilweise selbst aufkommen oder in teure finanzielle Vorleistung treten. Von den Krankenkassen werden uns nur die Kosten erstattet, die dem gesetzlich vorgeschriebenen Leistungsumfang entsprechen“, erklärt Dr. Krystian Pracz, Vorstand der DRF Luftrettung. In vielen Orten informieren deshalb Außendienstmitarbeiter die Bevölkerung über die Arbeit der DRF Luftrettung, um Förderer für den DRF e.V. zu werben. Sie tragen Dienstkleidung und können sich ausweisen.

Auslandsreisenden bietet eine Fördermitgliedschaft die Sicherheit, im Falle eines Unfalls oder einer Erkrankung im Ausland und bei entsprechender medizinischer Indikation kostenlos durch die DRF Luftrettung in eine deutsche Klinik transportiert zu werden. Die Kosten für solche Ambulanzflüge aus dem Ausland nach Deutschland dürfen von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen werden. Ohne private Vorsorge müssen die Patienten die oft sehr hohen Kosten selbst tragen.

Der Mindestförderbeitrag für Einzelpersonen liegt bei 48,- Euro, für Familien bei 84,- Euro pro Jahr. Fragen zur Fördermitgliedschaft beantwortet die Förderer- und Spenderbetreuung des DRF e.V. montags bis freitags von 8.00 bis 19.00 Uhr unter Telefon: 0711-70072211.

Hintergründe zur DRF Luftrettung

Die DRF Luftrettung besteht aus einem gemeinnützigen Förderverein, einer Stiftung des bürgerlichen Rechts und einer gemeinnützigen AG. Die Stiftung, die der Aufsicht des Regierungspräsidiums Stuttgart unterliegt, überwacht die operative Arbeit der gemeinnützigen AG. Zur Finanzierung dieser oft lebensrettenden Arbeit tragen die Förderer des DRF e.V. entscheidend bei. Aktuelle Informationen auch im Internet unter www.drf-luftrettung.de oder www.facebook.com/drfluftrettung   

 


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