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Ab 1. Januar 2018 wird Fraunhofer IWES in Kassel ein eigenständiges Institut: Fraunhofer IEE

Fraunhofer IWES: Institutsteile werden eigenständige Institute

Das Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik IWES ist seit seiner Gründung 2009 auf knapp 600 Mitarbeitende gewachsen. Beide Institutsteile haben in ihrer strategischen Ausrichtung erfolgreich weitgehend unabhängige Profile entwickelt. Daher wird die Fraunhofer-Gesellschaft die Institutsteile ab Januar 2018 als eigenständige Institute fortführen. Ziel ist es, die inhaltlichen Ausrichtungen klarer für die Partner in Wissenschaft und Wirtschaft zu kommunizieren.

Fraunhofer IEE

Das zukünftige »Fraunhofer-Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik IEE« in Kassel hat sich in den Geschäftsbereichen Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik etabliert. Es forscht für die Transformation der Energieversorgungssysteme und entwickelt Lösungen für technische und wirtschaftliche Herausforderungen.

Fraunhofer IWES

Mit der leicht geänderten Bezeichnung »Fraunhofer-Institut für Windenergiesysteme IWES« wird das Fraunhofer IWES Nordwest mit Hauptsitz in Bremerhaven zukünftig firmieren. Es hat sich als Brancheninstitut für die Validierung von Entwicklungen in der Windenergie­anlagentechnologie etabliert.


Wir sind von der Vision, das Energieversorgungssystem auf 100 Prozent erneuerbare Energien umbauen zu können, überzeugt.

Dazu haben wir bereits viele Technologien bis zur verlässlichen Funktionsreife entwickelt. Die Kosten für unsere Energiewende liegen bei Streckung über einen Zeitraum von 30 Jahren bei etwa 1 Prozent unseres deutschen Bruttoinlandsprodukts. Zum Vergleich: Das Apollo-Projekt in den 60er Jahren kostete etwa 0,25 Prozent des damaligen Bruttoinlandsprodukts der USA über einen Zeitraum von 10 Jahren. Relativ gesehen ist unsere Aufgabe also viermal größer und über einen dreimal längeren Zeitraum durchzuhalten. Die Energiewende als großtechnisches Projekt verstanden, ist zwar eine enorme Herausforderung, aber sie ist nicht eine astronomisch größere Aufgabe als zum Mond zu fliegen. Zur Herkulesaufgabe Energiewende   http://www.herkulesprojekt.de/

Die wissenschaftlich-technischen Aufgaben für Forschung und Entwicklung liegen im Wesentlichen in der Kostenreduktion und Weiterentwicklung der verschiedenen Wandlungstechnologien sowie in einer neuen Energiesystemtechnik, um unter komplexen technischen, ökonomischen und ökologischen Randbedingungen zuverlässige und stabile Versorgungssysteme mit 100 Prozent erneuerbaren Energien zu realisieren.

Die neue Disziplin »Energiesystemtechnik« beschäftigt sich damit, nicht die Erzeugungs- und Verbrauchskomponenten im Einzelnen, sondern die Zusammensetzung der Komponenten zu einem funktionierenden Gesamtsystem zu betrachten. Außerdem können sich aus der Funktion des Gesamtsystems auch Forderungen für das Design und die Regelung der einzelnen Subsysteme und Komponenten ergeben.

Als Hauptgegenstände für eine neue ganzheitliche Energiesystemtechnik lassen sich bezeichnen:

  • Entwurf von Energieversorgungssystemen, d.h. Anzahl, Mischung und räumliche Verteilung verschiedener Erzeugungsformen
  • Entwurf von Energienetzen
  • Entwurf von Reglerstrukturen für Erzeugung, Übertragung und Verbrauch im operativen Betrieb
  • Modellierung der Umwelt, die in Form parametrischer Einflussgrößen auf das technische System wirkt
  • Messtechnik für technische und Umweltgrößen
  • Aktuatoren an den Schnittstellen zwischen den Systemkomponenten
  • Energiespeicher
  • Kommunikationstechnik, die Mess-, Steuerungs- und betriebwirtschaftliche Größen transportiert
  • Betriebswirtschaftliche und volkswirtschaftliche Bewertung von Entwürfen für Energieversorgungssysteme
  • Entwurf und Analyse von Marktsteuerungsinstrumenten, die zur Transformation von Energieversorgungssystemen eingesetzt werden.

 Beispiele unserer Forschungsaktivitäten sind:

  • Simulationen und Szenarien für die Energiewende
  • Ertragreiche Windenergiestandorte im Binnenland
  • Sichere Standorte für die Offshore-Windenergienutzung
  • Moderne Regelungssysteme für Windenergieanlagen
  • Netzintegration von Wind- und Solarenergie
  • Photovoltaikausbau und dezentrale Netzintegration
  • Bioenergie bedarfsgerecht zur Verfügung stellen
  • Langzeitspeicherung: Kopplung von Strom- und Gasnetz
  • Elektromobilität mit erneuerbaren Energien
Das Fraunhofer IWES wurde zum Jahresbeginn 2009 gegründet und ist aus dem ehemaligen Fraunhofer-Center für Windenergie und Meerestechnik CWMT in Bremerhaven sowie dem Institut für Solare Energieversorgungstechnik ISET e.V. in Kassel hervorgegangen.

Seit Oktober 2012 leitet Prof. Dr. Clemens Hoffmann das IEE (ehemals Fraunhofer IWES). Er folgte 2012 Prof. Dr. Jürgen Schmid, der 14 Jahre lang das IWES Kassel leitete. In dieser Zeit baute Schmid das auf  Energiesystemtechnik spezialisierte Kasseler Institut von rund 130 auf über 360 Mitarbeiter und das Jahresbudget von rund 6,5 Mio auf  20 Mio Euro aus.

https://www.iee.fraunhofer.de/de/impressum.html







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