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Maximilianpark Hamm GmbH

Über uns



Ein Park auf Kohle

Der Maximilianpark wurde 1984 mit der Landesgartenschau auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Maximilian eröffnet und feiert in diesem Jahr den 30. Geburtstag. Mit seinem markanten Markenzeichen, dem Glaselefanten, ist er über die Region hinaus bekannt und lockt jährlich mehr als 400.000 Besucher an. Der Künstler und Architekt Dr. Horst Rellecke verwandelte die ehemalige Kohlenwäsche der Zeche in die heute begehbare Plastik und präsentiert im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten gleich zu Beginn der Saison die Ausstellung „Bilderreise – Reisebilder“ in „seinem“ Glaselefanten.

Vor gut 30 Jahren wurde auf dem brachliegenden Zechengelände mit dem Bau der 1. Landesgartenschau Nordrhein-Westfalens begonnen. Als Gestaltungsgrundlage galt damals das konzeptionelle Leitmotiv: Künstlich-Geschaffenes dem Natürlich-Entstandenen akzentuiert gegenüber zustellen. Bis heute ist der Maximilianpark beispielhaft für die Weiter entwicklung  und Akzentuierung unterschiedlicher landschaftsarchitek-tonischer Blickwinkel. Die jüngste Attraktion im 22 ha großen Erholungspark ist die deutschlandweit größte Stauden- und Gräserpflanzung des international gefragten Landschaftsplaners Piet Oudolf.

Zu Recht gilt der niederländische Gartenarchitekt Oudolf, der über ein beeindruckendes Pflanzenwissen verfügt, als einer der renommiertesten zeitgenössischen Gartengestalter, dessen Ruf u. a. auf seinem bemerkenswerten Gespür für Kompositionen und künstlerische Sensibilität fußt. Diesem ist es zu verdanken, dass im Maximilianpark auf 6.000 qm eine außergewöhnliche, dynamische Pflanzenkombination entstanden ist, die im saisonalen Verlauf einem ständigen Wandel unterworfen und zu jeder Jahreszeit ein beeindruckender Blickfang ist.

Zu Füßen des Glaselefanten erstreckt sich ein wahres Paradies für Blumenliebhaber, denn der Park bietet neben den Stauden- und Gräsergärten Piet Oudolfs auch zahlreiche andere Attraktionen. Die Fläche umfasst nicht nur dichte alte Baumbestände, sondern auch zahlreiche jahreszeitlich unterschiedlich komponierte Wechselbeete. Zudem ist der Park durchzogen von gewundenen Pfaden und lädt an vielen Punkten zum Verweilen ein. Der Gartenliebhaber betrachtet die Natur an diesen Stellen aus verschiedenen Blickwinkeln und genießt ein eindrucksvolles Farbenspiel.

Im größten tropischen Schmetterlingsgarten Nordrhein-Westfalens gehen die Besucher von März bis November auf „Tuchfühlung“ mit der Natur. Sie erleben ein Paradies aus blühenden tropischen Pflanzen mit bis zu 80 verschiedenen Schmetterlingsarten im freien Flug.

Das ganze Jahr über finden unter freiem Himmel oder in den Hallen des Zechengeländes verschiedene kulturelle Veranstaltungen statt. Das Programm wird durch zahlreiche Parkführungen, z.B. durch die Staudenbeete von Piet Oudolf, Kunstspaziergänge oder auch Duftführungen ergänzt.



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