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Als sich Klaus Schnabel-Koeplin im Jahre 98 des vorigen Jahrhunderts die Domain und den Namen „rockradio.de“ schützen ließ, tat er dies mehr auf einen vagen Verdacht hin denn aus weiser Voraussicht. Doch sein Instinkt hatte den musikbegeisterten Informatiker und (fast) lebenslangen DJ nicht getrogen: in den Folgejahren überschlug sich die Entwicklung des Internet und der technischen Möglichkeiten geradezu. Schnabel-Koeplin blieb dran, recherchierte, propagierte, koalierte, investierte und programmierte, und im Januar 2005 ging sein Baby, der Internet-Sender „rockradio.de“ erstmals on air respektive durch die Leitung.
Sein und seiner hinzugewonnenen Mitstreiter Anliegen ist es, musikalische Befindlichkeiten abseits der Top Ten zu treffen und die Verbreitung jener Künstler und Werke zu unterstützen, die unter den etablierten Sendern als wirtschaftlich indiskutabel gelten unter dem Vorwand, das Volk wolle ohnehin nur mainstream hören. Doch ganz so verbildet ist das Volk zum Glück (noch) nicht. Ihm fehlen lediglich die Angebote – von den ehrenhaften Bemühungen einiger unabhängiger und daher auch nur wenig verbreiteter Sender einmal abgesehen.
rockradio.de (dessen Programm weitaus differenzierter ist als sein Name) will diese Lücke füllen. Das Spektrum reicht von Ost- und Krautrock über Punk, Blues, Folk, Jazz und Liedermacher bis hin zu sowohl Klassik als auch richtig harten Sachen und skurrilen Ausnahmeerscheinungen, die nirgendwo hin passen. Neben Musik rund um die Uhr sendet rockradio.de Interviews mit Künstlern und Persönlichkeiten aus der Musikszene und berichtet vor Ort von Konzerten, Festivals und anderen musikalischen Ereignissen.
Zudem bietet die Website viele Informationen und Tipps und vor allem die Möglichkeit der direkten Kommunikation zwischen Hörern und Sender. So können die Hörer mit ihren Wünschen und Vorschlägen das Programm live mit gestalten.
Doch rockradio.de ist nicht nur online aktiv. Einschlägige Kontakte innerhalb der deutschen Musikszene ermöglichen es den Machern (zu denen übrigens auch Musiker von Bands wie Renft, Monokel und MTS gehören), selbst Konzerte und Veranstaltungen zu organisieren. So bereits vielfach geschehen in der Berliner Kulturbrauerei und auf diversen Freilichtbühnen. (Musikalische Berliner werden sich gewiss an die „MoMu“-Reihe erinnern.)
Ebenso will rockradio.de weniger bekannten oder neuen Bands, die noch in den Startlöchern sitzen, ein Forum verschaffen. Denn angesichts des künstlerischen Potentials, das für ´nen Kasten Sternburger von Off-Bude zu Off-Bude verschleudert wird, blutet den sensiblen Sternenstaub-Suchern das Herz.
Langfristiges Ziel ist es, ein Netzwerk aus alten und jungen, nationalen und teilweise auch internationalen Künstlern, Veranstaltern, Fans und Medien zu knüpfen, die sich gegenseitig unterstützen und befruchten.
Und natürlich weiter gutes Radio zu machen, denn: „Das Leben ist zu kurz für schlechte Musik“.