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Rowi Präzisionstechnik GmbH

Über uns

Im Jahr 2013 feierten wir unser 128-jähriges Jubiläum und im Oktober letzten Jahr hat Rowi mit Luat Trong Nguyen einen neuen Geschäftsführer bekommen. Die Umstrukturierung fand ihre Vollendung schließlich mit einem Umzug samt Maschinen und Mitarbeiter. Am 15. September 2011 verließen wir unsere Geschäftsräume in der Stuttgarter Straße in Pforzheim, in welchen wir 15 Jahre unserer Geschichte schrieben, und zogen in die Kaulbachstraße 48. Nun lassen wir noch einmal die Geschichte Rowis Revue passieren.

Am Anfang waren es Eugen Rodi und Wilhelm Wienenberger, die 1885 die Rodi & Wienenberger GmbH gründeten und mit Hilfe von vier Angestellten Broschen, Armbänder, Medaillons, Krawattennadeln, Doublé- sowie anderen Schmuck herstellten.

Die Nachfrage stieg rapide, schnell wurde aus den vier Angestellten 2.500 Mitarbeiter mit einem Jahresumsatz von 51 Mio. Mark. Der RW Anker wurde weltweit zum Synonym für Schmuck und Uhrgehäuse. Und bis heute ist Rowi ein Synonym für Fixoflex, dem einst patentierten, dehn– und ziehbaren Metalluhrenarmband aus Pforzheim. Ein zeitloses Kultband, welches die Geschichte Rowis vergegenständlicht.

1885 gründeten Eugen Rodi und Wilhelm Wienenberger die Schmuckfabrik ROWI Rodi & Wienenberger GmbH in Pforzheim.

1889 wurde ROWI Rodi & Wienenberger GmbH in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Im Laufe der Zeit wurde die Aktiengesellschaft zu einer der dividendenreichsten Aktiengesellschaften in Deutschland.

1910/11 zogen bereits die 700 Arbeitskräfte in einen fünfgeschossigen Neubau in der Bleichstraße in Pforzheim und belieferten von dort aus ihre internationalen Kunden.

Bis 1920 fokussierte sich Rowi auf die Herstellung von Schmuck. In diesem Jahr wurde die Produktpalette mit der Herstellung von Gehäusen für Taschenuhren erweitert.

1924 übernahm Karl Wilhelm Katz die Verantwortung für das Traditionsunternehmen, da Wilhelm Wienenberger aus gesundheitlichen Gründen zurücktreten musste.

1929/30 erweiterte Rowi nochmals die Produktpalette und die Manufaktur mit Armbanduhren-Gehäusen und Metallarmbändern. Zu der Zeit beschäftigte Rowi bereits 1.500 Arbeiter.
1939 stieg die Mitarbeiterzahl auf 1.800 Angestellte.

1944 wurde das Firmengebäude in der Bleichstraße in Pforzheim durch einen Bombenangriff nahezu vollständig zerstört. Bereits am nächsten Tag begann Karl Wilhelm Katz mit dem Neuaufbau.

1951 wurde das dehn– und ziehbare Metalluhrarmband Fixoflex® erfunden, ein bis dato völlig neuartiges Produkt in der Branche. Karl Stiegele war der Erfinder des Kassenschlagers, welches Rowi patentierten ließ. Bereits im ersten Jahr wurden 3205 Exemplare verkauft.
1956 überreichten der stellv. Ministerpräsident Baden-Württembergs und Wirtschaftsminister Dr. Hermann Veit Karl Wilhelm Katz an seinem 75. Geburtstag das große Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland für seinen 50-jährigen Einsatz „ohne Schonung auf sich selbst“ für Rowi.
Im selben Jahr verstarb Karl Wilhelm Katz, worauf die Direktoren Hermann Frank und Alfred Katz die Geschäftsleitung übernahmen. Die Leitung wurde in den kommenden Jahren mit Dipl.–Ing. Dr. Hans-Otto Karl und Eugen Schleyer erweitert.

1959 wurden 268 Betriebsangehörige für Ihre 25jährige Firmentreue geehrt. Dies verdankte Rowi Karl Wilhelm Katz, der niemals mehr von seinen Mitarbeitern forderte als er selbst bereit war, zu leisten.

1960 beschäftigte die Rodi & Wienenberger AG 2.500 Menschen und hat in etwa 100 Ländern Abnehmer ihrer Produkte.

1970 wurde Rowi Partner zahlreicher, international bekannter Uhrenmarken. Für sie stellte Rowi die Uhrengehäuse, zum Teil mit integriertem Metallbändern, im anspruchsvollen Design und hoher Qualität her.

1974 Mit dieser Qualität präsentierte sich Rowi bereits seit den Anfängen der Baselworld, der internationalen Prestige Messe für Schmuck- und Uhren.

1976 wurde Horst Dangelmeyer Vorstandmitglied der AG. Horst Dangelmeyer war bereit jahrelang der Direktor der kaufmännischen Abteilung.

1984 Fixoflex® blieb nicht das letzte Patent von Rowi. In diesem Jahr kam Fixoflex® 2000, das flachste dehnbare Metalluhrband der Welt, auf den Markt und wurde ebenfalls patentiert.

1988 Auf der Watch & Clock Messe in Hong Kong überschritt Rowi die Grenzen des deutschsprachigen Raumes und präsentierte sich seither international.

1991 wurde die Aktiengesellschaft Rowi Rodi & Wienenberger in eine GmbH umgewandelt und Horst Dangelmayer übernahm das Unternehmen als neuer Geschäftsführer.

1996 Die neu konzipierte Fabrik in der Stuttgarter Straße in Pforzheim diente nun als eigenes Fabrikations – und Verwaltungsgebäude von Rowi.
1999 Rowi entwickelte das Fixoflex® weiter und brachte 1999 das Fixoflex® C, ein dehnbares Uhrenband mit geschlossenen Seitenschallen, auf den Markt und patentierte es.

2000 Rowi bildete neben der Uhrarmbandherstellung eine neue Sparte und bot seit 2000 Präzisions- , Dreh- und Frästeiltechnik an.

Seit dem 1. Oktober 2010 ist Luat Trong Nguyen der neue Geschäftsführer der Rowi Präzisionstechnik GmbH. Er hat es sich zum Ziel gesetzt, die traditionellen Werte von Rowi mit einer modernen Unternehmensführung zu kombinieren.

Innerhalb kürzester Zeit wurden die Erfolge sichtbar, Rowi ist auf der Baselworld vertreten, pflegt alte Geschäftskontakte, erstellt eine neue Uhrenkollektion und beweist der Branche, dass das Original Fixoflex nur aus Pforzheim kommen kann.
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