Probleme beim Einloggen

Arbeitsrecht für Führungskräfte

Mi, 26.09.2018, 18:00 (CEST)
-
Mi, 26.09.2018, 19:30 (CEST)
Anmeldeschluss: Mi, 26.09.2018, 18:00 (CEST)
BSKP Dr. Broll Schmitt Kaufmann & PartnerDresden, DeutschlandIn Google Maps öffnen
So nutzen Sie Ihre arbeitsrechtlichen Möglichkeiten - Rechtsanwalt Christian Rothfuß informiert Sie auf Grundlage neuester Rechtsprechung und Gesetzgebung und anhand praxisnaher Fälle.

Firmeninhaber, Geschäftsführer, Personalreferenten und Führungskräfte aus dem Personalbereich sind häufig mit arbeitsrechtlichen Fragen konfrontiert und müssen juristisch richtig handeln. Von der Anbahnung über die Durchführung bis zur Beendigung eines Arbeitsverhältnisses gibt es viele Fallstricke, die vermieden werden können.

Bereits die falsche Formulierung einer Stellenanzeige kann teuer werden: Nach Auffassung des BAG (8 AZR 470/14) stellt die Stellenausschreibung für ein „junges und dynamisches Team“ eine Altersdiskriminierung dar und kann für ältere abgelehnte Bewerber Entschädigungsansprüche auslösen.
Die in einem Bewerbungsgespräch gestellte Frage nach gesundheitlichen Beeinträchtigungen kann eine Entschädigung wegen Benachteiligung auf Grund angenommener Behinderung begründen (BAG 8 AZR 670/08).
Bestand bereits früher eine Vorbeschäftigung, sind im Vertrauen auf die Rechtsprechung des BAG (Urteil vom 6.4.2011 – 7 AZR 716/09) und auf die dort entschiedene dreijährige Karenzzeit geschlossene sachgrundlose Befristungen im Regelfall unwirksam (BVerfG, Beschluss vom 6.6.2018). Diese Arbeitsverträge gelten gem. § 16 S. 1 TzBfG als auf unbestimmte Zeit geschlossen.
Beim Abschluss des Arbeitsvertrages sollten Führungskräfte beachten, dass nur mit einer sorgsamen Vertragsgestaltung und einer eindeutigen Regelung eine Probezeitkündigung mit der kurzen Kündigungsfrist wirksam ist (BAG 6 AZR 705/15).
In der betrieblichen Praxis noch nicht überall bekannt ist, dass Ausschlussfristen in neuen, ab dem 01.10.2016 abgeschlossenen Verträgen, die noch zur Geltendmachung eine Schriftform vorsehen, genauso unwirksam sind wie Ausschlussfristen, die nach dem Inkrafttreten des MiLoG am 16.8.2014 abgeschlossen bzw. geändert wurden, wenn sie nicht den Anspruch auf den Mindestlohn ausdrücklich ausnehmen (LAG Hamburg – 4 Sa 69/17).

Unser Experte verschafft Ihnen im Rahmen dieser Veranstaltung einen umfassenden Einblick in das Arbeitsrecht aus der Perspektive von Führungskräften. Er bespricht mit Ihnen beispielhafte Situationen und konkrete Fragestellungen - gern auch Ihre eigenen - und beleuchtet auf diese Weise die "graue Theorie" besonders praxisnah. So sind Sie nach der Veranstaltung gut vorbereitet, um Risiken rechtzeitig zu erkennen und schon im Vorfeld zu vermeiden. Lösungen für wichtige Fragen lassen sich mit diesem Hintergrundwissen - und bei Bedarf mit dem passenden Spezialisten an Ihrer Seite - viel leichter finden. 

Als weiteres Extra stellen wir Ihnen die Informationen des Vortrags als Skript zum Mitnehmen zur Verfügung. 

Wir bitten um vorherige Anmeldung zu diesem kostenfreien Vortrag – per XING, Telefon unter 0351/318900, per E-Mail an horn.maria[at]bskp.de oder per Anmeldeformular auf unserer Webseite unter https://bskp.de/event/arbeitsrecht-fuer-fuehrungskraefte-2018-dresden/

Firmeninhaber, Geschäftsführer, Personalreferenten und Führungskräfte aus dem Personalbereich sind häufig mit arbeitsrechtlichen Fragen konfrontiert und müssen juristisch richtig handeln. Von der Anbahnung über die Durchführung bis zur Beendigung eines Arbeitsverhältnisses gibt es viele Fallstricke, die vermieden werden können.

Bereits die falsche Formulierung einer Stellenanzeige kann teuer werden: Nach Auffassung des BAG (8 AZR 470/14) stellt die Stellenausschreibung für ein „junges und dynamisches Team“ eine Altersdiskriminierung dar und kann für ältere abgelehnte Bewerber Entschädigungsansprüche auslösen.
Die in einem Bewerbungsgespräch gestellte Frage nach gesundheitlichen Beeinträchtigungen kann eine Entschädigung wegen Benachteiligung auf Grund angenommener Behinderung begründen (BAG 8 AZR 670/08).
Bestand bereits früher eine Vorbeschäftigung, sind im Vertrauen auf die Rechtsprechung des BAG (Urteil vom 6.4.2011 – 7 AZR 716/09) und auf die dort entschiedene dreijährige Karenzzeit geschlossene sachgrundlose Befristungen im Regelfall unwirksam (BVerfG, Beschluss vom 6.6.2018). Diese Arbeitsverträge gelten gem. § 16 S. 1 TzBfG als auf unbestimmte Zeit geschlossen.
Beim Abschluss des Arbeitsvertrages sollten Führungskräfte beachten, dass nur mit einer sorgsamen Vertragsgestaltung und einer eindeutigen Regelung eine Probezeitkündigung mit der kurzen Kündigungsfrist wirksam ist (BAG 6 AZR 705/15).
In der betrieblichen Praxis noch nicht überall bekannt ist, dass Ausschlussfristen in neuen, ab dem 01.10.2016 abgeschlossenen Verträgen, die noch zur Geltendmachung eine Schriftform vorsehen, genauso unwirksam sind wie Ausschlussfristen, die nach dem Inkrafttreten des MiLoG am 16.8.2014 abgeschlossen bzw. geändert wurden, wenn sie nicht den Anspruch auf den Mindestlohn ausdrücklich ausnehmen (LAG Hamburg – 4 Sa 69/17).

Unser Experte verschafft Ihnen im Rahmen dieser Veranstaltung einen umfassenden Einblick in das Arbeitsrecht aus der Perspektive von Führungskräften. Er bespricht mit Ihnen beispielhafte Situationen und konkrete Fragestellungen - gern auch Ihre eigenen - und beleuchtet auf diese Weise die "graue Theorie" besonders praxisnah. So sind Sie nach der Veranstaltung gut vorbereitet, um Risiken rechtzeitig zu erkennen und schon im Vorfeld zu vermeiden. Lösungen für wichtige Fragen lassen sich mit diesem Hintergrundwissen - und bei Bedarf mit dem passenden Spezialisten an Ihrer Seite - viel leichter finden. 

Als weiteres Extra stellen wir Ihnen die Informationen des Vortrags als Skript zum Mitnehmen zur Verfügung. 

Wir bitten um vorherige Anmeldung zu diesem kostenfreien Vortrag – per XING, Telefon unter 0351/318900, per E-Mail an horn.maria[at]bskp.de oder per Anmeldeformular auf unserer Webseite unter https://bskp.de/event/arbeitsrecht-fuer-fuehrungskraefte-2018-dresden/

Kommentare zum Event
Bitte einloggen oder registrieren, um an der Diskussion teilzunehmen