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Professionelle Asset Allocation

Di, 04.12.2018, 09:00 (CET)
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Mi, 05.12.2018, 17:30 (CET)
Anmeldeschluss: Mo, 03.12.2018, 23:45 (CET)
Grandhotel Hessischer Hof Frankfurt am Main, DeutschlandIn Google Maps öffnen

€ 1.795,00 - € 1.995,00

Methodische Konzepte der Vermögensaufteilung
Der Anlageerfolg im professionellen Vermögensmanagement wird in hohem Maße durch die Asset Allocation, mit der die Aufteilung der verfügbaren Mittel auf unterschiedliche Vermögenskategorien (v. a. Aktien, Anleihen, Währungen, Immobilien) bezeichnet wird, bestimmt. Die auf der Allokationsebene getroffenen Entscheidungen sind dabei für die Performance von herausragender Bedeutung. Aus diesem Grund ist ein in sich schlüssiger und strukturierter Asset Allocation-Prozess, der das Leitbild für die Konzeption dieses UHLENBRUCH Seminars ist und Schritt-für-Schritt erarbeitet wird, unverzichtbar.
Der Anlageerfolg im professionellen Vermögensmanagement wird in hohem Maße durch die Asset Allocation, mit der die Aufteilung der verfügbaren Mittel auf unterschiedliche Vermögenskategorien (v. a. Aktien, Anleihen, Währungen, Immobilien) bezeichnet wird, bestimmt. Die auf der Allokationsebene getroffenen Entscheidungen sind dabei für die Performance von herausragender Bedeutung. Aus diesem Grund ist ein in sich schlüssiger und strukturierter Asset Allocation-Prozess, der das Leitbild für die Konzeption dieses UHLENBRUCH Seminars ist und Schritt-für-Schritt erarbeitet wird, unverzichtbar.

Programm

1. Seminartag

Fachliche Leitung: Dr. Jochen Kleeberg / Dr. Andreas Schmidt-von Rhein

Grundlegende Fragen der Strategischen Asset Allocation
  • Welche Bedeutung besitzt die Asset Allocation für den Anleger?
  • Welche Fehler Anleger bei der Risikoschätzung unbedingt vermeiden sollten
  • Wie lassen sich langfristige Risikoprämien plausibel herleiten?
  • Sachgerechte Übersetzung der Rendite- und Risikoprognosen in die Strategische Asset Allocation
  • In welcher zeitlichen Frequenz sollte die Asset Allocation rebalanciert werden?
Optimierung der Globalen Asset Allocation
  • Aufbereitung der Risiko- und Renditeparameter in Excel™
  • Berechnung der Effizienzkurve mit dem Excel™-Solver
  • Berücksichtigung praxisgerechter Restriktionen
  • Optimierung der Strategischen und Taktischen Asset Allocation
  • Stärken und Schwächen der Modernen Portfoliotheorie
  • Diskussion und Fazit: Was taugt die Portfoliooptimierung im praktischen Einsatz?
Steuerung der Asset Allocation mittels Downside-Risiko
  • Ausfallrisikomaße: Ausfallwahrscheinlichkeit, Value-at-Risk, Ausfallvarianz
  • Volatilität oder Ausfallrisiko? – Vorteile und Nachteile im praktischen Einsatz
  • Wie ändert sich das Ausfallrisiko über mehrjährige Perioden?
  • Ermittlung des Ausfallrisikos bei nicht-normalverteilten Renditen
  • Berechnung und Steuerung des Ausfallrisikos mittels Excel™
  • Analyse unterschiedlicher Assetklassen mit dem Ausfallrisiko
  • Ermittlung der Risikodiversifikation mittels des Downside-Risikos

ExcelTM-Fallstudie:
Optimierung der Asset Allocation auf der Basis der Ausfallvarianz

2. Seminartag

Fachliche Leitung: Dr. Thorsten Rühl

Postmoderne Portfoliotheorie in der Praxis
  • Grenzen und Schwächen der Markowitz-Welt
  • Ansätze zur Konstruktion von risikoarmen und diversifizierten Multi-Assetklassenportfolios
  • Erzwungene Diversifikation: Equally Weighted Portfolio vs. Equally Weighted Risk Contribution Portfolio
  • Optimierte Diversifikation: Minimum Varianz Portfolio vs. Most Diversified Portfolio
  • Sachgerechte Risikobudgetierung: marginale, absolute und relative Risikobeiträge  

ExcelTM-Fallstudie:
Vergleichende Studie zu den verschiedenen Asset Allocation-Ansätzen

Dynamisierung der Strategischen Asset Allocation
  • Strategische vs. Taktische Asset Allocation: langfristige Renditeerfordernisse vs. kurzfristige Verlustvermeidung
  • Prognosegetriebene vs. rein VaR-basierte dynamische Asset Allocation: Welchen Weg gehen?
  • Dynamische Risikosteuerung vs. CPPI: klassisches CPPI als stark vereinfachter Sonderfall mit Schwächen
  • Overlaymanagement: SAA, Alpha-Generierung und kurzfristige Risikobudgets unter einen Hut bringen
  • Implikation der freien Alpha-Generierung: wenn relatives Risiko zu absolutem Risiko wird

ExcelTM-Fallstudie:
Auswirkung des aktiven Managements der Einzelmanager auf das erforderliche Gesamtrisikobudget

Taktische Asset Allocation mit dem Black-Litterman-Verfahren
  • Wie lassen sich Renditeerwartungen in ein Portfolio überführen?
  • Wie lässt sich das "Metawissen" um die begrenzte Konfidenz von Renditeschätzern nutzen?
  • Herleitung impliziter Prognosen auf Basis eines Ankerportfolios
  • Passgenaue Verknüpfung impliziter und expliziter Views
  • Währungshedge mit B&L in einem global diversifizierten Portfolio

ExcelTM-Fallstudie:
Internationales Mischportfolio mit absoluten und relativen Views


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