Roadshow Cybercrime mit dem LKA NRW - Fokus Sichere Software

Mon, 16 Nov 2020, 03:00 PM (CET)
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Mon, 16 Nov 2020, 04:30 PM (CET)
Register until: Sun, 15 Nov 2020, 06:00 PM (CET)
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Roadshow Cybercrime am 16.11.2020 in Kooperation mit der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld

Unternehmen wie Privatpersonen, Gebäude wie Maschinen: Cybercrime-Attacken können nahezu jeden und alles treffen – gezielt ausgespäht oder wahllos mittels automatisierter Streuangriffe. Ziele sind längst nicht mehr allein Computer im klassischen Sinne. Entsprechend breiter und flexibler muss auch die Verteidigung aufgestellt sein und es sind geeignete Vorkehrungen zur Schadensminimierung zu treffen.

Die Roadshow Cybercrime, eine Gemeinschaftsaktion des Landeskriminalamts NRW und der IT-Verbände networker NRW e.V. und eco Verband der Internetwirtschaft e.V. möchte hier sensibilisieren und informieren. Hierzu gewährt die Veranstaltungsreihe Einblicke in die aktuelle Bedrohungslage und betrachtet in jeder Ausgabe exemplarisch Aspekte der Cybersicherheit, insbesondere aus Unternehmenssicht. Am 16. November gastiert die Roadshow Cybercrime – leider nur virtuell – bei der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld.

Im ersten Teil des Programms informiert Peter Vahrenhorst, Kriminalhauptkommissar und stellv. Sachgebietsleiter im Cybercrime-Kompetenzzentrum des Landeskriminalamts Nordrhein-Westfalen, über verschiedene Ausprägungen von Cybercrime, Präventionsmaßnahmen sowie mögliche Reaktionsweisen, „wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist“.

Hier ist definitiv das Know-how von Spezialisten gefragt, weil es sich hier um einen neuen Typus krimineller Akteure handelt: Denn die zunehmend professionelle und profitorientierte Internetkriminalität basiert auf einer ausgeprägten internationalen Underground-Economy in der, gleich einem Baukastensystem, verschiedene Werkzeuge wie Daten, Karten, Trojaner, Schadsoftware, IT-Infrastruktur und IT-Know-how sowie spezifische Service-Level für kriminelle Geschäftsideen erworben werden können.

Aus der Perspektive eines IT-Security-Consultants geht im Anschluss Carsten Knoop, Geschäftsführer der audatis Consulting GmbH, auf die neusten Erkenntnisse der sicheren Softwareentwicklung sowie auf häufige Schwachstellen in Softwaresystemen ein. Er stellt Möglichkeiten vor, Unternehmen Ihre Sicherheit bei der Softwareauswahl und Softwareentwicklung deutlich verbessern können.

Unser modernes Leben und so ziemlich jedes Unternehmen wird in fast allen Bereichen durch Software begleitet. Von Anwendungen im Internet, über die Steuerung des Autos, Amazons Sprachassistenten Alexa, dem Smartphone, vernetzten TV-Geräten, Steuersoftware bis hin zur Maschinensteuerung. Alles basiert auf Software und ist meist mit dem Internet verbunden. Dabei gibt es zwei große Probleme, die meist zu Lasten der Sicherheit gehen. Das Angebot an gut ausgebildeten Entwicklern ist rar und Software muss schnell umgesetzt und verfügbar sein. Gerade durch stets steigende Angriffszahlen und immer komplexere Schwachstellen ist das eine enorme Herausforderung für Softwareanbieter und kann ein existenzbedrohendes Problem für Unternehmen darstellen.

Carsten Knoop präsentiert auf Managementebene wichtige Beispiele von Sicherheitslücken sowie Schwachstellen der aktuell angewandten Angriffs- und Absicherungs-Methoden. Im Ergebnis steht ein Handlungsfahrplan, mit dem die IT-Sicherheit bereits bei der Softwareauswahl sowie in Softwareentwicklungsprojekten nachhaltig optimiert werden kann.

In der Rubrik „Nachgehakt“, betrachtet zum Abschluss Rechtsanwalt Stefan Sander den Aspekt „Können Softwarehersteller für Cyberschäden haftbar gemacht werden?“.

Im Anschluss an die Beiträge besteht in Breakoutsessions die Möglichkeiten mit Referenten und Veranstaltern vertiefende Fragestellungen zu erörtern.

Die Anmeldung erfolgt über XING, oder per E-Mail an events@networker.nrw. Die Zugangsdaten werden am Tag vor der Veranstaltung verschickt.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Unternehmen wie Privatpersonen, Gebäude wie Maschinen: Cybercrime-Attacken können nahezu jeden und alles treffen – gezielt ausgespäht oder wahllos mittels automatisierter Streuangriffe. Ziele sind längst nicht mehr allein Computer im klassischen Sinne. Entsprechend breiter und flexibler muss auch die Verteidigung aufgestellt sein und es sind geeignete Vorkehrungen zur Schadensminimierung zu treffen.

Die Roadshow Cybercrime, eine Gemeinschaftsaktion des Landeskriminalamts NRW und der IT-Verbände networker NRW e.V. und eco Verband der Internetwirtschaft e.V. möchte hier sensibilisieren und informieren. Hierzu gewährt die Veranstaltungsreihe Einblicke in die aktuelle Bedrohungslage und betrachtet in jeder Ausgabe exemplarisch Aspekte der Cybersicherheit, insbesondere aus Unternehmenssicht. Am 16. November gastiert die Roadshow Cybercrime – leider nur virtuell – bei der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld.

Im ersten Teil des Programms informiert Peter Vahrenhorst, Kriminalhauptkommissar und stellv. Sachgebietsleiter im Cybercrime-Kompetenzzentrum des Landeskriminalamts Nordrhein-Westfalen, über verschiedene Ausprägungen von Cybercrime, Präventionsmaßnahmen sowie mögliche Reaktionsweisen, „wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist“.

Hier ist definitiv das Know-how von Spezialisten gefragt, weil es sich hier um einen neuen Typus krimineller Akteure handelt: Denn die zunehmend professionelle und profitorientierte Internetkriminalität basiert auf einer ausgeprägten internationalen Underground-Economy in der, gleich einem Baukastensystem, verschiedene Werkzeuge wie Daten, Karten, Trojaner, Schadsoftware, IT-Infrastruktur und IT-Know-how sowie spezifische Service-Level für kriminelle Geschäftsideen erworben werden können.

Aus der Perspektive eines IT-Security-Consultants geht im Anschluss Carsten Knoop, Geschäftsführer der audatis Consulting GmbH, auf die neusten Erkenntnisse der sicheren Softwareentwicklung sowie auf häufige Schwachstellen in Softwaresystemen ein. Er stellt Möglichkeiten vor, Unternehmen Ihre Sicherheit bei der Softwareauswahl und Softwareentwicklung deutlich verbessern können.

Unser modernes Leben und so ziemlich jedes Unternehmen wird in fast allen Bereichen durch Software begleitet. Von Anwendungen im Internet, über die Steuerung des Autos, Amazons Sprachassistenten Alexa, dem Smartphone, vernetzten TV-Geräten, Steuersoftware bis hin zur Maschinensteuerung. Alles basiert auf Software und ist meist mit dem Internet verbunden. Dabei gibt es zwei große Probleme, die meist zu Lasten der Sicherheit gehen. Das Angebot an gut ausgebildeten Entwicklern ist rar und Software muss schnell umgesetzt und verfügbar sein. Gerade durch stets steigende Angriffszahlen und immer komplexere Schwachstellen ist das eine enorme Herausforderung für Softwareanbieter und kann ein existenzbedrohendes Problem für Unternehmen darstellen.

Carsten Knoop präsentiert auf Managementebene wichtige Beispiele von Sicherheitslücken sowie Schwachstellen der aktuell angewandten Angriffs- und Absicherungs-Methoden. Im Ergebnis steht ein Handlungsfahrplan, mit dem die IT-Sicherheit bereits bei der Softwareauswahl sowie in Softwareentwicklungsprojekten nachhaltig optimiert werden kann.

In der Rubrik „Nachgehakt“, betrachtet zum Abschluss Rechtsanwalt Stefan Sander den Aspekt „Können Softwarehersteller für Cyberschäden haftbar gemacht werden?“.

Im Anschluss an die Beiträge besteht in Breakoutsessions die Möglichkeiten mit Referenten und Veranstaltern vertiefende Fragestellungen zu erörtern.

Die Anmeldung erfolgt über XING, oder per E-Mail an events@networker.nrw. Die Zugangsdaten werden am Tag vor der Veranstaltung verschickt.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!