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Saarbrücker Reihe PM: Reflexives Projektmanagement

Tue, 12 Jun 2018, 06:30 PM (CEST)
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Tue, 12 Jun 2018, 09:00 PM (CEST)
Neue Kantine aw saarbrücken burbachSaarbrücken, GermanyOpen in Google Maps
Regionaltreff der GPM , Netzwerktreffen aller an Projektmanagement Interessierten der Region
Am Dienstag, 12.06.2018, um 18.30 Uhr findet in der Neuen Kantine aw saarbrücken burbach, Vollweidstraße 11, 66115 Saarbrücken das nächste Regionaltreffen der GPM (Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement) statt. Zu dieser kostenfreien Veranstaltungen sind alle Interessenten am Projektmanagement herzlich eingeladen. Lediglich eine Anmeldung hier bei XING oder per e-Mail an info@exirius.de ist erforderlich. Im Anschluss an den Vortrag sind alle Teilnehmer zu einem kleinen Imbiss eingeladen.

Dieses Mal geht es um reflexives Projektmanagement. Projektarbeit und Projektmanagement gewinnen angesichts strukturell veränderter Markt- und Wettbewerbsbedingungen zunehmend an Bedeutung. Dies gilt v.a. für wissens- und dienstleistungsintensive Branchen. Doch geht Projektarbeit mit spezifischen Anforderungen und Belastungen einher. Über die Folgen legen Studien unterschiedlichster Disziplinen eindrucksvoll Zeugnis ab. So haben sich psychosoziale Belastungs- und Erschöpfungssymptome in den vergangenen Jahren vervielfacht.

Umso dringlicher ist es, nicht nur die Symptome, sondern die darunterliegenden Ursachen in den Blick zu nehmen und die strukturellen Bedingungen pro jektförmiger Arbeitsorganisation neu zu gestalten. Hier setzt das Forschungsprojekt ReProNa an. Es zielt darauf ab, „Managementsysteme“ zu entwickeln, die innovationsförderliche und zugleich belastungsbeschränkende Arbeits- und Organisationsbedingungen hervorbringen. Für dieses Ziel werden im Forschungsverbund projektspezifische Anforderungen und Belastungen analysiert, personale und organisationale Kompetenzen für ihre Bewältigung erfasst und Instrumente zur nachhaltigen Organisation projektförmiger Arbeit entwickelt. In der Veranstaltung werden aktuelle Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt präsentiert. Aufgezeigt werden erstens Bedingungen und Barrieren gesunder Projektarbeit. Im Fokus steht zweitens die Anpassungsfähigkeit bestehender Projektstrukturen bzw. die Notwendigkeit, belastungsrelevante Standards beständiger Prüfung zu unterziehen. Schließlich wird drittens am Beispiel von Lessons Learned veranschaulicht, welche Hemmnisse auf personaler und institutioneller Ebene mögliche Schutzmechanismen und damit den Erhalt von Innovationspotential und Gesundheit blockieren. Aufbauend auf den Erkenntnissen des Forschungsprojekts wollen wir mit den Teilnehmern unsere Beobachtungen aus unterschiedlichen Projektkontexten diskutieren und Ansätze für ein nachhaltiges Projektmanagement erörtern.

Tobias Hallensleben ist Sozialwissenschaftler und Mitarbeiter am Lehrstuhl für Sozio-Ökonomik und unternehmerisches Handeln der Zeppelin Universität Friedrichshafen. Fellow am European Center for Sustainability Research (ECS) sowie Mitarbeiter im Forschungsprojekt ReProNa – Reflexives Projektmanagement für nachhaltige Innovationsarbeit. Forschungsschwerpunkte: Innovationsfähigkeit & Reflexivität, Lernen und Kompetenzentwicklung in und von Organisationen, Organisation & Subjektivität (insbes. betriebliche Sozialisation), Transformationsprozesse in postindustriellen Gesellschaften.

Matthias Wörlen arbeitet als Soziologe und Wirtschaftswissenschaftler (M.A.). am Lehrstuhl für Sozio-Ökonomik und unternehmerisches Handeln der Zeppelin Universität Friedrichshafen u.a. im Forschungsprojekt ReProNa – Reflexives Projektmanagement für nachhaltige Innovationsarbeit. Er führt seit über 10 Jahren Forschungsprojekte zu betrieblicher Innovationsfähigkeit, organisationalem Lernen und gesellschaftlicher Nachhaltigkeit durch. Sein Fokus liegt dabei auf der Erforschung des Zusammenhangs zwischen personalem Lernen und organisationaler Innovationsfähigkeit – stets mit dem Ziel die Grundlagen diskursiver und nebenfolgensensibler Entwicklung von Organisationen und Institutionen zu fördern. Projektarbeit und Projektmanagement interessieren ihn, weil dort die Anforderung Innovativität zu generieren, zu organisieren und nachhaltig zu integrieren in zugespitzter Weise auftritt.




Am Dienstag, 12.06.2018, um 18.30 Uhr findet in der Neuen Kantine aw saarbrücken burbach, Vollweidstraße 11, 66115 Saarbrücken das nächste Regionaltreffen der GPM (Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement) statt. Zu dieser kostenfreien Veranstaltungen sind alle Interessenten am Projektmanagement herzlich eingeladen. Lediglich eine Anmeldung hier bei XING oder per e-Mail an info@exirius.de ist erforderlich. Im Anschluss an den Vortrag sind alle Teilnehmer zu einem kleinen Imbiss eingeladen.

Dieses Mal geht es um reflexives Projektmanagement. Projektarbeit und Projektmanagement gewinnen angesichts strukturell veränderter Markt- und Wettbewerbsbedingungen zunehmend an Bedeutung. Dies gilt v.a. für wissens- und dienstleistungsintensive Branchen. Doch geht Projektarbeit mit spezifischen Anforderungen und Belastungen einher. Über die Folgen legen Studien unterschiedlichster Disziplinen eindrucksvoll Zeugnis ab. So haben sich psychosoziale Belastungs- und Erschöpfungssymptome in den vergangenen Jahren vervielfacht.

Umso dringlicher ist es, nicht nur die Symptome, sondern die darunterliegenden Ursachen in den Blick zu nehmen und die strukturellen Bedingungen pro jektförmiger Arbeitsorganisation neu zu gestalten. Hier setzt das Forschungsprojekt ReProNa an. Es zielt darauf ab, „Managementsysteme“ zu entwickeln, die innovationsförderliche und zugleich belastungsbeschränkende Arbeits- und Organisationsbedingungen hervorbringen. Für dieses Ziel werden im Forschungsverbund projektspezifische Anforderungen und Belastungen analysiert, personale und organisationale Kompetenzen für ihre Bewältigung erfasst und Instrumente zur nachhaltigen Organisation projektförmiger Arbeit entwickelt. In der Veranstaltung werden aktuelle Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt präsentiert. Aufgezeigt werden erstens Bedingungen und Barrieren gesunder Projektarbeit. Im Fokus steht zweitens die Anpassungsfähigkeit bestehender Projektstrukturen bzw. die Notwendigkeit, belastungsrelevante Standards beständiger Prüfung zu unterziehen. Schließlich wird drittens am Beispiel von Lessons Learned veranschaulicht, welche Hemmnisse auf personaler und institutioneller Ebene mögliche Schutzmechanismen und damit den Erhalt von Innovationspotential und Gesundheit blockieren. Aufbauend auf den Erkenntnissen des Forschungsprojekts wollen wir mit den Teilnehmern unsere Beobachtungen aus unterschiedlichen Projektkontexten diskutieren und Ansätze für ein nachhaltiges Projektmanagement erörtern.

Tobias Hallensleben ist Sozialwissenschaftler und Mitarbeiter am Lehrstuhl für Sozio-Ökonomik und unternehmerisches Handeln der Zeppelin Universität Friedrichshafen. Fellow am European Center for Sustainability Research (ECS) sowie Mitarbeiter im Forschungsprojekt ReProNa – Reflexives Projektmanagement für nachhaltige Innovationsarbeit. Forschungsschwerpunkte: Innovationsfähigkeit & Reflexivität, Lernen und Kompetenzentwicklung in und von Organisationen, Organisation & Subjektivität (insbes. betriebliche Sozialisation), Transformationsprozesse in postindustriellen Gesellschaften.

Matthias Wörlen arbeitet als Soziologe und Wirtschaftswissenschaftler (M.A.). am Lehrstuhl für Sozio-Ökonomik und unternehmerisches Handeln der Zeppelin Universität Friedrichshafen u.a. im Forschungsprojekt ReProNa – Reflexives Projektmanagement für nachhaltige Innovationsarbeit. Er führt seit über 10 Jahren Forschungsprojekte zu betrieblicher Innovationsfähigkeit, organisationalem Lernen und gesellschaftlicher Nachhaltigkeit durch. Sein Fokus liegt dabei auf der Erforschung des Zusammenhangs zwischen personalem Lernen und organisationaler Innovationsfähigkeit – stets mit dem Ziel die Grundlagen diskursiver und nebenfolgensensibler Entwicklung von Organisationen und Institutionen zu fördern. Projektarbeit und Projektmanagement interessieren ihn, weil dort die Anforderung Innovativität zu generieren, zu organisieren und nachhaltig zu integrieren in zugespitzter Weise auftritt.




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