Problems logging in

Schulleiterforum 2019

Tue, 05 Nov 2019, 03:00 PM (CET)
-
Thu, 07 Nov 2019, 07:00 PM (CET)
Registration deadline: Tue, 05 Nov 2019, 04:00 PM (CET)
Online event
Das Schulleiterforum ist Ihr digitaler Kongress für Schulleitungen: Ein umfassendes Angebot an Online-Fortbildungen zu allen Themen, die speziell für Sie als Schulleitung relevant sind.

Renommierte, prominente Referenten schulen Sie in Webinaren zu Themen rund um das Thema Digitalisierung. Ihre Fragen, Anmerkungen und das wichtige Networking erfolgen einfach per Chat.

Alle Fortbildungen finden außerhalb der Unterrichtszeit statt und können anschließend in unserer Mediathek abgerufen werden.
So können Sie sich Ihr Programm genau so zusammenstellen, wie es für Sie inhaltlich und zeitlich am besten passt. Schneller, günstiger und gezielter geht’s nicht.

Renommierte, prominente Referenten schulen Sie in Webinaren zu Themen rund um das Thema Digitalisierung. Ihre Fragen, Anmerkungen und das wichtige Networking erfolgen einfach per Chat.

Alle Fortbildungen finden außerhalb der Unterrichtszeit statt und können anschließend in unserer Mediathek abgerufen werden.
So können Sie sich Ihr Programm genau so zusammenstellen, wie es für Sie inhaltlich und zeitlich am besten passt. Schneller, günstiger und gezielter geht’s nicht.

Schedule

Webinare am Dienstag, 05.11.2019

 

15:00 – 16:30 Uhr
Digitales Schulmanagement
Jun.-Prof. Dr. Pierre Tulowitzki, Pädagogische Hochschule Ludwigsburg

In seinem Webinar zeigt Ihnen Pierre Tulowitzki Wege eines gelingenden digitalen Schulmanagements. Jenseits von Tablets und Smartboards wagt er einen Blick auf das Potenzial von digitalen Medien in der Schule. Auf Basis aktueller Forschungsergebnisse und Praxisbeispielen zeigt der Referent, wie Sie digitale Medien nutzen können, um sich und Ihre Lehrkräfte zu entlasten und die Abläufe in der Organisation Schule zu verbessern – all das mit dem Ziel, Schulentwicklungsprozesse voranzubringen und damit bessere Bildungschancen für Kinder und Jugendliche zu ermöglichen.

 

15:00 – 16:30 Uhr
Medienethik in Schule und Unterricht
Dr. Nina Köberer, Referentin für Medienethik am Niedersächsischen Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NQL)

Digitale Mündigkeit als oberstes Ziel zeitgemäßer Medienbildung
Die Digitalisierung bringt einen tief greifenden gesellschaftlichen Wandel mit sich: Sie verändert die Art, wie wir uns selbst und die Welt wahrnehmen, wie wir uns Wissen aneignen und es verwalten, wie wir arbeiten, kommunizieren, zusammenleben u. v. m. Welche Herausforderungen ergeben sich daraus für den Einzelnen, für die Gesellschaft und für die Schule? Diese aus medienethischer Perspektive zentrale Frage beantwortet Dr. Nina Köberer in diesem Webinar.
Sie erläutert, wie die neuen Technologien den menschlichen Handlungs- und Entscheidungsspielraum beeinflussen. Sie stellt die damit verbundenen Chancen den Risiken gegenüber, z. B. Innovation und Vernetzung vs. Verlust der Mündigkeit, Komfort und Sicherheit vs. Überwachung und Verlust von Freiheit oder Transparenz vs. Schutz der Privatsphäre.
Dr. Nina Köberer zeigt, welche (Entscheidungs-)Kompetenzen Ihre Schüler(innen) in der digitalen Welt benötigen und wie Sie diese in der schulischen Praxis vermitteln können. Ihr Credo: Medienbildung, v. a. die Ausbildung kritischer Reflexionsfähigkeit und Werturteilskompetenz, sollte als Aufgabe aller Fächer verstanden werden.

 15:00 – 16:30 Uhr
Change Prozesse initiieren und erfolgreich gestalten
Stefan Schneider, Rektor der Kantonschule Romanshorn

Ein Good-Practice-Beispiel der Kantonsschule Romanshorn
In seinem Vortrag zeigt Stefan Schneider, wie Sie den Digitalisierungsprozess an Ihrer Schule mit einem einfachen Steuerungs- und Führungsmodell erfolgreich bewältigen. Anhand konkreter Beispiele aus der Kantonsschule Romanshorn sehen Sie, wie Sie eine individualisierte Lernumgebung schaffen, die allen Schüler(inne)n optimale Lernbedingungen bietet. Sie erfahren, welche Softwarelösungen sich im schulischen Alltag und bei der Schulorganisation bewährt haben.
Zudem bekommen Sie Impulse für die Hardwareanschaffung und -nutzung: An der Kantonsschule Romanshorn haben die Jugendlichen ihre eigenen Smartphones immer mit dabei und verwenden sie nach klaren Regeln und Vorgaben. Auch bei Computern gilt die Devise „Bring your own Device“: Alle Erstklässler müssen ein „2-in-1-Hybridgerät“ mit Tastatur, Touchscreen und Bildschirmstift mitbringen, das sowohl als Notebook als auch als Tablet genutzt werden kann.
In Zusammenarbeit mit der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich oder Google bietet die Kantonsschule Romanshorn neuerdings auch die „Matura Talenta Informatik und Technik“ an: Dabei können qualifizierte Schüler(innen) ihre IT-Kenntnisse in Zusatzkursen vertiefen – ein Angebot, das die Schüler(innen) trotz Mehraufwand gerne annehmen, und eine gute Idee, um die Schule mit außerschulischen Partnern zu vernetzen.

17:00 – 18:30 Uhr
Unterricht der Zukunft: Was wir heute, morgen und übermorgen umsetzen können
Prof. Dieter Rüttimann, Fachhochschule Zürich

Wie werden Schule und Unterricht heutigen und künftigen Generationen von Schüler(innen) gerecht? Ein wichtiger erster Schritt ist es, die zentralen wissenschaftlichen Erkenntnisse über wirksames Lernen und Lehren umzusetzen, so die Überzeugung von Referent Prof. Dieter Rüttimann.
Laut wissenschaftlichen Untersuchungen gibt es v. a. zwei unabdingbare Voraussetzungen für gute schulische Leistungen: positive Leistungserwartungen der Lehrkraft an die Schüler(innen) und eine tragfähige Lehrer(innen)-Schüler(innen)-Beziehung.
Anhand konkreter Beispiele demonstriert Prof. Rüttimann, wie Sie diese beiden wichtigen Ressourcen für erfolgreiches Lernen an Ihrer Schule entwickeln und nutzen. Sie sehen, welche Prozesse dafür bedeutsam sind und wie sie für Schüler(innen) und Lehrkräfte bewusst und transparent werden. Sie erfahren, mit welchen konkreten Strategien sich aktuelle und künftige Herausforderungen wie Kompetenzorientierung, Digitalisierung und Inklusion erfolgreich bewältigen lassen.

17:00 – 18:30 Uhr
Medienkonzepte erstellen und leben
Birgit Giering, Medienberatung NRW

Schulische Medienkonzepte als Baustein der Schul- und Unterrichtsentwicklung
Die Förderung und Vermittlung von Medienkompetenzen ist eine zentrale Bildungsaufgabe von Schule. Nur dort kann sie systematisch betrieben werden, denn allein an diesem zentralen Ort sind alle Kinder und Jugendlichen erreichbar.
Ein schulisches Medienkonzept hilft den Schüler(inne)n in einer sich rasant verändernden digitalisierten Welt, den Anforderungen der Medienwelt sicher, kritisch, verantwortungsvoll und kreativ zu begegnen. Es gewährleistet die systematische Vermittlung der dazu erforderlichen Fähig- und Fertigkeiten und schafft so die Basis für die berufliche und persönliche Teilhabe an der digitalen Gesellschaft.
Anhand der Medienkonzeptarbeit in Nordrhein-Westfalen zeigt die Referentin exemplarisch, wie Sie diese Herausforderung bewältigen können. Zunächst erhalten Sie Einblick in die Genese der Medienkompetenzvermittlung in Nordrhein-Westfalen, die sich an den Maßgaben der Kultusministerkonferenz orientiert und sich deshalb leicht auf die Arbeit in anderen Bundesländern übertragen lässt. Anschließend stellt Ihnen Birgit Giering die einzelnen Prozessschritte vor, die Sie 1 : 1 bei der Erstellung Ihres eigenen Medienkonzepts nutzen können. Sie lernen zudem ein Onlinetool kennen, das Sie bei der systematischen Medienkompetenzvermittlung im Unterricht unterstützt.

17:00 – 18:30 Uhr
Digitales Gewaltphänomen „Cybermobbing“
Dr. Catarina Katzer, International führende Expertin für die Vernetzung von Internettechnologie

Durch das Internet erreicht das klassische Mobbing eine vollkommen neue Dimension: Das Smartphone wird immer mehr zur Waffe, zur „Smart Weapon“. Technisch gesehen ist Cybermobbing von überall und zu jeder Zeit leicht möglich. Psychologisch gesehen verändert das Handeln vom Touchscreen oder Bildschirm aus die Wahrnehmung deutlich: Die Täter entfernen sich immer mehr von ihren Opfern. Das physische Nicht-Miterleben-Können der Opferreaktionen verringert die Fähigkeit, „digitale Empathie“ zu empfinden. Auch nehmen sich Täter nicht unbedingt als solche wahr und moralisches Empfinden tritt in den Hintergrund. Parallel dazu steigt die Traumatisierungsgefahr aufseiten der Opfer.
Zugleich sehen wir im schulischen Bereich eine Veränderung: Opfer und Täter werden immer jünger, Cybermobbing ist zunehmend auch in der Grundschule ein Thema. Insgesamt lässt sich das Erlernen aggressiver Verhaltensmuster mehr und mehr beobachten und auch die Konfliktfähigkeit sinkt. Cybermobbing stellt also das schulische Umfeld vor neue Herausforderungen: Wie gestalten Sie ein zukunftsfähiges digitales Präventionsmanagement an Ihrer Schule? Welche Strukturen brauchen Sie dafür? Welche rechtlichen Rahmenbedingungen gelten oder wären erforderlich? Im Webinar stellt Ihnen Referentin Dr. Catarina Katzer praktische Strategien und Präventionskonzepte für Ihre Schule vor.

 

Webinare am Mittwoch, 06.11.2019

 

 

15:00 – 16:30 Uhr
Arbeitswelt 4.0 – und die Schule?
Dr. Sarah Genner, Pädagogische Hochschule Zürich

Wie gestalten wir Schule im digitalen Zeitalter?
Wir befinden uns inmitten der „vierten industriellen Revolution“. Durch die zunehmende digitale Vernetzung verändert sich nicht nur die Produktion, sondern die gesamte Arbeitswelt. Deshalb stehen die Gesellschaft und insbesondere die Schule vor der Herausforderung, Bildung und Ausbildung im digitalen Zeitalter für zukünftige Generationen zu gestalten.
Welche Kompetenzen brauchen Ihre Schüler(innen), um in einer zunehmend digital geprägten Arbeitswelt zurecht zu kommen? Hier sind die Fachleute geteilter Ansicht: Robotik- und Digitalisierungsexperten betonen etwa, dass künftige Arbeitskräfte das mitbringen sollten, was Maschinen fehlt – Kreativität, problemlösendes Denken und Sozialkompetenzen. Nur so könne man verhindern, dass Arbeitsplätze „wegdigitalisiert“ würden. Historisch orientierte Arbeitsmarktspezialisten verweisen hingegen darauf, dass womöglich mehr Stellen entstehen könnten, als abgebaut werden. Dass die Arbeitsplätze 4.0 jedoch ganz neue Kompetenzanforderungen mit sich bringen, darüber herrscht Konsens.
Als Expertin für Digitalisierung der Arbeitswelt am Schweizer Institut für angewandte Psychologie (IAP) fasst Dr. Sarah Genner für Sie die aktuelle Debatte zusammen und stellt die unterschiedlichen Positionen vor, aus denen sie ein schlüssiges Kompetenzmodell generiert hat. Auf der Basis von Grundwerten ordnet es die erforderlichen digitalen Fähigkeiten nach fachlichen, sozialen und persönlichen Kompetenzen.

 

15:00 – 16:30 Uhr
Mit dem Kollegium auf Qualitätsreise gehen
Gisela Grimme, Schulleiterin Elisabeth-Selbert-Schule Hameln

2017 wurde die Elisabeth-Selbert-Schule (ESS) Hameln zur besten Schule Deutschlands gekürt. Besonders beeindruckt war die Schulpreisjury von der multiprofessionellen Teamarbeit und der konsequenten Schulentwicklung des Leitungsteams unter Gisela Grimme.
Sich Ziele setzen und prüfen, ob sie erreicht wurden, das gehört in der ESS seit über 20 Jahren zum Alltag der Schulleiterin und ihrer Lehrkräfte. Im Webinar erläutert Gisela Grimme, welche Instrumente, Abläufe und Verfahren in der ESS eine systematische Qualitätsentwicklung gewährleisten. Sie sehen, wie sich die praktische Arbeit verschiedener Steuergruppen gestaltet, und welche Konzepte die Unterrichtsgestaltung oder die Teamarbeit der Lehrkräfte voranbringen.

15:00 – 16:30 Uhr
Klimawandel in unserer Schule
Dr. Gerrit Schnabel, Unfallkasse Nordrhein-Westfalen

Gutes und gesundes Schulklima – ein Gewinn für alle!
Das Arbeits- und Betriebsklima einer Schule wirkt sich stark auf die Gesundheit aller schulischen Akteure aus: Es beeinflusst zum einen die Arbeitszufriedenheit der Lehrkräfte, zum anderen hängt der Lernerfolg der Schüler(innen) davon ab. Deshalb steht – neben Inklusion und Digitalisierung– in Schulen zunehmend auch die Entwicklung eines guten, gesunden Schulklimas im Fokus. Den Orientierungsrahmen dafür bietet das Qualitätsentwicklungsmodell „Gute gesunde Schule“ (bundesweites Pilotprojekt der Bertelsmann Stiftung), das Ihnen der Referent in seinem Vortrag vorstellt. Dieses Modell basiert auf den Wechselwirkungen von Bildungs- und Gesundheitsqualität. Es begreift die Förderung von Gesundheit und Sicherheit als Ressource für gute Bildungsarbeit, die Kernaufgabe einer jeden Schule ist.
Dr. Gerrit Schnabel informiert Sie in seinem Vortrag über die wesentlichen Kennzeichen einer guten, gesunden Schule. Das Spektrum reicht dabei von einer transparenten, partizipativen Leitungskultur über gemeinsam abgestimmte Ziele und Wertvorstellungen bis hin zu einer unterrichtszentrierten Qualitätsentwicklung (vgl. dazu auch Bräger & Posse: Instrumente für die Qualitätsentwicklung und Evaluation in Schulen, Bern 2007, S 30 ff.).


17:00 – 18:30 Uhr
Pädagogische Innovation und Teacher Leadership
Nina-Cathrin Strauß, Pädagogische Hochschule Zürich
Niels Anderegg, Pädagogische Hochschule Zürich

Distributed Leadership – gemeinsame Führung 
In der freien Wirtschaft nutzt man längst schon die positiven Effekte von geteilter oder „agiler“ Führung. Auch an Schulen gibt es einen Zusammenhang zwischen pädagogischem Erfolg und geteilter Führung, wie wissenschaftliche Untersuchungen immer wieder zeigen.
Doch anders als in Wirtschaftsunternehmen kann in der Schule Lernen und Bildung nicht mechanisch „hergestellt“, sondern nur ermöglicht werden. Warum schaffen Sie mit einer geteilten Führung dafür besonders günstige Voraussetzungen? Was sollten Sie als Schulleitung dabei beachten?
Anhand verschiedener Modelle und praktischer Beispiele zeigen die Referenten, wie Sie an Ihrer Schule Führung und Verantwortung teilen können. Sie bewerten die verschiedenen Möglichkeiten mit Blick auf Ihre Einrichtung und erkennen geeignete Modelle. Außerdem erfahren Sie, wie Sie geteilte Führung schrittweise in die Tat umsetzen und damit pädagogische Innovationen und Erfolge möglich machen.

17:00 – 18:30 Uhr
Online – offline – achtsam sein
Prof. Dr. Antje Miksch, Hochschule Heidelberg

Resilienz stärken, dem Burn-out vorbeugen
Schulleiterinnen und Schuleiter sind in ihrem Beruf einer Vielzahl von Herausforderungen und Belastungen ausgesetzt. Durch die zunehmende Nutzung digitaler Medien und eine damit verbundene ständige Erreichbarkeit kommen zusätzliche Stressoren und Risikofaktoren für die Entstehung eines Burn-outs hinzu.
Um gesund zu bleiben und den Beruf auch nach vielen Dienstjahren noch mit Engagement und Freude ausüben zu können, braucht es einen bewussten Umgang mit der eigenen Zeit und eine Abgrenzung zum Schutz von anderen Lebensbereichen. Neben dem Bedarf an verlässlichen und gesundheitsförderlichen Rahmenbedingungen, stellt die Entwicklung eines selbstfürsorglichen Umgangs mit den eigenen Kompetenzen und Ressourcen ein wichtiges Ziel dar. Für den bewussten Umgang mit den (neuen) Medien sowie die Entwicklung von Resilienz und einer gesunden Lebensbalance, benötigt es persönliche Strategien und das Training einer achtsamen Haltung. Die Entwicklung einer gesunden Selbstfürsorge bildet die Basis für einen gesundheitsfördernden Führungsstil.

17:00 – 18:30 Uhr
Big Data im Unterricht
Dr. Martin Ebner, Technische Universität Graz

Wie kommen die Schüler(innen) beim Lernen voran? Wo hakt es? Gibt es womöglich Hinweise auf Teilleistungsstörungen wie Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) oder Dyskalkulie? Während Lehrkräfte im analogen Klassenzimmer nur punktuell Leistungskontrollen durchführen, eröffnet digitales Lernen in Verbindung mit Learning Analytics (= Interpretation lernprozessbezogener Daten) neue Horizonte.
Üben Ihre Schüler(innen) beispielsweise mit einer digitalen Lernplattform, speichert diese für jede(n) einzelnen Schüler(in) die lernerspezifischen Daten und wertet sie mithilfe eines Algorithmus aus. Lehrkräfte können so jederzeit einsehen, welche Aufgaben die einzelnen Schüler(innen) wie gut gelöst haben. Zudem wird der Gesamtlernstand einzelner Schüler(innen) durch Ampelfarben angezeigt. Damit können Lehrer(innen) auch grundlegende Schwächen frühzeitig erkennen und beheben, sie wissen genau, was einem Schüler Schwierigkeiten bereitet und wo er Unterstützung braucht – optimal für einen individualisierten Unterricht in heterogenen Lerngruppen, in dem jede(r) einzelne Schüler(in) gezielt gefördert wird.

 

Webinare am Donnerstag, 07.11.2019

 

15:00 – 16:30 Uhr
Der Raum als dritter Pädagoge
Dr. Johannes Zylka, Diplompädagoge, Realschullehrer, Medienpädagoge und Bildungsforscher

 

Die Alemannenschule Wutöschingen (ASW) ist über die Landesgrenzen hinaus als „Schule der Zukunft“ bekannt und im Jahr 2019 als für den „Deutschen Schulpreis“ nominiert. Als eine von drei Gemeinschaftsschulen Baden-Württembergs erhält die ASW zudem im Schuljahr 2019/2020 eine gymnasiale Oberstufe.
Bereits seit fünf Jahren nutzt jede(r) Schüler(in) ein eigenes Tablet, genau wie die Lehrkräfte, denen darüber hinaus ein eigener Laptop zur Verfügung steht. Dabei ist die hervorragende digitale Ausstattung der Schule nur ein Aspekt der Schulentwicklung. Schulleitung und Kollegium verfolgten konsequent die Idee, eine personalisierte Lernumgebung zu schaffen, die auf die einzelnen Schüler(innen) zugeschnitten ist.
Dr. Zylka, selbst Lehrer an der ASW, erläutert im Webinar die neuen Lehr-Lernstrukturen, bei denen besonders „der Raum als dritter Pädagoge“ eine wichtige Rolle spielt. Der Referent gibt Ihnen Einblick in das Lernen und Arbeiten in einer zukunftsorientierten Lernumgebung. 

15:00 – 16:30 Uhr
Führung, Zusammenarbeit und Lehrpersonengesundheit
Prof. Dr. Roger Keller, Pädagogische Hochschule Zürich

Gesunde und motivierte Lehrkräfte durch umsichtiges Führungsverhalten
Erste Studien zeigten drei maßgebliche Einflussgrößen für die Lehrergesundheit: das Führungsverhalten der Schulleitenden, die Zusammenarbeit innerhalb des Kollegium und die Befriedigung der eigenen Bedürfnisse. Der Referent erforscht derzeit, wie genau diese verschiedenen Aspekte miteinander zusammenhängen.
Im Webinar informiert Sie der Experte über die neuesten Erkenntnisse und stellt Ihnen weitere wichtige Faktoren vor, mit denen Sie als Schulleitung die Gesundheit Ihrer Lehrkräfte positiv beeinflussen können.

15:00 – 16:30 Uhr
Schulentwicklung in der digitalen Transformation
Michael Graf, Realschuldirektor an der Staatlichen Realschule Schöllnach

Für viele Schulleiter steht die digitale Transformation von Schule und Unterricht derzeit ganz oben auf der Agenda. Welches sind die ersten Schritte? Wie erstellen Sie ein zukunftsfähiges Medienkonzept mit Ausstattungsplan, Mediencurriculum und Fortbildungsplanung? Welche praktischen Möglichkeiten bietet der Unterricht im digitalen Klassenzimmer? Wie verändern sich Prüfungskultur und -formate? Und wie nutzen Sie die Potenziale von Feedback und Qualitätssicherung für die Schulentwicklung? Diese zentralen Fragen beantwortet Michael Graf in seinem Vortrag.

17:00 – 18:30 Uhr
Internationale Round-Table-Diskussion: Mit Kopf, Herz und Verstand – Schule zukunftsfähig gestalten
Expert(inn)en aus aller Welt diskutieren gemeinsam mit den Teilnehmenden am Schulleiterforum die Herausforderungen für Schulen in den nächsten fünf Jahren.

Wohin entwickelt sich die Schule der Zukunft? Welches sind die Aufgaben, Herausforderungen und Schwerpunkte für die Schulführung? Um diesen Fragen nachzugehen, wollen wir verschiedene Sichtweisen nutzen um die grossen zukunftsträchtigen Themen in mehreren Kontexten und Wirklichkeiten zu beleuchten und weiterzudenken.
Mit ihnen werden wir die gewichtigen und relevanten Führungsthemen der Zukunft aufgreifen. Aktuelle Trends sollen kritisch hinterfragt und gute Beispiele aus der Praxis und der Forschung ins Rampenlicht gestellt werden. Auch Sie sind aufgefordert ihre Meinung einzubringen und Fragen zu stellen. Nutzen Sie diese einmalige Gelegenheit!