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Die offizielle Community der HEALZZ.fellows verpflichtet sich dem Diskurs in sich verändernden Gesundheitsmärkten. Begehe die Brücken, die diese Community tragen.

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Manche kennen sie bisher nur aus den Medien. Einige steckten in ihrem Leben bereits mittendrin, andere Menschen erleben eine Katastrophe aktuell hautnah und die Verluste und Schmerzen am eigenen Leib.

Auch an den vielen ehrenamtlichen und professionellen Helferinnen und Helfern geht so etwas nicht spurlos vorbei.

Damit müssen wir uns auseinandersetzen. Denn ob Flutkatastrophen oder andere Naturgewalten und Folgen der Klimakrise oder Pandemien wie diese: Wir haben in einer Frage nach wie vor keine hinreichenden Antworten für Betroffene und zu wenig spezifische Angebote für unterschiedlich betroffene Gruppen.

𝗪𝗮𝘀 𝘁𝘂𝗻 𝘄𝗶𝗿, 𝘂𝗺 𝗽𝘀𝘆𝗰𝗵𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲 𝗦𝗰𝗵ä𝗱𝗲𝗻 𝗱𝘂𝗿𝗰𝗵 𝗞𝗮𝘁𝗮𝘀𝘁𝗿𝗼𝗽𝗵𝗲𝗻 𝘇𝘂 𝘃𝗲𝗿𝗵𝗶𝗻𝗱𝗲𝗿𝗻❓

𝗨𝗻𝗱: 𝗪𝗮𝘀 𝘂𝗻𝘁𝗲𝗿𝗹𝗮𝘀𝘀𝗲𝗻 𝘄𝗶𝗿, 𝘄𝗮𝘀 𝘄𝗶𝗿 𝘁𝗮𝘁𝘀ä𝗰𝗵𝗹𝗶𝗰𝗵 𝗯𝗲𝘀𝘀𝗲𝗿 𝗸ö𝗻𝗻𝘁𝗲𝗻❓

Menschen, denen eine solche Ausnahmesituation widerfährt, „funktionieren“ in bedrohlichen Momenten aus einem physiologischen Antrieb heraus und mit Hilfe evolutionär uralter Mechanismen. Es sind programmierte und spontane komplexe Reaktionen im Zusammenspiel autonomer biologischer Systeme, die uns das Überleben sichern.

Doch was kommt danach, wenn der akute Stress vorbei ist?

Viele Menschen brauchen oder bräuchten professionelle Hilfe, um das erlebte Trauma zu bewältigen und existenzielle wie persönliche Verluste und gesundheitliche Schäden zu verarbeiten.

Sowohl Betroffene als auch Laienhelfer und professionelle Hilfskräfte der Rettungsteams, THW, Feuerwehr, Notärze etc.

Positiv ist: Es gibt fast überall Kriseninterventionsteams, Notfallseelsorger und Seelsorgerinnen, die Helfenden Hilfe leisten. Sie sind auch speziell geschult in einer strukturierten Gesprächsführung, die im Akutfall stabilisiert, Orientierung gibt und Ressourcenaktivierung ermöglicht.

Die Systematik ist in diesem Artikel von einem Notfallseelsorger gut beschrieben (auf Univadis, mit Login). „Flutkatastrophe: Was tun, um psychische Schäden zu verhindern“

bddy.me/3i1UxIa

Einige Anlaufstellen für Notfall-Interventionen ergänze ich unten im Text.

Es gibt für Helfende auch Peer-Beratung, Gruppen-Programme und andere Maßnahmen zur psychosozialen Unterstützung und Begleitung.

Aber sie sind längerfristig nicht flächendeckend. Und: Gerade für Krankenhauspersonal existieren bislang kaum etablierte Strukturen.

Es reicht nicht, darüber zu reden, wie wichtig solche Angebote sind. Man muss sie proaktiv anbieten, nicht auf Nachfrage warten.

Ärztliche und pflegerische Berufsgruppen gehören zudem zu den Hochrisikogruppen für psychische Belastungsfolgen, jedoch suchen sie eher selten Hilfe oder erst (zu) spät.

Hier sind Entscheider und Personalverantwortliche in Einrichtungen gefragt: Hilfe in seelischer Not kann man nicht der Eigenverantwortung überlassen. Man kümmert sich um die Menschen, indem man auf sie zugeht, für sie da ist, zuhört, sichere Orte zum Rückzug und neutrale Moderation anbietet, die Halt und Raum gibt, es be-greifbar werden lässt.

Wenn Sie Erfahrung und Empfehlungen im Umgang damit haben, teilen Sie Ihr Wissen und Informationen bitte in Ihrem Netzwerk. Jede Hilfe zählt, und manchmal kann das schon ein entscheidender Impuls im richtigen Moment sein.

Danke.

——————————

Hier noch ergänzend Anlaufstellen, auch für ehrenamtlich Helfende:

Notfallseelsorge:

https://notfallseelsorge.de/startseite.html

Koordinierungsstelle Nachsorge, Opfer- und Angehörigenhilfe (NOAH)

24h-Hotline für Betroffene: 0228 99 550 2444 oder kostenfrei: 0800 1888 433 (nur aus Deutschland erreichbar)

noah@bbk.bund.de

Mehr zu den Aufgaben und weiteren Informations-, Unterstützungs- und Vermittlungsangeboten:

Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK):

https://www.bbk.bund.de/DE/Themen/NOAH/noah_node.html

Das BBK unterstützt nach Katastrophen auch bei der Vermittlung von Traumatologen.

Informationen für Eltern und Angehörige: Wenn Kinder ein Unglück miterleben ...

https://www.bbk.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/Mediathek/Publikationen/NOAH/Wenn_Kinder_ein_Unglueck_miterleben_BuergerinfoA4.pdf?__blob=publicationFile&v=2

Im Artikel auf Univadis wird auch auf regionale Trauma-Ambulanzen als erste Adresse hingewiesen und natürlich die Hausärztinnen und Hausärzte vor Ort.

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Viele Grüße

Dr. Gabriele Frings

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Die HEALZZ.community verpflichtet sich als verbindendes Element dem Dialog in sich verändernden Gesundheitsmärkten. Als Mitglied fühl Dich als HEALZZfellow. Begehe die Brücken, die diese Community tragen, weil wir sie gemeinsam bauen.

Wir brennen für den Wandel

In den letzten Jahren wächst die Zahl der Initiativen, die sich mit den Veränderungen in der Gesundheitswirtschaft aktiv auseinandersetzen. Dabei steht häufig die Gestaltung eines ganz bestimmten Anliegens im Mittelpunkt. Die HEALZZ.community versteht sich als verbindender Beschleuniger.

Community

Wer Kommunikation sagt, denkt dabei längst nicht mehr ausschließlich an die Verwendung einer gemeinsamen Sprache. Märkte sind Gespräche. Konversationen beruhen nicht mehr allein auf sprachlicher Interaktion. Der Diskurs in sich verändernden Gesundheitsmärkten arrangiert sich in seinen Kontext medial vielfältig. Mit dem steigenden Grad an Vernetzung werden neben Informationen auch Strategien, Dienstleistungen und Güter geteilt und das zunehmend digital. Die gemeinsame Zusammenkunft, die Kongressbegegnungen oder das bilaterale Treffen werden sinnvoller, wenn man sich besser kennt. Teilen verspricht heute Teilhabe passiert heute temporär oder dauerhaft mithilfe der medialen Vielfalt. Informationen, die als Daten teilbar werden, fallen auf einen Nährboden für Gemeinschaft. Das Wagnis der Kommunikation zeigt sich in der Community vernetzt.

Mehr Netzwerk geht nicht

Wir bieten die Kooperation im Wettbewerb für die wichtigsten Ideen und bilden so eine Agora und ein Netzwerk für den Dialog in sich verändernden Gesundheitsmärkten. Wir brauchen mehr Co-Evolution und keine Echokammern.

Neue Realitäten

Für viele ist das Netz auch Realität. Ging man früher in das Internet, sind wir heute im Internet. Das Sein in seiner neuen Realität ist ein Prozess, der hybrid Haken schlägt zwischen offline und online. So gestalten sich heute auch Gesundheitsbeziehungen derer am Gesundheitsgeschehen Beteiligten.
Initiativen in der Gesundheitswirtschaft geben sich eine digitale Aura und damit eine neue Vitalität. Es besteht ein echtes Bedürfnis, sich mit Gleichgesinnten mithilfe von Inhalten zu vernetzen. Diese Community will sich allen Initiativen und Bewegungen als Beschleuniger anbieten. Virtuelle Realitäten sind heute oft Filterblasen und Echokammern, die zu klein sind für die vielfältigen Ideen, die Gesundheit von Morgen und die Zukunftsmedizin einer neuen Zeit zu gestalten.

Medialisierung

Anliegen werden heute hybrid als reale und mediale Artefakte der Kommunikation vorgetragen. Das Gespräch erscheint im Gewand der Schriftlichkeit. Das verändert wie Gruppierungen, Verbände und Vereinigungen sich dem Diskurs stellen müssen. Initiativen und Anliegen, die so entstehen sind Knotenpunkte für die digitale Vernetzung in einer medial anachronistischen Welt der Gesundheitswirtschaft. Die neue Medienrealität sorgt dafür, dass Ideen nicht nur massenmedial verstärkt werden. Sie entstehen quasi in der Auseinandersetzung, im Streit oder in Eintracht durch aktive Beteiligung von Medientechnologien. Diese Community entfaltet sich seit 2008 ausschließlich medial. Damals haben wir auf XING begonnen. Heute schwärmen wir aus und bauen neue Brücken.