Business Analytics mit SAS

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  • Dr. Thomas Keil
    Dr. Thomas Keil    Premium Member   Group moderator
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    RAM-Preise sinken immer weiter, gleichzeitig wachsen die Anforderungen in Richtung Performance. Google-like soll die Antwortzeit sein - und das auch bei komplexen Fragestellungen. Da liegt es auf der Hand, dass In-Memory-Konzepte nicht mehr nur geprüft, sondern auch implementiert werden.

    Für viele ist aber auch das kein wirklich neues Thema. Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/In-Memory-Datenbank) verrät, dass TM1, ursprünglich ein Applix-Produkt, heute IBM, war schon 1984 damit am Markt. Heute gibt es eine ganze Reihe von Namen, erwähnen will ich hier nur Exasol, mit denen wir im April auf Roadshow gehen (http://www.sas.de/hpc) - ganz zu schweigen von aktuellen und künftigen In-Memory-Angeboten von SAS.

    Wie sehen Sie das? Ist In-Memory-BI ein Hype oder ein echter Trend? Was glauben Sie - wie sehen das die andern?

    In unserer Be-A-Trendscout-Umfrage fragen wir danach:
    http://sas-competence-network.com/business-analytics/content...

    Wie immer gibt es eine Kleinigkeit zu gewinnen. Wir freuen uns über Ihre Teilnahme. Ergebnisse werden wir hier bei Xing auch wieder veröffentlichen.
  • Stefan Hauck
    Stefan Hauck    Premium Member   Group moderator
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    Be-A-Trendscout läuft bis zum 23. März 2012. Gerne können Sie den Hinweis auch an Ihr Netzwerk weiterleiten.
  • Lothar Nottekämper
    Lothar Nottekämper    Premium Member
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    Mit unseren Anwendungen im Bereich Vertriebscontrolling werden mehr als 10.000 Anwender versorgt. Die schiere Anzahl von Systemanfragen und die Ausweitung der erforderlichen Kennzahlen hat dazu geführt, dass wir alle Daten, die für die Erstellung der Reports erforderlich sind in den Hauptspeicher verfrachtet haben. Damit sind sehr gute Online-Antwortzeiten realisierbar. Die Technik ist stabil und im produktiv im Einsatz.

    Allerdings reicht der Hauptspeicher häufig nicht für den gesamten DI-Prozess aus. Die Laufzeiten für die Verarbeitung von Daten im Terabyte-Bereich werden aber zunehmend kritisch. Deshalb experimentieren wir gerade mit Solid State Drives. Mit dieser Technik ist es möglich die gesamte Staging Area abzudecken. Die Laufzeiten lassen sich damit je nach Anwendung um die Hälfte reduzieren.

    Im Übrigen können diese Techniken auch hervorragend mit den von SAS angebotenen SPD-Server und Grid Techniken verbunden werden.

    Häufig lässt sich auch ein Business Case rechnen, weil durch den Einsatz dieser Techniken der Fuhrpark der erforderlichen Hardware inkl. der internen Leistungsverrechnung erheblich reduzieren lässt.

    Ich kann also nur bestätigen, dass es sich um einen stabilen Trend handelt, der die notwendigen Systemvoraussetzungen für die Verarbeitung immer größer werdenden Datenmengen im BI-Umfeld schaffen wird.
  • Stefan Hauck
    Stefan Hauck    Premium Member   Group moderator
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    Danke Herr Nottekämper für Ihr Feedback! Noch ein Hinweis an alle anderen: Die Umfrage läuft nur noch bis Morgen!
  • Dr. Thomas Keil
    Dr. Thomas Keil    Premium Member   Group moderator
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    Zunächst vielen Dank Herr Nottekämper für Ihren Beitrag und den Einblick in Ihre Szenarien.-

    Das Thema hat nicht so viel Resonanz gezeigt, wie wir uns das gedacht hatten. Durch SAP, Oracle, Qliktech und andere ist doch hier einiges an Diskussion und konkreten Projekten in den Markt gebracht worden. Vielleicht war in der SAS-Community das Thema eher kleiner, weil wir hier zwar einen In-Memory-Client (JMP) und einiges an Technologie (Grid, SSD) mit SAS verknüpfen konnten, aber im Bereich In-Memory noch kein wirkliches Angebot vorzuweisen hatten. Dazu später mehr.

    Zunächst aber die Auswertung der Umfrage. Teilgenommen haben dieses Mal nur 20 Kolleginnen und Kollegen - lag das vielleicht auch an der neuen Umfragetechnik? (Jedes Feedback willkommen). 40% der Antworten haben bejaht, dass In-Memory entweder bereits umgesetzt oder Strategie für die Zukunft ist, nur einer gibt an, dass sich sein Unternehmen bewusst dagegen entschieden hat.

    In der Frage "Hype oder Trend" war das Feld zweigeteilt. Genau die Hälfte hält In-Memory für einen echten Trend, 20 Prozent sagen "Nein, gab es schon immer" und ein Viertel der Befragten hält In-Memory-BI für einen überschätzten Hype. Und Herr Andreas Wladasch von der Combotec hat genau dies vorhergesagt, dass nämlich 50% der Teilnehmer das für einen echten Trend halten. Die meisten haben eher mehr vermutet. Herzlichen Glückwunsch daher - unser kleines Präsent, ein Be-A-Trendscout-Taschenmesser ist auf dem Weg.

    Nun aber: In-Memory-BI ist eine Technologie, die dem Fachbereich ganz neue Freiheitsgrade gibt. Ohne Datamarts und OLAP-Würfel zu bauen, lassen sich damit on-the-fly Auswertungen auf sehr großen Datenmengen erstellen - zumindest, wenn man das brandneue SAS Visual Analytics einsetzt.

    Am Freitag, 23.3.2012 hat SAS dieses neue Produkt vorgestellt, das seit genau heute verfügbar ist. Eine neu entwickelte In-Memory-Analytic Engine (keine Datenbank!) namens SAS LASR Analytical Server und ein Hadoop-Datenspeicher bilden die Grundlage für ein einfach zu bedienendes, leistungsfähiges Tool für die explorative Analyse von großen Datenmengen.

    Pressemeldung:
    http://www.sas.com/offices/europe/germany/press/pm120323.htm...

    Produktdetails und Demo:
    http://www.sas.com/visualanalytics

    Was sagen Sie dazu? Wie beurteilen Sie das Thema In-Memory mit dieser weiteren Information?
  • Dr. Thomas Keil
    Dr. Thomas Keil    Premium Member   Group moderator
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    Das wird jetzt ganz schön SAS-lastig hier... Aber ich will doch die Gelegenheit nicht versäumen auf unsere Webinare hinzuweisen, in denen wir unser In-Memory-Angebot, das neue Produkt SAS Visual Analytics, vorstellen. Und ich bin wirklich an Feedback interessiert. Der LASR-Server, der dem SAS Visual Analytics zugrunde liegt, ist eine große Innovation, die SAS nun auf den Markt bringt.

    Hier gehts zu den Webinaren:
    http://www.sas.com/reg/offer/de/visual_analytics

    13.4. (morgen!), 20.4., 27.4. - jeweils 10 Uhr, jeweils 30 Minuten.
 
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