Der Gesundheitscoach

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Posts 1-10 of 16
  • Irina Schlicht
    Irina Schlicht    Premium Member
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    Weniger essen, länger leben. Hilft Hungern heilen?
    Ein Film von Angelika Wörthmüller
    03.04.2012, 20.15h - 21.00h
    im Rahmen der Sendereihe "rbb praxis"

    Aus dem Ankündigungstext:

    Niemals zuvor gab es so viele Menschen mit Übergewicht und seinen Folgen wie in unserer Zeit: Diabetes, Bluthochdruck, Herzkreislaufleiden liegen in den Krankheitsstatistiken auf den vordersten Plätzen und künden davon, dass noch immer zu viele Menschen lieber zu viel als ausreichend oder gar zu wenig essen.

    Dabei konnten Wissenschaftler in zahlreichen Studien zeigen: Die Chance liegt im Verzicht. Also tatsächlich hungern? Nicht von ungefähr ist der Begriff noch immer negativ besetzt. Doch klar ist auch: Wer überflüssige Pfunde verliert, kann sein Krankheitsrisiko erheblich senken, und wer als Gesunder auf intelligente Weise Kalorien spart, verbessert die Aussicht auf ein längeres Leben.

    Der Film begleitet Menschen bei ihrem Versuch, vom Übergewicht wegzukommen und weist Wege aus der Wohlstandsfalle.
  • Gudrun Kofler
    Gudrun Kofler    Premium Member
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    Danke für den Tipp! Qualität vor Quantität auf unseren Tellern, ein wenig mehr Zeit zum Schätzen und Geniessen wünsche ich allen, die mit dem Hüftgold kämpfen.
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    Stefan Müller
    (not a XING member)
    Danke erstmal Fr. Schlicht, dass Sie sich die Mühe gemacht den Hinweis auf diesen sicherlich interessanten TV-Beitrag hier mitzuteilen.

    Irina Schlicht schrieb:

    Aus der Vorankündigung...

    Niemals zuvor gab es so viele Menschen mit Übergewicht und seinen Folgen wie in unserer Zeit: Diabetes, Bluthochdruck, Herzkreislaufleiden liegen in den Krankheitsstatistiken auf den vordersten Plätzen und künden davon, dass noch immer zu viele Menschen lieber zu viel als ausreichend oder gar zu wenig essen.
    Tendenz der Übergewichtigen - in allen Alterklassen versteht sich - stiegend!

    Dabei konnten Wissenschaftler in zahlreichen Studien zeigen: Die Chance liegt im Verzicht. Also tatsächlich hungern? Nicht von ungefähr ist der Begriff noch immer negativ besetzt. Doch klar ist auch: Wer überflüssige Pfunde verliert, kann sein Krankheitsrisiko erheblich senken, und wer als Gesunder auf intelligente Weise Kalorien spart, verbessert die Aussicht auf ein längeres Leben.
    "Hungern" ist wie schon geschrieben ein Begriff leider immer noch negativ besetzt ist. Früh wird/wurde uns erzählt, empfolhen und erklärt das wir 3 oder 5 Mahlzeiten am Tag essen sollen. Folgt man hier nun nicht der Gewohnheit - weil es eben schon immer so war - sondern würde sich vor jeder Mahlzeit selbst die Frage stellen "Habe ich wirklich Hunger?", würde sicher nur ein Bruchteil der Menschen die Frage mit "Ja!" beantworten und dementsprechend auch weniger essen.

    Eine Parallele aus dem Leben, die die Überschrift/den Titeldes TV-Beitrages bekräftigt...
    Ein Auto mit dem man sorgsam umgeht und das man nur dann benutzt, wenn es wirklich Not tut hält auch länger als eines mit dem man unnötig viele Kilometer abspult und meistenteils mit Bleifuss auf der Autobahn unterwegs ist.
    Warum also den Körper mehr als notwendig beanspruchen und ihn mit "überflüssiger" Verdauungsarbeit belasten? (zumal der Prozess der Verdauung der energieaufwendigste im ganzen Körper ist).

    Ich wünsche allen einen hoffentlich interessanten Beitrag auf rbb...

    Beste Grüße
  • Peter K. Plock
    Peter K. Plock    Group moderator
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    Hallo,

    ich habe nicht alles gelesen, da ich mich mit Gesundheit anstatt mit Übergewicht, Krankheit etc beschäftige. Verstehen Sie mich bitte nicht falsch...

    Aber ist nicht die Nahrungsaufnahme und das bewusste oder richtige Essen für viele Menschen in unserer überzüchteten Zivilisation so etwas wie eine Ersatzbefriedigung geworden?

    Weil sie das nicht finden, was sie suchen? - Sich Selbst?

    Weil Sie erstens den Überfluss nicht sehen, und sich zweitens nicht trauen, sich das vom reichlich gedeckten Gabentisch zu nehmen, was sie wollen und was sie wirklich brauchen?

    Sonnige Grüse

    Peter Plock
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    Stefan Müller
    (not a XING member)
    Peter K. Plock schrieb:

    ich habe nicht alles gelesen, da ich mich mit Gesundheit anstatt mit Übergewicht, Krankheit etc beschäftige. Verstehen Sie mich bitte nicht falsch...
    Das macht Sie - aus meiner Sicht - auf Anhieb sehr sympatisch!

    Aber ist nicht die Nahrungsaufnahme und das bewusste oder richtige Essen für viele Menschen in unserer überzüchteten Zivilisation so etwas wie eine Ersatzbefriedigung geworden?
    Das trifft es schon ganz gut! Habe ich doch heute immer öfter das Gefühl, dass viele Menschen mit ihrem Leben nur sehr wenig anzufangen wissen - sich dann Ersatzbefriedigungen suchen und tagtäglich, teils frustriert, dem gewohnten Trott folgt.

    Hierzu auch noch ein schönes Zitat, was mir vor kurzem erst untergekommen ist...

    "Nur die toten Fische schwimmen mit dem Strom!"

    In diesem Sinne wünsche ich noch einen netten Abend...

    Beste Grüße
    Stefan
  • Reiner Bader
    Reiner Bader    Premium Member   Group moderator
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    Meine Zustimmung für das bereits Geschriebene, oft stelle ich bei meinen Klienten fest, liegen die Motive dafür im Unterbewussten verborgen und sind sehr komplexe
    Themen die im Hintergrund wirken. Oft führen die Themen bis in die Kindheit zurück.
    Das beste Beispiel zeigt sich doch schon seit Wochen ab und hat am Sonntag seinen Höhepunkt.
    Die Zucker und Schokoladen Maffia freut sich schon seit Weihnachten.
    Wahrnehmungen seitens der Eltern sind erst gar nicht vorhanden, den jungen
    Menschen wird erst keine andere Chance gegeben, dieser zuckersüßen Versuchung zu widerstehen.
    Wie kann ich meinem Kind / oder Enkelkind am besten meine/unsere Liebe und Zuneigung zeigen ???
    Ist dies Unachtsamkeit oder nicht Wissen ?
    Haben es die Eltern nicht schon von ihren Eltern übernommen , aus einer Elterngeneration wo Schokolade ein hohes und angesehenes Gut war.
    ( ein Teil der Hirnforscher bestätigen heute, Kinder lernen am Modell und aus den Lebenserfahrungen die sie während der ersten -9Mon.+ 0-8 Jahren machen )

    Belohnung mit Süßigkeiten/ bzw. Essen , haben wir fast alle schon selbst kennengelernt oder beobachtet, manchmal wenn der große " Hunger " kommt, belohne ich mich auch heute noch damit.
    Hintergründe für diese Süchte aufzuarbeiten gehen auch sehr zäh voran, die Themen sind sehr meist sehr komplex und haben damit zu tun, was unsere Seele im Laufe des Lebens an Erfahrungen machen durfte.

    Wünsche ein schönes Osterfest.

    Reiner Bader
  • Irina Schlicht
    Irina Schlicht    Premium Member
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    Ich kann aus meiner hypnotherapeutischen Arbeit nur bestätigen, dass bei Übergewichtigen bzw. an Adipositas leidenden Menschen unbewusste Steuerungsmechanismen für das gesundheitsschädigende Essverhalten verantwortlich sind. Sei es, dass man eine "schützende" Hülle nach außen braucht oder aber auch eine zudeckende Schicht gegenüber dem Inneren. "Ich war nicht immer ein dickes Kind" war der interessante Anfangssatz einer adipösen Patientin (die ich auch in meinem Buch über die Hypnotherapie beschrieben habe), mit dem sie schon darauf hingewiesen hatte, dass das Gewicht ganz offenbar seine eigene Geschichte hat. Und diese gilt es jeweils aufzuarbeiten; erst dann können Ernährungsumstellungen wirklich greifen.

    Beste Grüße aus Berlin,

    Irina Schlicht
  • Peter K. Plock
    Peter K. Plock    Group moderator
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    Hall Herr Bader,

    ist es möglich, dass das Problem zum Teil darauf beruht, dass viele Eltern "Kriegskinder" waren, udn heute (unbewusst) immer noch mit Schokolade etc. Gutes tun und Liebe bekunden wollen?

    Sonnige Grüsse

    Peter Plock
  • Cornelia Promny
    Cornelia Promny
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    Das Problem in unserer Zeit , das Essen als Füllmittel benutzt wird. wir halten die ganzen Spannungen und Sensationen , die permanent auf uns einströmmen garnicht aus. Dann brauchen wir etwas was isoliert und das ist Essen und Fett. Qualität sollte vor Quantität gehen. DAvon sind wir dank unser Lebensmittelinsdustrie weit entfernt.
  • Heiko Weirauch
    Heiko Weirauch    Premium Member   Group moderator
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    Hallo Sportfreunde,

    ist es nicht so, das viele Leute im Essen ihre "Lebensqualität" sehen, ohne die Qualität des Essens selbst zu sehen.
    Ich denke die Menschen müssen langsam mal Verantwortung für ihren Körper und ihre Gesundheit übernehmen und nicht erst wenn es weh tut eine Pille einwerfen und alles dem Stress und der gesellschaftlichen Belastung zuschreiben.

    Guten Appetit :-)

    Heiko
 
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