DEMAND driven ECONOMICS

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  • Michael Rajiv SHAH
    Michael Rajiv SHAH    Premium Member   Group moderator
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    07 Jan 2008, 07:40 am
    Keilen mit der Abgeltungssteuer
    Wir schreiben das Jahr 2008. Die Abgestungssteuer rückt näher und Vertriebe von Bankprodukten hausieren mit ENDZEIT Slogans wie überlicherweise die Versicherungsindustrie.

    „Es trifft jeden.“ So schreckt derzeit die Dresdner Bank auf ihren Internetseiten die Kunden auf. Und leitet damit zu den Informationen über die neue Abgeltungssteuer. Die finden sich derzeit auf den Seiten fast jeder Bank, ob als „Special“ oder „Sonderthema“. Verbunden mit dem netten Hinweis, doch am besten gleich einen Beratungstermin in der Filiale auszumachen.
    Denn jedes Depot und jedes Konto ist von der neuen Steuer betroffen, die Anfang 2009 kommen wird. Die Banken hoffen auf ein tolles Geschäft, denn sie wissen, dass die Deutschen gerne Steuern sparen. Also bieten sie schon jetzt fleißig Produkte an, die die neue Steuer vermeiden oder sie positiv zu nutzen wissen. Der Branche winken Depotumschichtungen in Milliardenhöhe, und jedes Geschäft spült mehr Provision in die Kasse.
    Quelle: FAZ | vzbv News
    http://www.faz.net/s/Rub645F7F43865344D198A672E313F3D2C3/Doc...

    Hier hat die Abgeltungssteuer 12 Monate lang Ihren Platz ;-)
  • Michael Rajiv SHAH
    Michael Rajiv SHAH    Premium Member   Group moderator
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    Die Finanzbranche wirbt für Produkte gegen die Abgeltungsteuer - Verbraucherschützer warnen aber davor, unüberlegt abzuschließen.

    Gut elf Monate noch, dann hat Deutschland eine neue Steuer: 2009 tritt die Abgeltungsteuer in Kraft. Viele Sparer suchen deshalb nach Anlagemöglichkeiten, um ihre Kapitalerträge möglichst vor dem Zugriff des Fiskus zu schützen. Die Finanzbranche hofft deshalb in diesem Jahr auf das ganz große Geschäft - mit Angeboten, die die Kunden vor der einheitlichen Pauschalsteuer in Höhe von 25 Prozent auf Zinsen, Dividenden und Kursgewinne verschonen sollen. Banken, Versicherungen und Finanzvertriebe haben bereits begonnen, für mehr oder weniger neue Steuersparprodukte zu werben. Doch Verbraucherschützer warnen davor, bei Geldanlage und Altersvorsorge nur auf die Besteuerung zu schauen.
    Quelle: Süddeutsche | vzbv News
    http://www.sueddeutsche.de/,ra9m1/finanzen/artikel/608/15123...
  • Roger Otten
    Roger Otten    Premium Member   Group moderator
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    >... Doch Verbraucherschützer warnen
    davor, bei Geldanlage und Altersvorsorge nur auf die Besteuerung zu schauen.

    ...wie wahr... bei der Flut der Produkte, die augenblicklich im Hinblick auf die Abgeltungssteuer den Markt überschwemmen, sollte man eben auch das eine oder andere Auge auf die Qualität und Sinnhaftigkeit des Produktes werfen. Anlageentscheidungen, die lediglich aus dem Aspekt "Steuervermeidung" heraus getroffen wurden, haben sich nicht erst seit der Abgeltungssteuer in etlichen Fällen als Flop erwiesen.

    Beste Grüße

    Roger Otten
  • Michael Rajiv SHAH
    Michael Rajiv SHAH    Premium Member   Group moderator
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    Hallo Herr Otten,

    Anlageentscheidungen, die lediglich aus dem Aspekt "Steuervermeidung" heraus getroffen wurden, haben sich nicht erst seit der Abgeltungssteuer in etlichen Fällen als Flop erwiesen.
    hatte diesbezüglich kürzlich ein Telefonat mit einer Finanzbeamtin (auch Xinglerin), die hörbar den
    Kopf ob dem Unverständnis schüttelte, wenn Steuerpflichtige bei sog. Steuersparmodellen nach
    Jahren feststellten, dass auch Steuern zu zahlen sind alsbald die Verluste aus XX aufgebraucht sind.

    Grüsse nach Köln ;-)
  • Michael Rajiv SHAH
    Michael Rajiv SHAH    Premium Member   Group moderator
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    So rechnet der BVI vor: Wer 2008 10 000 Euro in einen Aktienfonds investiere, könne nach 20 Jahren auf gut 46 600 Euro kommen. Wer erst 2009 anlege, erhalte bei gleicher Wertentwicklung etwa 39800 Euro. Mansfeld betont, dass gesetzliche und betriebliche Altersvorsorge, selbst wenn die Riester-Rente und die betriebliche Altersversorgung im derzeit geförderten Umfang genutzt würden, künftig oft nicht mehr ausreichen werden.
    Quelle: Wiesbadener Tagesblatt
    http://www.wiesbadener-tagblatt.de/wirtschaft/objekt.php3?ar...
 
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