Academic writing: with ease, fun and success

Academic writing: with ease, fun and success

Fragen, Antworten und Diskussionen rund um den gesamten Schreibprozeß sowie den Text als Ergebnis: damit Wissenschaftsschreiben nicht Qual bedeutet, sondern Freude an Gewinnung und Vermittlung von Erkenntnissen!

  • Schreiben Sie eine wissenschaftliche Arbeit, im Rahmen des Studiums, zu dessen Abschluß, für Doktortitel oder Habilitation?
  • Möchten Sie Ihre wissenschaftlichen Erkenntnisse über kleine Kollegenzirkel hinaus wahrgenommen sehen, mit besseren Publikationen größere Kreise erreichen?
  • Bilden Sie Nachwuchswissenschaftler aus?
  • Unterstützen Sie einen dieser Prozesse?

Wissenschaft heißt Schreiben

Schreiben ist zentral für alle Wissenschaften. Auch wer im Labor forscht, kommuniziert seine Ergebnisse regelmäßig durch Texte. Wissenschaftlicher Erfolg hängt also unmittelbar von der Qualität dieser Texte ab: Denn nur was beim Leser ankommt, kann auch Wirkung entfalten. Zudem besteht wissenschaftliches Schreiben nicht nur aus dem Text als Ergebnis, sondern ebenso aus dem Prozeß, der zu diesem Text führt. Und der Schreibprozeß selbst läßt sich nutzen, um schneller und besser zu inhaltlichen Forschungsergebnissen zu kommen.

Klar und verständlich schreiben in den Wissenschaften

Wissenschaftliche Texte leiden besonders in Deutschland daran, daß sie oft kaum zu verstehen sind: lange Sätze, ineinander verschlungene erweiterte Infinitive, eine Unzahl von Fremdwörtern und unüberschaubar lange zusammengesetzte Substantive. Solche Texte sind aber keineswegs besonders wissenschaftlich, wie viele meinen; uns fehlen anders als etwa im anglo-amerikanischen Raum schlicht Tradition und Ausbildung darin, klar und verständlich zu schreiben. Und wie gesagt: Was beim Leser nicht ankommt, kann auch keine Wirkung entfalten! Nur wer sich verständlich ausdrückt, wird mit seinen wissenschaftlichen Inhalten wahrgenommen, in Publikationen, Dissertation oder Thesis.

Fachübergreifende Aus- und Fortbildung statt Plagiaten

Spätestens seit Guttenberg & Co. ist klar, daß etwas im argen liegt im Hochschulwesen. Und obwohl Schreiben für alle Wissenschaften zentral ist, wird es an unseren Universitäten nicht entsprechend vermittelt. Diese Gruppe soll dem Austausch über Grenzen von Fachbereichen und Qualifikationsstufen hinweg dienen, zu Fragen wie:

  • Was macht Schreiben in den Wissenschaften eigentlich aus?
  • Wie kann es nutzbringend eingesetzt werden?
  • Was sind immer wieder auftauchende Probleme und wie begegnet man ihnen?
  • Wie kann man beim Schreiben die Freude an der Wissenschaft stärken, anstatt daraus eine Qual werden zu lassen?
  • Wie vermeidet man von vornherein Plagiate, anstatt sie später aufzudecken?
  • Welche Methoden und Techniken, auch aus ganz anderen Bereichen, lassen sich für das wissenschaftliche Schreiben nutzen: um den Prozeß zu erleichtern und die Ergebnisse zu verbessern?

Die Gruppe ist bewußt offen für alle beteiligten und interessierten Personen. Sie beschränkt sich nicht auf bestimmte Fächer, Qualifikationsstufen oder Hochschulen. Schon gar nicht sollen wie in manchen Gruppen andere Profis ausgeschlossen bleiben, damit sie nicht auf sich aufmerksam machen können: Ich glaube an die Offenheit des Austauschs, gerade im wissenschaftlichen Bereich, und freue mich über alle weiterführenden Beiträge. Denn schließlich ist der Titel auch Programm:

Leichter, schneller, besser forschen und schreiben!

Ach ja: Und ob Sie neue, alte oder gar eine ganz andere Rechtschreibung verwenden, ob Sie "pc" schreiben oder nicht, das zählt zur wissenschaftlichen Freiheit; dazu hier also sicher keine Vorgaben!


Dr. Natalie Struve, Text-Coach Wissenschaft (http://www.nataliestruve.de)





(Kopfzeilen-Bild: Isaac Newton, On the Quadrature of Curves, University of Cambridge Digital Library)

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