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XING New Work Experience

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Alles zur Zukunft der Arbeit

Abstimmung: Wer sind Ihre vorbildlichen New Worker 2019?

Unser Aufmacherbild zeigt die Gewinner des New Work Awards von 2018

Auch beim diesjährigen New Work Award von XING werden wieder Menschen ausgezeichnet, die die Ideen und Prinzipien der neuen Arbeitswelt beispielhaft vorantreiben. Wir stellen die nominierten „New Worker“ hier vor – und Sie wählen Ihren Favoriten.

Neben Unternehmen, Institutionen und Teams werden beim New Work Award auch in diesem Jahr einzelne Ideengeber und Vordenker ausgezeichnet, die – auch im Kleinen – mutig und nachhaltig althergebrachte Muster durchbrechen, Strukturen und Hierarchien hinterfragen und neue Wege gehen, um langfristige Veränderungsprozesse anzustoßen. Diese „New Worker“ agieren sowohl als Selbstständige und Gründer wie auch als Initiatoren und Antreiber in Organisationen und Firmen. Ihnen allen gemeinsam ist die Lust auf neues Denken und den Diskurs - im Sinne einer besseren Arbeitswelt, die auf die Herausforderungen von Digitalisierung und Globalisierung die richtigen Antworten findet.

Hier stellen wir Ihnen die fünf Nominierten für den New Work Award 2019 In der Kategorie “New Worker” vor:

Die Studenten von heute sind die New Worker von morgen. Doch wie gut werden die zukünftigen Wissensarbeiter auf die sich radikal ändernde Arbeitswelt vorbereitet? Eher schlecht! So jedenfalls lautete das Fazit von einem, der es wissen muss: Carsten C. Schermuly, Hochschulprofessor aus Berlin, gesteht selbst, dass es ihm in seinen klassischen BWL-Vorlesungen „jahrelang nicht gelungen war, die wichtigen Zukunftskompetenzen meinen Studenten adäquat zu vermitteln“.

Soziales, empathisches Denken und Handeln, die Förderung von Kreativität und Fehlerkompetenz – all dies bringt Schermuly seinen Studenten nun auf einem anderen Weg bei. Er hat alle Vorlesungen abgeschafft, bietet nun sehr praxisbezogene 5-Wochenblöcke an, in denen er „nicht mehr als autoritärer Vorleser auftritt, sondern als Coach und Mentor, der die Studenten dabei begleitet, sich die Kompetenzen selbstständig zu erarbeiten“. Wie dieser sogenannte CORE-Ansatz, bei dem aktives und eigenverantwortliches Lernen im Mittelpunkt steht, helfen kann, zukünftige Absolventen bestens vorbereitet in die Arbeitswelt, erfahren Sie in der Bewerbung von Carsten C. Schermuly für den New Work Award.

Ein noch oft übersehener Aspekt der Digitalisierung ist, wie leicht sie es macht, eigene Geschäftsideen zu starten: Viele Projekte, die man einfach mal ausprobieren möchte, lassen sich ohne riesige Strukturen und Organisationen, dafür aber mit Leidenschaft und Liebe realisieren. Und genau das machen immer mehr Menschen, die außerhalb ihres normalen Broterwerbs nebenberuflich ein Mini-Startup gründen. Manche mit Ideen, die sie innerhalb ihres Jobs (noch) nicht verwirklichen können, manche mit ganz anderen Projekten.

All diesen Menschen - und jenen, die mit dem Gedanken spielen - möchten Juliane Benad und Peter-Georg Lutsch mit ihrer Plattform Sidepreneur.de helfen. In der lebendigen Community finden nebenberuflicher Gründer viele Tipps und Anregungen für ihr Business, es gibt einen regen Austausch von Ideen und Gedanken - und auch Hilfe für den nächsten Schritt, wenn aus der kleinen Idee etwa Großes werden soll. (Mehr über Sidepreneur.de gibt es in der detaillierten Bewerbung für den NWA)

Über die Notwendigkeit, unsere Schüler und Studenten besser auf die fundamental veränderte Arbeitswelt vorzubereiten, herrscht große Einigkeit unter allen Experten. Nur, wer soll diese Aufgabe übernehmen? Im Zentrum für LehrerInnenbildung (ZfL) der Uni Köln hat sich die Geschäftsführerin Myrle Dziak-Mahler der Aufgabe verschrieben, den zukünftigen Lehrkräften durch ihr eigenes Tun zum Vorbild und Inspiration für New Work zu werden.

Deshalb hat sie das Zentrum – wegweisend für eine öffentliche Einrichtung – nach modernen Erkenntnissen umgestaltet: Die Organisationsstruktur fördert und fordert Eigenverantwortung, Beteiligung und Transparenz, wichtige Entscheidungen werden gemeinsam getroffen, inhaltlich gibt es eine klare Ausrichtung auf Zukunftsthemen. Der Erfolg gibt ihr Recht: „Zuerst sind wir ja als absolute Exoten belächelt worden“, sagt Myrle Dziak-Mahler, „nun sind wir Leuchtturm-Projekt“. (Mehr darüber, wie Myrle Dziak-Mahler es im ZfL schafft, ihre New-Work-Ideen mit dem klar definierten Service- und Lehraufgaben des Instituts zu vereinbaren, erfahren Sie hier.)

Ein langsam verfallender Berghof in den Tiroler Bergen – wohl kaum jemand hätte bei diesem Anblick vor einiger Zeit an eines der spannendsten New-Work-Projekte gedacht, die Österreich derzeit zu bieten hat. Georg Gasteiger schon.

Der Bauernsohn, der nach seinem Studium zu seinen Wurzeln zurückkehrte, hatte für den Mesnerhof eine klare Vision. Er wollte das 400 Jahre alte Bauernhof-Ensemble in eine Arbeits- und Begegnungsstätte besonderer Art umwandeln: in einen New-Work-Retreat, der sich gleich mehrfach von den gängigen Orten dieses Typs unterscheidet. Der nun Mesnerhof-C ist liebevoll und aufwendig saniert, aber nicht in eine Luxusoase verwandelt, sondern sehr viel von seinem ursprünglichen Charakter erhalten, niedrige Decken und Betten im Heustadl inklusive. Trotzdem oder gerade deswegen ist er ein perfektes Symbol für das Thema „Innovation & Land“, das Georg Gasteiger so wichtig ist.

Der Hof bietet in unterschiedlichen Belegungskombinationen Platz für Gruppen bis zu 37 Menschen. Tourismusinnovationen, Leerstandsbewältigung, ländliche Entwicklung und neue Arbeitswelten sind die Themen, die hier mit einmaligem Blick auf die Tiroler Natur von den Gästen behandelt werden. Ein Blick, der definitiv anders ausfällt, als in den Konferenzräumen unserer Bürowelten. (Wollen Sie mehr über den Mesnerhof-C erfahren? Hier geht es zur ausführlichen Konzeptbeschreibung.)

„In Zukunft wird es durch die Digitalisierung viele Berufe geben, von denen wir heute noch nicht wissen, wie sie aussehen. Wie nehmen wir die Menschen mit, die den Wunsch haben, an diesen Veränderungen teilzunehmen, sie mitzugestalten?“ Diese wichtige Frage hat sich Dalia Das selbst beantwortet: Mit der Gründung von Neue Fische, einer Schule für Web Entwickler und Data Scientisten, hat die Hamburger Unternehmerin nicht nur für sich persönlich nach einer erfolgreichen Konzernkarriere neu begonnen, sondern auch für all jene Menschen eine Institution geschaffen, die sich auch ohne digitale Vorbildung an den Prozessen der Zukunft beteiligen wollen.

Neue Fische bildet innerhalb von drei Monaten Quereinsteiger mit ganz unterschiedlichen beruflichen Vorerfahrungen zu Digitalfachkräften aus. Alles in enger Zusammenarbeit mit Unternehmen und erfahrenen Mentoren, die den Praxisbezug der Ausbildung sichern und den Arbeitsmarkt und seine Bedürfnisse kennen. Dalia Das hofft, dass ihre Absolventen dazu beitragen, mehr Diversität in klassischen IT-Berufen einziehen zu lassen, und die Digitalisierung auch als Chance, nicht als Bedrohung in immer größeren Kreisen wahrgenommen wird. (Was Dalia Das noch so mit Neue Fische vorhat und wie das Konzept eine Blaupause für andere Unternehmen sein kann, lesen Sie in der Bewerbung für den New Work Award)

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Wer von unseren Nominierten hat Sie am meisten überzeugt? Welches Unternehmen hat den New Work Award 2019 verdient? Auf dieser Übersichtsseite zum NWA-Voting oder auf den Detailseiten der Einzelbewerbungen können Sie ihren Favoriten auswählen. Bitte nur einen pro Kategorie.

Mit etwas Glück können Sie ein iPhone X gewinnen!

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Alles zur Zukunft der Arbeit: Auf dieser News-Seite finden alle New Work-Interessierten multimedialen Content rund um das Thema. Neben Experten-Interviews, Debatten, Studien, Tipps und Best Practices, erwarten die Leser auch Video- und Podcastformate. Und natürlich ein Überblick unserer gesamten New Work Events, die mehrmals im Jahr im gesamten deutschsprachigen Raum stattfinden. Weitere spannende Inhalte zum Thema New Work finden Sie auf: nwx.xing.com Anfragen gerne an: lisa.noelting@xing.com
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