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Bewerbungsfotos – Pflicht oder Kür?

© Fotolia/lassedesignen

Schwarz-weiß oder in Farbe, selbstgemacht oder vom Profi – ein professionelles Bewerbungsfoto ist das Sahnehäubchen jeder Bewerbung. Wir verraten Ihnen, worauf es bei einem guten Bewerbungsfoto ankommt.

Muss ein Bewerbungsfoto überhaupt noch sein?

In Deutschland dürfen Personalabteilungen von keinem Bewerber verlangen, dass er seinen Unterlagen ein Foto beifügt. Auch international nimmt die Bedeutung von Bewerbungsfotos ab – in vielen europäischen Ländern sind Bilder der Bewerber keine Pflicht mehr. Der Gedanke dahinter ist klar: Es gäbe das Risiko, dass Firmenverantwortliche auf Basis von Bewerbungsfotos beeinflusst würden und dadurch nicht die richtigen Personalentscheidungen träfen, sagt beispielsweise Siemens-Personalchefin Janina Kugel. Ob das wirklich Auswirkungen auf den Bewerbungsprozess hat, ist umstritten.

Dennoch gilt: Ein Foto unterstreicht den ersten Eindruck Ihrer Bewerbung. Wenn Sie sich also dazu entscheiden, sich mit einem Foto für Ihren Traumjob zu bewerben, sollten Sie ein überzeugendes Bild beifügen.

Was macht ein gutes Bewerbungsfoto aus?

Egal, ob Sie sich als Führungskraft, Junior Manager oder Praktikant bewerben: Ihr Bewerbungsfoto soll authentisch und professionell wirken. Das Wichtigste in Kürze:

  • Haltung: Versuchen Sie, gerade in die Kamera zu schauen und den Kopf nicht zu neigen. So vermeiden Sie ein Doppelkinn und wirken auf den Betrachter zielgerichtet und souverän.
  • Bildausschnitt: Das Bewerbungsfoto sollte neben Ihrem Kopf einen Teil der Schultern zeigen. Lächeln Sie – aber nur, wenn es nicht gezwungen wirkt. Denken Sie an etwas Witziges, während Sie für das Bewerbungsfoto posieren.
  • Farbe: Ob das Bewerbungsfoto schwarz-weiß oder in Farbe ist, ist Geschmackssache. Bei schwarz-weiß sollten Sie allerdings darauf achten, dass die Farben von Hintergrund und Kleidung Kontraste erzeugen. Ein weißes Hemd vor einem hellen Hintergrund eignet sich zum Beispiel nicht. Damit das Bild nicht zu unruhig wirkt, sollte der Hintergrund einfarbig sein.
  • Licht: Das Gesicht sollte gut ausgeleuchtet sein und keine Schatten werfen.

Was ziehe ich an?

Noch vor ein paar Jahren war es völlig selbstverständlich, mit Anzug und Krawatte oder Kostüm und Bluse zur Arbeit zu gehen. Heute hat sich die Jobwelt gewandelt – und damit sind auch die Anforderungen an den Dress-Code andere. Generell lautet die Devise: Informieren Sie sich vorher über die Standards in Ihrer Branche. Tragen Sie auf dem Bewerbungsbild das, was der Chef von Ihnen auch am ersten Arbeitstag erwarten würde. Aufdringlicher Schmuck ist auf dem Bewerbungsfoto fehl am Platz. Das gilt für übergroße Halsketten und vor allem für Piercings. Auch Make-up sollten Sie nur dezent auftragen.

Wo muss das Bewerbungsfoto angebracht sein?

Klassisch ist das Bild rechts oben auf dem Lebenslauf angebracht – einen festgelegten Platz dafür gibt es aber nicht.

Auch die Größe ist für Bewerbungsbilder nicht einheitlich festgelegt. Als Richtwert haben sich 6 cm Höhe und 4,5 cm Breite etabliert. Bewerbungsfotos im Querformat sind seltener, können aber auch als Blickfang dienen. Außerdem können Sie das Bewerbungsfoto auch auf einem Deckblatt platzieren – dann sollte es etwas größer und nicht unscharf sein.

Wenn Sie Ihre Bewerbung per Post schicken, sollte es fest auf den Lebenslauf geklebt sein. Bei digitalen Bewerbungen können Sie Ihr Bewerbungsfoto auf dem Lebenslauf einfügen und das Dokument ins PDF-Format umwandeln. So stellen Sie sicher, dass beim digitalen Transport keine Formatierungen durcheinandergeraten. Das geht schnell und einfach mit Hilfe unseres kostenfreien Lebenslauf-Editors.

Tipps vom Profi – ein Fotograf kann helfen!

Bilder von einem professionellen Fotografen wirken in den meisten Fällen seriöser, als selbstgeschossene Fotos. Egal, ob Sie sich für einen Job in der Werbebranche oder einen seriösen Bürojob bewerben – erfahrene Fotografen können meist auf individuelle Bedürfnisse eingehen und wissen, wie überzeugende Bewerbungsbilder aussehen müssen.

Und: Ein gutes Bewerbungsfoto kommt auch im Jobnetzwerk gut an. Laden Sie Ihr professionelles Bild hoch und lassen Sie sich von Recruitern und Headhuntern finden. Die meisten Fotografen bieten die Bewerbungsbilder auch in digitaler Form an – das macht es Ihnen einfacher, das Bild auch für E-Mail-Bewerbungen und Ihre Online-Profile zu nutzen.

Kann ich das auch selbst?

In Zeiten von Smartphones und Co. ist ein Bild schnell gemacht – das heißt aber nicht, dass es als Bewerbungsfoto den Ansprüchen der Personaler genügt. Ein Selfie sowie ein privates Bild von der letzten Urlaubsreise oder der durchzechten Partynacht sind tabu. Generell spricht aber nichts dagegen, das Bewerbungsfoto auch selbst zu machen. Achten Sie auch dabei auf einen guten Bildausschnitt, ein gepflegtes Äußeres und eine gute Bildqualität.

Für mehr Informationen sowie Tipps und Tricks rund um den nächsten Karriereschritt und den Bewerbungsprozess lesen Sie sich auf dem Themenportal Bewerbung.com ein.

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