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Deshalb ist die 10/20/30-Regel eine Erfolgsformel für Ihre Präsentationen

Das Präsentieren vor einem Publikum ist eine Herausforderung, die wir schon während der Schulzeit in ersten Kurzvorträgen meistern müssen und die uns sowohl während der Ausbildung bzw. im Studium, als auch später im Berufsleben regelmäßig begegnet: Wie präsentiere ich mein Anliegen vor Kollegen in Meetings so überzeugend, dass die wichtigen Informationen nicht „links rein und rechts wieder raus“ gehen? Und wie überzeuge ich Kunden und Partner beim Werben für Kooperationen und Produkte so spannend, dass sie an meinen Lippen hängen? Weil selbstsicheres Auftreten und kommunikatives Geschick beim Präsentieren ohne eine professionelle Gestaltung der Folien keine Erfolgsgaranten sind, stellen wir Ihnen die „10/20/30-Regel“ des Autors und Silicon-Valley-Unternehmers Guy Kawasaki vor:

1. 10 Folien sind genug!

Kennen Sie die „Millersche Zahl“? In der Psychologie sagt dieses vielzitierte Konstrukt aus, dass sich das menschliche Kurzzeitgedächtnis nur 7 Dinge (plus / minus 2) merken kann. Soweit Sie nicht eine ganze Vorlesungsstunde als Hochschuldozent vorbereiten müssen, sollten Sie sich also kurz und knapp halten. Präsentationen, ob mit PowerPoint oder anderen Tools, haben nicht den Anspruch, vollständig zu sein: Eher geht es um inhaltliche Reduktion. Eine zu hohe Folienanzahl wird Ihre Zuhörer überfordern und vor allem die Kernaussagen in der Informationsflut untergehen lassen. Anhand einer einfachen Faustregel können Sie herunterbrechen, wie viele Folien Ihnen realistisch gesehen zur Verfügung stehen: Mindestens zwei bis drei Minuten pro Folie sollten Sie einplanen, um nicht in eine gehetzte Vortragsweise zu verfallen. 

2. 20 Minuten müssen reichen!

Ihre Zuhörer werden sich also nur an einen begrenzten Teil der Inhalte erinnern können. Hinzu kommt, dass sie irgendwann am Ende ihrer Aufmerksamkeitsspanne ankommen. Ihre Präsentation muss also effizient sein, um gleichzeitig in den zeitlich zur Verfügung stehenden Rahmen zu passen. Ob Ihr Publikum nun aus Arbeitskollegen in einem Meeting besteht oder aus Kunden bei einem streng getakteten Termin – Zuhörende fühlen sich wertgeschätzt, wenn der zeitliche Rahmen eingehalten wird und ihnen keine wertvolle Zeit für andere Belange genommen wird. Für Sie besonders relevante Informationen können Sie stattdessen am Ende in einem Schlussfazit noch einmal herausstellen: Bei dieser sogenannten „Take-Home-Message“ fassen Sie die vier bis fünf Inhalte zusammen, die von den Zuhörern mit nach Hause genommen werden sollten.

3. Schriftgröße 30 sollte es sein!

Die Verlockung beim Anfertigen der Präsentation ist jedes Mal riesig: Die Schriftgröße noch um einen Punkt verkleinern und die Ränder schmälern – schon passt alles auf eine Folie! Das Ergebnis für Ihr Publikum? Lesbarkeit wie bei einem Wimmelbild – mit fatalen Folgen: Je mehr die Zuhörenden lesen müssen, desto weniger lauschen sie Ihren Worten. Die Inhaltsreduktion bezieht sich ebenso auf den Folieninhalt, um dem Publikum (ob mit oder ohne Sehschwäche) das Mitlesen zu erleichtern. Mit einer Schriftgröße von 30 sind Lesbarkeit und Übersicht jederzeit gegeben. Wenn Sie das Gefühl haben, wichtige Zusammenhänge nicht mehr darstellen zu können, sollten weiterführende Informationen im Nachgang durch Ergänzungsfolien, E-Mails oder Schriftstücke zum Mitnehmen aufbereitet werden.

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