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XING New Work Experience

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Alles zur Zukunft der Arbeit

New Work Award 2019: Welches Unternehmen holt den Preis?

Der New Work Award 2019 von XING geht in die entscheidende Phase. Für die Kategorie „Unternehmen“ beim renommierten Preis sind ganz unterschiedliche Beispiele nominiert: vom agilen Großkonzern bis zu visionären Wohnkonzepten. Und Sie entscheiden jetzt mit, wer den Titel gewinnt.

Der Beweis, dass ein Fünf-Stunden-Tag sehr produktiv sein kann. Ein Unternehmen, das seinen Sinn nicht in Gewinnmaximierung, sondern im Nutzen für die Gemeinschaft von Kunden und Mitarbeitern sieht. Der Großkonzern, der seine Arbeitsorganisation total umkrempelt. Eine Hausbaufirma, die gleich ein ganzes neues Dorf entstehen lässt. Und ein Lebensmittelhändler, der seinen Angestellten überlässt, wie sie sich selbst organisieren.

Diese fünf Beispiele zeigen eindrucksvoll, wie vielfältig und fundamental sich die Arbeitswelt verändert. Und genau deshalb sind sie auch nominiert: für den New Work Award 2019 in der Kategorie „Unternehmen / Institutionen“.

Der renommierte Preis, den XING bereits zum fünften Mal für herausragende Initiativen und Ideen im Bereich New Work vergibt, wird am 7. März im Rahmen des XING-Events „New Work Experience“ in Hamburg verliehen. Insgesamt über 200 Bewerbungen erreichten die Jury, daraus filterten die Experten drei Shortlists in den Kategorien „New Worker“ (Einzelpersönlichkeiten), „Teams“ und eben „Unternehmen / Institutionen“.

Besonders spannend dabei ist auch in diesem Jahr wieder die Bandbreite und Tiefe der Maßnahmen, mit denen die nominierten Unternehmen ihre internen Strukturen und damit folgend auch die Beziehungen zu Kunden und Mitarbeitern gleichermaßen verändern. Denn auch letzteres, die Wirkung nach außen, war wichtiges Kriterium der Beurteilung durch die NWA-Jury.

So hat zum Beispiel die Initiative der Bielefelder Agentur Rheingans Digital Enabler, ihre wöchentliche Arbeitszeit auf 25 Stunden und von montags bis freitags von acht bis 13 Uhr zu begrenzen, bereits für viel Resonanz und etliche Nachfragen gesorgt. Dass das Konzept, das Gehalts- und Urlaubsansprüche unverändert lässt, nicht nur eine bessere Work-Life-Balance für die Mitarbeiter ermöglicht, sondern – so die Macher – sogar für eine höhere Effektivität sorgt, weil in der reduzierten Arbeitszeit konzentrierter gearbeitet werde, ist sicherlich für Arbeitswissenschaftler wie Mitbewerber gleichermaßen interessant. (Hier gibt es mehr Informationen zum Konzept und die detaillierte Bewerbung)

Ebenfalls bemerkenswert anders ist die Unternehmensphilosophie, die dem Handeln der Purpose Stiftung aus Basel zugrunde liegt. Sie will Unternehmen mit der Idee des „Verantwortungseigentums“ dabei helfen, ihrem eigentlichen Sinn zu dienen, nämlich für Kunden und Mitarbeiter da zu sein, anstatt einem Investor als bloßes Shareholder-Instrument überantwortet zu werden. Dazu haben die Purpose-Macher eigens auch neue Rechtsformen für die Eigentumsverhältnisse entwickelt, die eine solche Übernahme verhindern. (Was hinter dem Motto „New Work braucht New Ownership“ steckt, verrät die Purpose-Bewerbung für den NWA.)

Großkonzerne haben es in der Welt von New Work nicht leicht: Zu unübersichtlich sind oft die internen Strukturen, zu hierarchisch die Führungsphilosophie, zu eingefahren die Arbeitsabläufe. Selbst bei gutem Willen aller Beteiligter mühen sich die Schwergewichte der Wirtschaft mitunter schleppend langsam, um wirkliche, nicht nur kosmetische Veränderungen durchzusetzen. Umso erstaunlicher, wie die Otto GmbH es auf ihrem Weg vom größten Versandhändler Europas zur digitalen Plattform schafft, sich neu zu erfinden.

Maßgeblichen Anteil daran hat die konzerninterne Initiative „FutureWork“, die „alte Denkmuster aufbrechen und Verhaltensweisen reflektieren“ soll, um „transparent, kollaborativ und vernetzt zu arbeiten“. So wird an vielen Stellen des großen Hauses im New-Work-Sinne geschraubt: Neue, offene Raumkonzepte und digitale Tools sollen die Vernetzung der Mitarbeiter untereinander fördern. Individuelles, selbstbestimmtes Arbeiten wird intensiv ausgebaut, das zugleich Autonomie und Kreativität stärken soll. (Mit welchen Mitteln sonst noch die Zukunft der Arbeit bei Otto vorangetrieben wird, steht in der detaillierten Bewerbung)

Die tiefe Provinz Österreichs ist nicht unbedingt die erste Adresse, an der man innovative New-Work-Konzepte vermutet. Und doch entsteht hier, im kleinen Örtchen Gutenstein, eines der spannendsten Projekte überhaupt, nicht nur in Sachen moderner Arbeitswelt, sondern auch neu gestalteter Lebensräume.

Denn schon vor einiger Zeit hat sich hier Wohnwagon, ein Hersteller von sogenannten „Tiny Houses“, also Kleinsthäusern, angesiedelt. Nun will die Firma das Konzept ihrer autarken, nachhaltigen Häuser „auf eine viel höhere Ebene heben“: Durch das Projekt „Dorfschmiede“ soll ein neues Dorf entstehen, „unabhängig, selbstbestimmt und genossenschaftlich organisiert“. Neben starken Impulsen für den ländlichen Raum hofft Wohnwagon mit dieser Idee, auch zum Vorbild für neue Formen von Mitarbeiterbindung und -beteiligung zu werden. (Ausführliche Informationen über das Projekt „Dorfschmiede“ gibt es hier.)

Und auch der letzte NWA-Kandidat auf der Shortlist „Unternehmen / Institutionen“, das Bio-Handelsunternehmen Alnatura geht konsequent neue Wege, um die Beziehung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmern nachhaltig zu verändern. Mit der eigenen Initiative „Sozialorganik“ will man versuchen, „miteinander und aneinander zu lernen und gleichzeitig bessere Leistungen für den Kunden zu erbringen“, wie Alnatura-Gründer und Geschäftsführer Götz Rehn erklärt.

Für diesen Prozess erhielten die jeweiligen Filialen immer mehr eigenständige Befugnisse, Führungskräfte sind Impulsgeber anstatt Aufgabenverteiler, jeder einzelne Mitarbeiter wird aktiv in die Diskussion über unternehmerische Entscheidungen einbezogen. So entsteht eine Kultur des wachsenden Verantwortungsbewusstseins für das Unternehmen und „ein Gefühl größerer Sinnhaftigkeit bei jenen Menschen, die nah am Kunden sind“. (Mehr über die Alnatura-Initiative erfahren Sie in der Bewerbung.)

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Wer von unseren Nominierten hat Sie am meisten überzeugt? Welches Unternehmen hat den New Work Award 2019 verdient? Auf dieser Übersichtsseite zum NWA-Voting oder auf den Detailseiten der Einzelbewerbungen können Sie ihren Favoriten auswählen. Bitte nur einen pro Kategorie.

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Alles zur Zukunft der Arbeit: Auf dieser News-Seite finden alle New Work-Interessierten multimedialen Content rund um das Thema. Neben Experten-Interviews, Debatten, Studien, Tipps und Best Practices, erwarten die Leser auch Video- und Podcastformate. Und natürlich ein Überblick unserer gesamten New Work Events, die mehrmals im Jahr im gesamten deutschsprachigen Raum stattfinden. Weitere spannende Inhalte zum Thema New Work finden Sie auf: nwx.xing.com Anfragen gerne an: lisa.noelting@xing.com
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