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Raphael Ledergerber

Raphael Ledergerber

for Unternehmensentwicklung, Strategie, Führung

So meistern Sie das Spannungsfeld Mensch, Business, Digitalisierung

Sie erleben es bestimmt auch täglich: Wenn es um Menschen, Business und die Digitalisierung geht, liegen Euphorie, Ablehnung und Frust meist sehr nahe beieinander. Dieses Spannungsfeld lähmt viele Unternehmen erheblich und total unnötig. Dabei geht es letztlich nur darum, einige essenzielle Erfolgsregeln zu beachten.

Erfolgsregel 1: Business erfordert Technologie – und nicht umge­kehrt!

Laufend bekommen wir zu hören, dass man eben dabei ist, in neueste Technologie zu investieren. „Das kann ja nur gut sein“, lässt es einen zwischen den Zeilen heraushören. Bei aller Liebe zu Tools und Apps, unsere Standard­frage ist immer: Was machen Sie damit und bringt es konkret für Ihr Business? Leider viel zu oft folgt dann ein fragender Blick.

„Hören Sie auf, ohne echten Business­zweck in die Digitalisierung zu investieren!“

Erfolgsregel 2: Immer die Mitarbeitenden einbinden

Noch immer stark verbreitet, wenn es um die Digitalisierung geht: Es werden neue Tools für die Mitar­beitenden beschafft. Eben erst gestern erzählte mir Unternehmer Thomas, zunächst noch recht euphorisch, dass sie nun auch auf „Collaboration“ setzen und dazu gleich mal ein tolles Tool beschafft haben. Schliesslich soll die Zusammenarbeit unter den Mitarbei­tenden effizienter und besser werden.

Wurden aber die Menschen, die es später nutzen sollen, bei der Entscheidungs­findung auch wirklich involviert? Man braucht keine wissen­schaft­lichen Studien, um zu wissen, dass wenn man Menschen in Entscheidungs­prozesse aktiv einbindet und echt teilhaben lässt, die Akzeptanz später x‑fach höher sein wird.

„In der Unternehmens­entwicklung, und auch in der Digitalisierung, geht es letztlich nur um Menschen und Geschäfts­modelle.“

Erfolgsregel 3: Nur durch­dachte Geschäfts­modelle gewinnen

Ordnen Sie alles den Menschen und eben Ihrem Geschäftsmodell unter. Denn nur so werden Sie nachhaltig Umsatz, Gewinn und vor allem zufriedene Kunden haben. Durch­dachte Geschäfts­modelle zeigen die Geschäftslogik auf und beantworten die Schlüssel­frage: Warum bezahlt wer für was wie viel – und wie lösen wir das? Dies sind letztlich fünf Elemente, die wie Zahnräder perfekt ineinander­greifen müssen:

  • Problemstellungen und Bedürfnisse (warum bezahlt wird)
  • Zielkunden (wer bezahlt)
  • Kundennutzen und Leistungs­angebot (für was bezahlt wird)
  • Ertragsmodell (wie viel wie bezahlt wird)
  • Herstellung bzw. Leistungs­erbringung (wie es gelöst wird)

Gehen Sie systematisch und flexibel zugleich vor. Planen Sie umsichtig und durchdacht. Und setzen Sie vor allem konsequent um, denn Sie wissen ja: Machen ist wie Wollen – nur besser, viel besser!

(Dieser Artikel erschien ursprünglich auf ledergerber-partner.ch)

About the author

Raphael Ledergerber
Raphael Ledergerber

Unternehmensentwickler | Strategie & Umsetzung, Ledergerber & Partner GmbH

for Unternehmensentwicklung, Strategie, Führung

Sparringspartner, Coach, Berater, Interimsmanager | Inhaber und Geschäftsführer, Ledergerber & Partner GmbH