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Gute Vorsätze 2020: Smart schlauer werden

Ob in der Schule oder im Berufsleben: Wissen ist Trumpf. Aber was soll man wissen? Und wie kann man es erlernen? Unsere Experten hätten da einige Vorschläge.

Keinen Bock auf Weiterbildung? Aber 2020 wäre ideal!

Daniel Jung
  • Die Arbeitswelt verändert sich, also muss es auch unsere Art, zu lernen
  • Um sich Wissen anzueignen, bieten sich bestimmte Methoden und Technologien an
  • Ein ganz bestimmtes Themengebiet sollten Sie im Blick behalten

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Im Zuge der Digitalisierung gibt es einen Haupttreiber, der mit noch größerer Geschwindigkeit in den kommenden Jahren die Arbeitswelt verändern und radikal neu aufstellen wird – die künstliche Intelligenz. Deren Aufkommen und Verbreitung ist nur vergleichbar mit den Jahrzehnten, als die Elektrizität komplette Industrien verschwinden ließ oder ganz neue hervorbrachte.

Verantwortlich ist dabei ein Teilbereich der KI, das maschinelle Lernen, und dort im Speziellen das Deep Learning. (Um das in Kürze zu erklären: Bei all den Möglichkeiten, Daten auszuwerten und Computer lernen zu lassen, ist Deep Learning mit seiner Struktur von künstlichen Neuronennetzen die Technologie, mit der in den vergangenen Jahren die dramatischsten Fortschritte bei der Automatisierung von Prozessen erzielt wurden.)

Mit welcher Bildung bereitet man sich auf die neue Arbeitswelt vor?

Was hat das nun mit unserem individuellen Wissen und Können zu tun? Antwort: In dem Maße, wie sich unsere Arbeitswelt ändert, muss sich zwangsläufig die Art, wie wir lernen, anpassen. Nur so können wir uns zukünftig den permanent auftauchenden Herausforderungen stellen. Wer im neuen Jahr beruflich weiterkommen will und eventuell nach passenden Jobprofilen und gefragten Topskills recherchiert hat, dem sollte bereits klar sein, dass man jetzt handeln und sich darauf vorbereiten muss.

Bloß wie? Wie bereitet man sich auf eine Welt vor, in der teilweise Jobs kontinuierlich neu erfunden werden und es gar nicht mehr den einen Job gibt? Die Antwort kann nur New Learning sein, das Lernen mit digitaler Unterstützung. Es bietet drei riesige Vorteile:

  • Es ermöglicht tatsächlich, sich lebenslang und in jeder Lebenssituation Wissen anzueignen.
  • Es ermöglicht, sich in strukturierter Form Inhalte anzueignen (das Schlagwort lautet „Lernen lernen“).
  • Und es bietet den Zugriff auf Inhalte, die tatsächlich zeitgemäß sind.

Und was sind nun zeitgemäße Inhalte? Damit meine ich beispielsweise das Thema „Maschinelles Lernen“. Niemand muss dafür zuerst Data-Scientist oder Software-Engineer werden, jedoch sollte jeder (und damit meine ich Schüler, Studenten, Auszubildende, Lehrer, Arbeitnehmer, Führungskräfte …) ein Grundverständnis darüber erlangen, das er oder sie entsprechend dem eigenen Metier einsetzen oder mit dessen Hilfe man sich auf künftige Jobprofile vorbereiten kann.

Man sollte wissen, wo man sucht und wie man lernt

Wie kann ich konkret beginnen, wo soll ich anfangen? Tatsächlich war es nie einfacher zu starten! Youtube bietet beispielsweise bei gezielter Sucheingabe mittlerweile qualitativ hochwertigen Content in Form von Vorträgen und teilweise kompletten Kursen in einzelnen Gebieten. Relativ schnell kommt man auf Empfehlungen für digitale Lernplattformen wie Udacity, Coursera, Udemy oder Skillshare, die reine Videokurse ergänzen durch zusätzliches Erklärmaterial, Tests, interaktive Zusammenarbeit und Umsetzung von Gelerntem inklusive Zertifizierungsmöglichkeiten für das eigene Profil. Unabhängig von Ort und Zeit kann hier jeder lebenslang sein Wissen erweitern und sich für die Zukunft rüsten.

Ein nächster Schritt wäre das „Lernen-Lernen“: Denn kaum einem wurden während der Schul-, Uni- oder Ausbildungszeit Methoden wie die Lernpyramide (mit ihrem unglaublichen Vorteil, Wissen durch Erklären zu vertiefen) oder das hirngerechte Lernen in kleinen Einheiten (bis hin zu Mastery-Learning bei geführter Struktur) erklärt. Da ich mich extrem intensiv mit frühkindlichem Lernen und dem Vorteil von Bildung mit haptischen Methoden beschäftige, sei an dieser Stelle erwähnt, dass Technologie diese Lernweisen nicht ersetzt. Die richtige Methode sorgt vielmehr dafür, dass wir das Wissen, das wir beispielsweise aus dem Internet ziehen, ab einem gewissen Alter und dann ein Leben lang ganz individuell und bestmöglich erlernen.

Wenn Sie sich oder auch Ihr Unternehmen erfolgreich in die Zukunft führen wollen, ist 2020 der richtige Zeitpunkt dafür. New Learning ermöglicht es Ihnen, zu jeder Zeit und wo auch immer Sie gerade sind. Probieren Sie es aus und erweitern Sie im neuen Jahr Ihr Wissen und Ihren Horizont!

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Daniel Jung
© Daniel Jung
Daniel Jung

New-Learning-Entrepreneur und Mathe-Youtuber

for Bildungstransformation, New Learning, Digitales Lernen, Bildungswesen

Während des Mathematikstudiums gründete Jung (Jg. 1981) seine erste lokale Firma für analoge Nachhilfekurse. Parallel dazu baute er kostenlose Mathematik-Onlinekurse auf, für die er Youtube-Tutorials produziert. Heute hat „Mathe by Daniel Jung“ mehr als 530.000 Abonnenten. Jung ist Gründungsgesellschafter der StudyHelp GmbH, die Intensivkurse für Schüler und Studenten anbietet. Außerdem ist er Gründer der Lernplattform Mathefragen.de und der DJ Academy, über die New-Learning-Lösungen entwickelt und gecoacht werden.

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