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BUNDESTAGSWAHL SPEZIAL: Verkehr und Klima

Der Kampf gegen den Klimawandel steht auf der Kippe: Dem US-Präsidenten ist er egal, deutschen Städten droht der Feinstaub-Kollaps. Welche beiden Maßnahmen sind am nötigsten für mehr Klimaschutz?

Klimaschutz ist ein Irrweg

Dr. Frauke Petry
  • Es gibt kein globales Klima, nur Klimazonen
  • Luftreinhaltende Maßnahmen sind nur langfristig erreichbar

2,307 responses

Hinweis der Redaktion: Dies ist einer von sechs Meinungsbeiträgen in der aktuellen Debatte. An dieser haben sich neben der AfD auch CDU/CSU, Die Linke, Bündnis 90/Die Grünen, FDP und SPD beteiligt.

Permanenter Klimawandel ist eine Realität seit Bestehen der Erde. Die von den ideologischen Kampfbegriffen „Dekarbonisierung“ und „große Transformation“ begleiteten deutschen Maßnahmen haben zu unabsehbar nachteiligen Folgen für Stromversorgung und Natur geführt. Für die Aussage des Weltklimarates, menschengemachtes Kohlenstoffdioxid (CO2) habe die jüngste Klimaerwärmung verursacht, gibt es keinen wissenschaftlichen Beweis.

Ein globales Klima gibt es nicht, nur Klimazonen. Ihr jeweiliger Schutz, also Klimastillstand, ist unmöglich. Eine Senkung der von Menschen verursachten CO2-Emissionen ist ohne massive Einschränkung der wirtschaftlichen Entwicklung nicht erreichbar, wie es Deutschland gerade zeigt. Die aus dem Pariser Klima-Übereinkommen resultierenden Aufwendungen aller Länder würden bis 2100 in jedem Jahr eine bis zwei Billionen US-Dollar umfassen und die gemittelte Welttemperatur gerade einmal um 0,17 Grad Celsius verringern. Die wachsende Menschheit hat dringendere Probleme, die mit viel weniger zu lösen wären.

Feinstaubbelastungen haben keinerlei Zusammenhang mit irgendeinem Klima. Sie sind natürlich auch verkehrsbedingt durch den Abrieb von Bremsen, Reifen und Straßenbelag, aber dieser Teil kann einzelnen Antriebsarten nicht zugeordnet werden. Ein Großteil des Feinstaubs wird durch Industrie und Landwirtschaft erzeugt. Luftreinhaltende Maßnahmen in Großstädten sind nur im langfristigen Zusammenspiel von Stadtplanung, Verkehrs- und Wohnungs- und Industriepolitik erreichbar.


Klartext zur Bundestagswahl

Dieser Beitrag erscheint in unserer Serie „Klartext zur Bundestagswahl“, die am 17. Mai begonnen hat. 10 Wochen – 10 Themen – 6 politische Meinungen: Wir fragen die in mehr als drei Länderparlamenten vertretenen Parteien, wie sie aktuelle Streitpunkte bei den zentralen Wahlkampfthemen beantworten. Immer mittwochs bis einschließlich 19. Juli stellt die Redaktion von XING Klartext die Ansichten von CDU/CSU, SPD, der Linken, den Grünen, FDP und AfD nebeneinander – für ein umfassendes Bild der politischen Diskussion.

Bisherige Debatten dieser Serie:

- BUNDESTAGSWAHL SPEZIAL: Wirtschaft und Digitale Agenda

- BUNDESTAGSWAHL SPEZIAL: Außenpolitik und Verteidigung

- BUNDESTAGSWAHL SPEZIAL: Inneres und Justiz

- BUNDESTAGSWAHL SPEZIAL: Bildung und Forschung

- BUNDESTAGSWAHL SPEZIAL: Familie, Senioren, Frauen und Jugend

XING Klartext ist eine neutrale, pluralistische Plattform für Debatten zu aktuellen und kontroversen Themen. Für weiterführende Informationen können Sie uns auch gerne schreiben: klartext@xing.com. Wir freuen uns auf eine ebenso sachliche wie rege Diskussion!

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Dr. Frauke Petry
© Petry
Dr. Frauke Petry

Bundesvorsitzende, AfD

Dr. Frauke Petry (Jg. 1975) ist Bundesvorsitzende der Alternative für Deutschland (AfD). Seit 2014 ist sie Mitglied des Sächsischen Landtags, wo sie auch Fraktionsvorsitzende der AfD ist. Vor ihrer politischen Karriere war die promovierte Chemikerin Geschäftsführerin eines Unternehmens in Leipzig, das Kunststoffe entwickelt und produziert.

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