Manfred Ostermann

Manfred Ostermann

Dipl.-Kfm.

Senior Sales Manager

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Personal information

Professional experience (21 years, 5 months)

  • Employment status
    Entrepreneur

Educational background

  • 2001 - 2002
  • 1998 - 2000

About me


Mein beruflicher Werdegang begann im Jahr 1992 in einem Radio-TV-Fachgeschäft. Die Elektronik hat mich bereits in meiner Kindheit sehr interessiert und ich entschloss mich eine Lehre als eidg. dipl. Radio-TV-Elektroniker anzufangen um die Zusammenhänge von Transistoren, ElKo's, Widerständen und Strom verstehen zu lernen. Im dritten Lehrjahr übernahm ich bereits die Werkstattleitung in diesem Betrieb, da meine Vorgesetzten sehr zufrieden waren und auf meine Fähigkeiten in sehr jungen Jahren vertrauten.

Nach meinem Präsenzdienst im Schweizer Militär als Sanität Geräte Mechaniker, erhielt ich eine Anstellung im Familienbetrieb als Technischer Verkauf für Thermische Reinigungs- und Abfallverbrennungsanlagen. Um diese Investitionsgüter besser für die Firma ins Ausland vertreiben zu können, entschloss ich mich, neben meiner Anstellung ein berufsbegleitendes Studium zum Dipl.-Kfm. für Export und internationale Handelstätigkeiten an der ReSoWi Universität in Graz zu beginnen. Meine Diplomarbeit befasste sich mit einer repräsentativen Marktforschung in der österreichischen Elektrobranche über die Bedeutung des Internet auf den „Strategischer Verkauf von Elektrischen Komponenten über den Vertriebsweg Internet im Bezug auf den lokalen und internationalen Handel in  5 Jahren.“

Mit 21 Jahren, nach Abschluss des Diplomstudiums, wurde ich bereits zum Geschäftsführer eines schweizer Betriebes ernannt und erhielt die Change in diesem weiteren Familienbetrieb, die defizitäre Lage dieser Firma innert 6 Monaten zu ändern, da ansonsten dieser Betrieb geschlossen würde. Diese Firma macht auch heute noch sehr gute Gewinne.

Im Jahr 2001 wurde ich, Dank meinen herausragenden Leistungen, zusätzlich zum Geschäftsführer eines zweiten Familienbetriebes. Weiter wurde mir in Aussicht gestellt, nach weiteren zwei Jahren zum Prokuristen des größten Familienbetriebes berfördert zu werden. Daher begann ich umgehend eine Ausbildung zum Finanz Controller an der WIFI in Dornbirn.

Bis ins Jahr 2003 führte ich zwei Firmen als Geschäftsführer und fuhr über 130.000 km / Jahr in ganz Europa zu Kunden, organisierte und nahm an Messenauftritten im In- und Ausland teil, verfasste Beiträge für Fachzeitschriften, verkaufte Tierkörperverbrennungsanlagen und weitete das Dienstleistungsgebiet der Schweizer Firma auf Österreich und Deutschland aus. Die Leitung des Schweizer Betriebes überließ ich danach einem fähigen Mitarbeiter, damit ich mich meiner neuen Aufgabe widmen konnte; Dem Einführen eines Bereichs-Controllings und den Aufgaben als Prokurist im größten Betrieb unserer Familie.

Während der Inhaber des kleinen Familien-Konzernes kurz nach seiner By-Pass Operation sich zur Pensionierung im Jahr 2005 entschloss, lag mein Aufgabengebiet in den Familienbetrieben im benachbarten Ungarn. Durch diese physikalische Abwesenheit bekam ich leider von dem Machtvakuum und den Intrigen in den österreichischen Betrieben nichts mit. Diese Umstände veranlassten mich, dem Familienbetrieb den Rücken zu kehren und mich noch im selben Jahr im Bereich des Handels mit Abfallverbrennungs- , Pulverbeschichtungsanlagen und deren Zubehör selbstständig zu machen.

2007 gelang es mir, eine Ausschreibung über 6 Abfallverbrennungsanlagen im Gesamtwert von über 14 Mio. Euro zu gewinnen und abzuschließen. Die Lieferungen wurden mit Akkreditiven abgedeckt und die erste Anlage wurde bereits teilgeliefert. Durch ein „Versehen“ seitens meines Kunden jedoch, fror die EU Ihre Fördergelder ein und der Kunde wurde trotz Bankgarantien und Akkreditiven zahlungsunfähig, wodurch der Hersteller der Abfallverbrennungsanlagen strategischen Konkurs anmeldete…

Der Weg zurück in die Elektrotechnik, speziell in das Umfeld von Serverhardware, viel mir leicht. Durch mein angeborenes Interesse an der IT, fand ich Mitte 2008 eine Anstellung als Produktspezialist für Server und Netzwerke beim europaweit größten Distributor von Intel. Ziel war es, den österreichischen und Schweizer Marktes als Field Application Engineer aus zu bauen. Durch die Wirtschaftskrise, wurde auf Konzernebene im Jahr 2010 entschlossen, die Kundenstruktur zu verkleinern, welches mich veranlasste mich bei meinem größten Kunden in Österreich als Abteilungsleiter der Business Solutions mit einem Business Plan zu bewerben, da ich dort ein enormes Potential sah.

Im September 2010 eröffnete ich bei meinem neuen Arbeitgeber den IT-Showroom und mir gelang es mittels eines Telefonmarketings bei 1.000 mittelständischen Firmen, mehr als 20% dieser Firmen dazu zu bewegen zu uns in den IT-Showroom zu kommen. Zusätzlich zu diesen IT-Showroom-Terminen organisierte ich sieben Thementage im zwei Wochen Rhythmus, welchen durchschnittlich und je nach Thema von 10 – 45 Firmen besucht wurden. Mehrere Großprojekte wurden dadurch generiert und teils auch bereits abgeschlossen. Jedoch ergab das Ausscheiden des damaligen Vertriebsleiters und des damaligen Technischen Leiters auch in diesem Familienbetrieb ein Machtvakuum, welches von ein und demselben Familienmitglied ausgefüllt und es mir somit verunmöglicht wurde, meine Bestrebungen weiter zu führen.

Wie Sie nun erfahren haben, besitze ich nicht nur Fähigkeiten im Bereich des Business Development, sondern ich verfüge auch über Erfahrungen im Bereich Mitarbeiterführung, Marketing, Marktforschung, Controlling, Erstellung von Machbarkeitsanalysen, Aufbereitung von Entscheidungsgrundlagen und gegebenenfalls Businesspläne für die Freigabe von Vertriebsprojekten, organisieren und durchführen von Messen und Fachtagungen, sowie ausarbeiten und abschließen von Angeboten im Ausschreibungsumfeld u.v.m.



Grundsätzlich interessiert mich das Zusammenwirken der kleinsten bis zur größten Einheit. Wie ein Elektron funktioniert und aus was es zusammengesetzt ist, warum es Supraleitung gibt und wann wir endlich direkt die wirkliche Quantenphysik in unsere Prozessoren einbauen können. Wie setzt sich das Universum zusammen und was geschieht wenn die Zeit in einem Schwarzen Loch beinahe gegen Null geht. Hawkings ist irgendwie ein Vorbild für mich, nie aufgeben egal was das Leben bringt, und dennoch Freude am Leben zu haben.

So lebe ich nun als kleiner Philosoph und Technik Freak und erwarte gespannt, was mir das Leben weiterhin so bringen wird und ich weiß jetzt schon, es wird sicher nicht langweilig!



 

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