Mario Mueller

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Mario Mueller

Hundetrainer

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Personal information

Professional experience

  • 2007 - present
  • Employment status
    Entrepreneur

Educational background

About me

Wie ich zu meinem derzeitigen Beruf gekommen bin? Ich habe drei Ausbildungen und zahlreiche freie Jobs gemacht. Schauwerbegestalter, Animateur, Flugabfertiger im Lufttransport, Nachrichensprecher/Radio, Aufnahmeleiter, Redakteur/TV, Projektleiter bei der WM '06 in Stuttgart, Teamleiter einer Motorradpromotion (BMW), um nur einige zu nennen...
 
2000 hatte ich ein Schlüsselerlebnis als ich als Redakteur für einen Sender in Hamburg tätig war. Damals startete in Deutschland eine Debatte über die Änderung der Gesetze für Hundehaltung. Ausgelöst durch ein schreckliches Unglück, bei dem ein Kind durch Übergriffe von Hunden, wie im Fall in Hamburg/Wilhelmsburg, getötet wurde. Dieses Ereigniss ging durch alle Medien in ganz D und auch durch unsere Redaktion. Ich persönlich war sehr unglücklich, empfand ich die Reaktion der Print - und Hörmedien als regelrechte Kampagne, die jeden Hund als potenziellen Kindermörder darstellte. Natürlich nur um die Auflagen zu erhöhen.
 
Es gelang mir meinen damaligen Chefredakteur davon zu überzeugen eine Gegendarstellung, zu zeigen, um der allgemeinen Verteufelung des Hundes entgegen zu wirken. Immerhin besteht die Symbiose Menschen/Hund seit vielen tausend Jahren, in welcher sich der Hund als treuer und zuverlässiger Begleiter verdient gemacht hat. Nun soll diesem besonderen Verhältnis das Fundament entzogen werden, indem einen ganze Gattung zum unberechenbaren Untier erklärt wird? Das konnte ich einfach nicht stehen lassen....
 
Kurz darauf begleitete ich mit einem Kamerateam einen "auffällig gewordenen" Hund 6 Wochen beim Training mit Michael Grewe (in der Szene mittlerweile ein bekannter Name). Die Erfolge, bereits während Beginn des Trainings, waren für mich so faszinierend, dass ich fortan nur noch einen Wunsch hatte: Ich wollte lernen mit diesen Tieren zu kommunizieren und sie zu verstehen!
 
Ich stellte dann fest, dass das Angebot an Ausbildungszentren für diesen Beruf reichlich und in der Qualität für einen Laien nur schwer zu unterscheiden ist. Welche Methode letztlich für mich die Beste war und mir am meisten bringt, fand ich durch persönliche Gespräche mit diversen Schulen oder Zentren heraus. Ich habe mir Zeit gelassen und schlußendlich einen Mentor mit 20Jahren Erfahrung in der Schweiz gefunden, der es unglaublich gut versteht mit Hunden umzugehen. Dort habe ich meine Ausbildung gemacht und beendet.
 
Für meine Fortbildung besuche ich verschiedenen Institute in ganz Deutschland und der Schweiz. Unter anderem Anti-Jagd Workshops, Anti-Aggressionstrainings oder Verhaltensstudien an Wölfen. Die Kommunikation dieser Tiere beinhaltet ein sehr breit gefächertes und sehr subtiles Spektrum an Körpersprache, die u.a. auch unzählige Fälle für Verhaltensauffälligkeiten bei Hunden begründen können. Es gibt eben nicht nur falsche Erziehungsmethoden, sondern auch genetisch/biologische Ursachen.

Nun bin ich im fünften Jahr und die Schwerpunkte und Interessen liegen im Lernen und Verstehen der "hundischen" Körpersprache. Besonders interessiert mich das Sozial - und Gruppenverhalten von Hunden, die durch Aussetzung oder Freigeburt gelernt haben sich eigenständig zu versorgen; am Besten ohne die Mithilfe des Menschen. Durch Urlaub in Mittelmeerländern, nutze ich die Gelegenheit diese Rudel zu finden und mich mit Ihnen anzufreunden, um deren Tageswerk besser zu beobachten. 

Daraus resultierende Erkenntnisse dienen mir bei der täglichen Arbeit zur Ergänzung oder sogar zur Begründung von neuen Methoden, bzw. Verhaltensänderungen von Mensch zu Hund!

Seit meinem ersten Einsatz als Trainer ergab sich eine Vielfalt von ganz individuellen Fällen (bisher annähernd 450 an der Zahl) von Hundeverhalten. Heute bin ich der festen Überzeugung, dass dieser Prozess niemals ganz endet und vermutlich bis zum Rentenantritt anhält. Selbst nach so langer Zeit, lerne ich immer wieder dazu und muss ganz individuell entscheiden, welche Strategie die Beste ist. Eine "simple Allerweltsmethode" mit der sich jeder Hund sofort verändern lässt gibt es eben nicht....
 
Ausdauer, Lernbereitschaft (des Halters!) und ständiges Training sind die wichtigsten Eckpfeiler. Wenn meine Klienten dies begreifen, verstehen sie, wie ihr Hund wirklich "tickt". Das ist letztlich der Beginn für ein neues, entspannteres Zusammenleben!
 

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