Stefan Piendl

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Stefan Piendl ist Geschäftsführer der ARION ARTS music consultants GmbH in Dreieich bei Frankfurt. Das Unternehmen ist auf Beratung und Projekt-Management im Musik- und Medienbereich spezialisiert. Zu den Kunden gehören u.a. der Bayerische Rundfunk, das kanadische Barockorchester TAFELMUSIK, das Henschel Quartett, die Bayreuther Festspiele, die Beethoven Stiftung, die Bertelsmann Stiftung und das französische Musikexportbüro.

Zudem ist Stefan Piendl seit Mai 2011 Generalsekretär von INTERKULTUR, dem international  führenden Initiator und Veranstalter von Chorwettbewerben. Die der olympischen Grundidee verpflichteten World Choir Games (WCG) finden alle zwei Jahre auf unterschiedlichen Kontinenten statt, so bereits in China, Deutschland, Korea und Österreich. Die 7. World Choir Games werden 2012 in Cincinnati, USA ausgetragen und von Procter & Gamble als Official Presenting Sponsor gefördert.  An den World Choir Games sowie über 110 weiteren Chorwettbewerben nahmen in den über 20 Jahren seit Gründung von INTERKULTUR mehr als 5.600 Chöre mit über einer Viertelmillion Choristen aus 100 Nationen teil.

Zuvor war Stefan Piendl fünfzehn Jahre erfolgreich in führenden Positionen der Unternehmen SONY, EMI und Bertelsmann, jeweils im Geschäftsbereich klassische Musik, international tätig. Bei Sony Music war er Vertriebsleiter Klassik (1991-1995) und bei EMI Electrola als Marketing Director für die Labels EMI CLASSICS und Virgin CLASSICS zuständig (1995-1998). Als Senior Vice President & COO BMG CLASSICS, Worldwide verantwortete er bei der Bertelsmann Music Group (1998 bis 2006) sowohl die gesamten Klassik-Aktivitäten des Unternehmens (mit den Labels RCA RED SEAL, deutsche harmonia mundi, ARTE NOVA CLASSICS u.a.) als auch die beiden Schlüsselmärkte USA und Deutschland. Anfang 2006 kehrte er als Mitglied der Geschäftsleitung zu EMI Music zurück. Im Mai 2007 erfolgte dann die Gründung der ARION ARTS GmbH.

Stefan Piendl arbeitete mit vielen Künstlern zusammen, darunter Montserrat Caballé, James Conlon, Gustavo Dudamel, Christian Gerhaher, Nikolaus Harnoncourt, Vesselina Kasarova, Nigel Kennedy, Evgeny Kissin, Sir Neville Marriner, Sabine Meyer, Sir Simon Rattle, Sir Peter Ustinov, Günter Wand, Bruno Weil, dem Concentus Musicus Wien, dem Ensemble Modern sowie den Berliner Philharmonikern und Wiener Philharmonikern.
 
Zu seinen besonders erfolgreichen Projekten gehören die „First Authorized Edition“ mit Aufnahmen von Sergiu Celibidache, die Edition „Musik in Deutschland 1950-2000“ (beide wurden mit einem ECHO Klassik als „beste editorische Leistung des Jahres“ gewürdigt), die Klassik-Edition der Wochenzeitung Die Zeit und das mit drei Goldenen Schallplatten und dem Internationalen Hörbuchpreis „Corine“ ausgezeichnete Rilke Projekt.

Er ist Mitglied im Präsidium des Deutschen Musikrates e.V., im Aufsichtsrat der Deutschen Musikrat gemeinnützige Projektgesellschaft mbH und Vizepräsident der deutschen Sektion der Jeunesses Musicales (JMD), dem größten musikalischen Jugend-Netzwerk der Welt, sowie Vorsitzender des Vorstandes der JMD-Stiftung. Stefan Piendl ist ferner Vorsitzender des Beirates des Bundesjugendorchesters. Für den Deutschen Kulturrat engagiert er sich als zweiter Vorsitzender des Fördervereins.
 
Stefan Piendl ist Dozent am Institut für Kultur-Management der  Hochschule für Musik und Theater München und am Institut für Internationales Kunstmanagement (CIAM), einer gemeinsamen Institution der vier Düsseldorfer und Kölner Kunst- und Musikhochschulen.

Am 4. Oktober 2011 erscheint das Buch "Das Wunder von Caracas - Wie José Antonio Abreu und El Sistema die Welt begeistern" von Prof. Michael Kaufmann und Stefan Piendl im Irisiana Verlag/Random House.
 
Gemeinsam mit Thomas Otto hat er das Buch „Stenographische Umarmung - Sergiu Celibidache beim Wort genommen“ herausgegeben, das auch in Japan veröffentlicht wurde. Zur Musikmesse 2007 erschien das zweite Buch des Autoren-Duos: „Erst mal schön ins Horn tuten“ - Erinnerungen des legendären Schallplatten-Produzenten und Grammy-Preisträgers Wolf Erichson. Für das französische Musikexportbüro hat er gemeinsam mit Dr. Hans-Herwig Geyer ein umfassendes Handbuch über den deutschen Klassikmarkt verfasst: „Cahier Export Classique – Alemagne“, 2008.


 

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