Meine Heimat ist die Lüneburger Heide. Dort in Schwarmstedt nahe Hannover bin ich zur Grundschule gegangen. Später habe ich das Gymnasium in Walsrode besucht und mein Abitur mit den Leistungskursen in Chemie und Biologie erfolgreich absolviert.
Nach dem
Zivildienst bei der Johanniter Unfallhilfe wo ich als Rettungshelfer ausgebilded wurde, habe ich innerhalb von zwei Jahren die Gesellenprüfung in der Augenoptik abgelegt.
Im direkten Anschluß folgte das
Studium der Medizintechnik an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (Fachhochschule) Hamburg, das ich innerhalb der Regelstudienzeit als
Diplomingenieur (FH) abschloss. Während des Studiums war ich als Tutor in den Fächern Medizinische Meßtechnik, Regelungstechnik und Mikroprozessortechnik tätig. Des weiteren habe ich mich um die Pflege der Internetseiten des
Arbeitskreises Medizintechnik Hamburg e.V. gekümmert und bei dessen Veranstaltungen aktiv mitgewirkt.
Das von der Prüfungsordnung vorgegebene
Hauptpraktikum habe ich am
Institut für Biosignalverarbeitung der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) absolviert. Meine erste Aufgabe bestand darin, ein Computer Programm zur dreidimensionalen Visualisierung von EKGs nach Frank zu erstellen. Nachdem ich dieses erfolgreich abgeschlossen hatte, wurde ich in einen Arbeitsgruppe aufgenommen, in der wir uns um die automatisierte Detektion von Schlaf-Apnoe Phasen aus einfach abgeleiteten EKGs kümmerten. Ziel dieser Arbeitsgruppe war, erfolgreich bei einem Wettbewerb von
Computers in Cardiologie und
Physionet.org abzuschneiden. Im Ramen dieser Arbeit konnte ich meine Kenntnisse in der
Signalverarbeitung,
Statistik und
Programmierung (C++), sowie den Umgang mit den Werkzeugen
Matlab,
Mathcad und
SPSS vertiefen. Nachdem unsere Arbeitsgruppe den 4. Platz bei dem zuvor genannten Wettbewerb belegen konnte, durfte ich unsere Methoden und Ergebnisse auf dem Kongress 'Computers in Cardiologie – 2000' in Boston (USA) vorstellen. Ein entsprechendes
Paper wurden unter 'Computers in Cardiologie 2000' veröffentlicht (ISBN: 0-7803-6557-7).
Meine
Diplomarbeit mit dem Titel 'Untersuchungen zur Validität von Messungen der arteriellen Sauerstoffsättigung nach der MASIMO SET® Technik' habe ich im folgenden an dem gleichen Institut in Zusammenarbeit mir der Firma
Masimo (Irvine, USA) und der
Kinderkardioloige der MHH angefertigt. Im Ramen dieser Arbeit war ich auch einige Zeit im Hauptsitz der Firma Masimo um dort mit den Entwicklern und Wissenschaftlern meine Methoden und Ergebnisse abzustimmen.
In dieser Zeit habe ich an folgenden
Veröffentlichungen mitgewirkt:
Use of Pulse Oximetry in Automated O2 Delivery to Ventilated Infants (Anesthesia and Analgesia 2002;94(S1):S37-40)
Habitual Snoring, Intermittent Hypoxia, and Impaired Behavior in Primary School Children (PEDIATRICS Vol. 114 No. 4 October 2004, pp. 1041-1048 (doi:10.1542/peds.2003-1145-L))
Reference values for nocturnal home pulse oximetry during sleep in primary school children - clinical investigations (CHEST, Jan, 2003)
Nach dem erfolgreichen Abschluß meines Studiums, habe ich bei der Firma
Agilent Technologies in Waldbronn bei Karlsruhe als
Software Entwicklungsingenieur angefangen. Dort entwickle ich seitdem in einem Team variabler Größe die Software für den
Agilent 2100 Bioanalyzer.
Mein besonderes Interesse gilt dem Einsatz von Werkzeugen und Prozessen zur
Qualitätssicherung in der Software Entwicklung. Hier sind entwicklungsbegleitend insbesondere das
Requirements Engineering (User Stories, etc.),
Coding Styles (Microsoft StyleCop),
Static Code Analysis (FxCop, Code Contracts .NET, Klocwork, Coverity, etc.) und das
Automated Unit Testing zu nennen. Ebenso habe ich erfolgreich Techniken rund um Tracing, Logging und Error Reporting entwickelt, die eine schnelle
Fehlerdiagnose in Produktionssystemen beim Kunden ermöglichen. Hier ist insbesondere die
Crash Dump Analyse mittels Microsoft
Windbg (Debugging Tools for Windows) zu nennen, worüber ich regelmäßig auf meinem Blog (
http://voneinem-windbg.blogspot.com - > 1000 Leser/Monat) berichte.