Oliver Schaper

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Oliver Schaper

Mag.

Editor

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Personal information

Professional experience (16 years, 10 months)

  • May 2005 - present

    (7 years, 1 month)

  • Nov 2004 - Apr 2005

    (6 months)

  • Apr 2002 - Oct 2004

    (2 years, 7 months)

  • Jan 2001 - Mar 2002

    (1 year, 3 months)

  • Oct 1999 - Dec 2000

    (1 year, 3 months)

  • May 1998 - Sep 1999

    (1 year, 5 months)

  • Jun 1996 - Apr 1998

    (1 year, 11 months)

  • May 1995 - Feb 1996

    (10 months)

  • Employment status
    Employee

Educational background

  • Oct 1990 - May 1994

About me

An dieser Stelle folgt kein gewöhnlicher Lebenslauf, denn den können Sie ja schon in meinen Business Daten nachlesen. Es ist meine Sicht meines beruflichen Werdegangs, und wenn Sie genau hinschauen, sehen Sie mich bestimmt so, wie ich eigentlich bin. Vermutlich nicht nur im Job...

-The early days- Am Anfang war das Wort, zumindest für mich. Ich erlag früh der Faszination der Sprache und den Möglichkeiten, die sich mit einem metaphorisch illustrierten Text eröffnen. GEO war meine Lektüre der Jugend, die Wortgewalt wurde auch noch mit Bildgewalt unterstützt. Den Intellektuellen war das alles zu trivial, den Pragmatikern einfach zu viel. Ich liebte es. Im Radio lief Duran Duran, "A view to a kill"

-The development days- Den abgeschminkten Traum vom Flugzeugbauer/Raumfahrttechniker immer noch irgendwie irgendwo im Hinterkopf ging ich in das Studium des Anglisten und Linguisten. Da war es wieder, das Wort ... sogar in zwei Sprachen. Die Sprache von der Insel faszinierte... vielleicht, weil die Insel faszinierte. London, zu der Zeit schon seit Jahrzehnten einer der medialen Nabel der Welt. Und die schottischen Highlands als der perfekte Gegenentwurf dazu. Das hatte mir GEO beigebracht. Im Radio lief Sting, "Englishman in New York"

-The realization days- Vielleicht konnte man am Ende irgendwie in den Journalismus einsteigen, das war plötzlich die Vision. In der studienfreien Zeit schnupperte ich in die PR und Medienwelt, entsprechende Praktika machten inhaltlich Lust auf mehr, aber enttäuschten ideell gelegentlich bis kurz vor die Fassungslosigkeit. Egoismus, wo eigentlich Netzwerken angesagt war. Aber das war zu der Zeit den alternativen Idealisten vorbehalten. Oder den naiven Romantikern, zu denen ich vermutlich gehörte, bevor ich Realist wurde. Im Radio lief U2, "One"

-The deception days- An der Uni gab es ein Gerücht. Wir, die Magisteraspiranten sollten die Manager der Zukunft werden. Kommunikationsstark ohne Ende, ultimativ flexibel, vielseitig einsetzbar. Das überzeugte, denn genau so fühlte ich mich. Am Ende des Studiums bekamen Juristen und Betriebswirtschaftler die für mich vorgesehenen Jobs, während ich auf das Studium den Taxenschein folgen ließ. Auf der Taxe traf ich dann die anderen Geisteswissenschaftler. Wir überbrückten erfolgreich. Im Radio lief Stiltskin, "Inside"

-The remote days- Aus dem privaten Zusammenhang ergab sich eine Chance. Auslandsaufenthalt, gleich richtig weit weg, nach Asien. Deutschlehrer hieß die Chance, mit der nach deutschen Maßstäben bezahlten Teilzeitstelle ließ sich im Land der 1000 Inseln gut leben, dem Taifun zum Trotz. Aber Deutschlehrer wollte ich nicht für immer sein. Im Radio lief Take That, "Back for good"

-The returning days- Zurück in Deutschland überbrückte der noch gültige Taxenschein ein zweites Mal. Die anderen Akademiker waren auch immer noch dabei, ergänzt durch Kernphysiker und Ökonomen aus dem nahen und fernen Osten, deren Abschlüsse hier irgendwie nichts wert waren. Aber ich war ja bereits Realist. Im Radio lief Everything but the Girl, "Missing"

-The departure days- Das Wort, die Flugzeuge und die Insel kamen zu mir in Form eines Stellenangebots in der lokalen Tageszeitung zurück. „Are you ready for take off?“ sprang es mich beim Samstagmorgenfrühstück an. “Yes, I am. I definitely am…” dachte ich etwas zu laut. Vor meinem geistigen Auge drehte eine dunkelblau-grau lackierte Boeing 747 in die Abendsonne ab. Meine Beraterin beim Arbeitsamt hingegen versuchte das Haar in der Suppe zu finden. „Die suchen nur  Hausfrauen und Studenten“. Ich sollte lieber als Versicherungsvertreter irgendwo anfangen. Fragezeichen im Kopf beim Verlassen des Büros. Im Radio lief  Fool’s Garden, "Lemon Tree" und ich war unendlich genervt.

-The progress days- In meinem Induction Training fanden sich unendlich viele verschiedene Lebensläufe. Nur Hausfrauen und Studenten fanden sich keine. Ich stieg ein in die Welt der Flugbuchungen und lernte, was nur zu lernen ging. Mit im Raum, eine ordentliche Dosis Pioniergeist und unendlich viel Aufbruchstimmung. Ich nahm mit, was nur ging, nahm alle Zusatzaufgaben war, die sich boten. In dem Jahr, dass für die Luftfahrt eines der schwärzesten werden sollte, bekam ich Führungsverantwortung. Trotzdem rastlos und immer noch aufnahmebereit wie ein Schwamm, wechselte ich im Zwei-Jahres-Takt intern die Projekte. Organisationstalent war gefragt, und auch sonst kannte ich mich mittlerweile im Geschäft sehr gut aus. London, Dublin, Helsinki. Gute Reise. Im Radio lief Nickelback, "Photograph"

-The interface days- Das neue Kapitel begann mit einem Job, der fast aus dem Nichts kam. Man suchte intern eine Kommunikationsschnittstelle. Technisch versiert, kommunikationsstark ohne Ende, ultimativ flexibel und projektorientiert vielseitig einsetzbar. Ich wusste genau, dass ich gemeint war, und machte den Schritt. Wahrscheinlich habe ich den besten Job in der ganzen Firma. Im Radio läuft Hurts, "Wonderful Life"


--- Randnotizen --- 

  • Ich bin in keinster Weise mit GEO geschäftlich, redaktionell oder anderweitig verbunden. Höchstens vielleicht nostalgisch. Falls die GEO-Redaktion allerdings einen Beitrag von mir bringen möchte, kann ich nur sagen: Jederzeit!
  • Die Kindheit habe ich weggelassen, ich berichte ab der Zeit der beruflichen Orientierung. Zur Beruhigung: Meine Kindheit war sehr gut.
  • Das Arbeitsamt tat, was es konnte.
  • Für eventuell zwischen den Zeilen aufkeimende Ironie bitte ich um Entschuldigung. Trotzdem würde ich es jederzeit wieder so tun...
 

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