Lea Spiegl

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Coach, Trainerin

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Personal information

Professional experience

  • Employment status
    Entrepreneur

Educational background

  • Sep 1996 - Jun 1997

About me

Einerseits -

„Die richtige Person am richtigen Arbeitsplatz“ charakterisiert meine Art zu arbeiten.
Diese hat sich speziell durch die Begegnung mit Shelle Rose Charvet geprägt. Die Auseinandersetzung mit den Sprachmustern hat mich deshalb so sehr in ihren Bann gezogen, weil ich durch ihre Anwendung genau das erreiche. Die Sprache als Handwerkszeug ist genauso mein Spezialgebiet, wie das Erkennen und Fördern von Mitarbeiterpotentialen.

Andererseits -

Systemische Therapie versteht sich als eigenständiges psychotherapeutisches Verfahren, und ist der Oberbegriff für eine Vielzahl von Ansätzen und Modellen, die sich aus der Paar- und Familientherapien heraus entwickelt haben. Neben der zunächst analytisch orientierten Familientherapie und später der entwicklungsorientierten Richtung (Virginia Satir) traten die auf die Forschergruppe um Gregory Bateson zurückgehenden systemischen Schulen in den Vordergrund. Mit dem Begriff "systemisch" weist die Familientherapie über den Bezugsrahmen Familie hinaus und stellt Zusammenhänge zur allgemeinen Systemtheorie her. Als Weiterentwicklung der Familientherapie stellt sie auch die einzeltherapeutische Arbeit in einen interaktionellen Kontext.

In die theoretische Diskussion sind in den letzten zwei Jahrzehnten Modelle aus der Biologie, Soziologie, Biokybernetik, Kommunikations- und Erkenntnistheorie eingeflossen.

"Systemisches Denken" umfasst heterogene Denkansätze aus verschiedenen Disziplinen, deren Gemeinsamkeit der nichtreduktionistische Umgang mit Komplexität ist, wie Allgemeine Systemtheorie, Autopoiesetheorie, Kybernetik (2.Ordnung), Synergetik, Kommunikationstheorie, Konstruktivismus, sozialer Konstruktionismus, Theorie der Selbstreferentialität, der Selbstorganisation und dynamischer Systeme, Chaostheorie usw.

Systemisch ausgerichtete , BeraterInnen und SupervisorInnen gehen von der Autonomie der Rat- und Hilfesuchenden aus und betrachten diese als "Experten und Expertinnen ihrer selbst". Dabei wird das individuelle Erleben der Einzelnen als subjektive Verarbeitung ihrer lebensgeschichtlichen, affektiven und kognitiven Beziehungserfahrungen verstanden.

Zentrales Arbeitsmittel ist der öffnende Dialog. Dem Klienten gegenüber bemüht man sich um eine Haltung des Respekts, der Unvoreingenommenheit, des Interesses und der Wertschätzung bisheriger Lebensstrategien.

Respekt vor der Autonomie der Klienten, Neutralität und Neugierhaltung, Zuhören, Nutzung vorhandener Ressourcen und Kompetenzen sind Haltungen, die die Beziehungsgestaltung in der systemischen Therapie prägen.

Im therapeutischen und beraterischen Bereich orientiert sich systemische Praxis am Anliegen der Klienten und verzichtet auf normative Zielsetzungen und Pathologisierungen. Sie verfolgt gemäß ihrem theoretischen Ansatz weder das Ziel die Probleme diagnostisch zu erkunden und zu klassifizieren, noch sie kausal zu verändern. Sie versucht, im Dialog mit den Betroffenen Beschreibungen zu entwickeln, die die Möglichkeiten aller Beteiligten, wahrzunehmen, zu denken und zu handeln, erweitern. Systemische Praxis sucht nach Bedingungen, mit deren Hilfe die Klienten ihre Ressourcen aktivieren können, um in Selbstorganisation zu ihren Zielen gelangen zu können.





 

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