Abschlussarbeiten: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGAs)
Abschlussarbeiten: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGAs)
Abschlussarbeiten: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGAs)
Abschlussarbeiten: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGAs)
Technische Universität München
Fach- und Hochschulen
München
- Art der Beschäftigung: Studierende
- Vor Ort
- Zu den Ersten gehören
Abschlussarbeiten: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGAs)
Über diesen Job
Abschlussarbeiten: Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGAs)
20.02.2026, Studentische Hilfskräfte, Praktikantenstellen, Studienarbeiten
Wir suchen Studierende für Abschlussarbeiten zum Thema Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGAs).
Hintergrund:
Seit der Einführung des DiGA-Fast-Track-Verfahrens sind digitale Gesundheitsanwendungen (DiGAs) zu einem wichtigen Bestandteil der Gesundheitsversorgung geworden. Allerdings bleiben Fragen hinsichtlich ihrer tatsächlichen Umsetzung, der Erstattungspraktiken, der Argumente für ihren Nutzen sowie der Zusammenarbeit zwischen Krankenkassen, Herstellern und Dienstleistern offen, insbesondere im Hinblick auf die psychische Gesundheit.
Unsere Forschungsgruppe untersucht, wie digitale Lösungen sinnvoll in Gesundheitsprozesse integriert werden können. Wir möchten ein tieferes Verständnis dafür entwickeln, wie DiGAs aus Sicht der wichtigsten Interessengruppen bewertet, eingeführt, erstattet, weiterentwickelt und in die Gesundheitsversorgung integriert werden. Unser Fokus liegt auf Entscheidungslogik, Hindernissen, Erfolgsfaktoren und evidenzbasierten Anforderungen.
Nachdem DiGA-Hersteller von Krankenkassen erstattet werden, konzentriert sich die Arbeit auf Interviews mit DiGA-Herstellern und/oder Krankenkassen. Die Interviews mit Krankenkassen zielen darauf ab, zu verstehen, wie diese DiGAs hinsichtlich der Gesundheitszustände bewerten und welche Kriterien die Erstattungs- und Implementierungsentscheidungen beeinflussen, einschließlich der Entscheidungs- und Bewertungslogik, der Rolle des DiGA-Verzeichnisses, wichtiger Hindernisse und Erfolgsfaktoren sowie der Erwartungen an Hersteller und Gesundheitsdienstleister. Die Interviews mit DiGA-Herstellern zielen darauf ab, zu verstehen, wie sie DiGAs auf evidenzbasierte Weise unter Berücksichtigung von Erstattungs- und Versorgungsanforderungen konzipieren und entwickeln, einschließlich Evidenzstrategien, Marktzugangs- und Erstattungsbeschränkungen, Datenschutz und Interoperabilität, Integration in Versorgungspfade und Kooperationsmodelle mit Krankenkassen und Gesundheitsdienstleistern. Zu den Aktivitäten im Rahmen der Vorbereitung der Abschlussarbeit gehören die Durchführung einer Literaturrecherche, die Formulierung von Forschungsfragen, die Durchführung von Interviews und/oder Umfragen mit DiGA-Herstellern und Krankenkassen sowie die Analyse der Interviews, um Erkenntnisse zu gewinnen.
Erwartungen:
- Hohes Maß an Selbstständigkeit und Verantwortung
- Interesse an aktuellen IS-Themen mit Schwerpunkt Medizin, Psychologie und Psychiatrie
- Erfahrung im wissenschaftlichen Schreiben und Bereitschaft, sich darin weiterzubilden
- Strukturierte, zuverlässige und eigenständige Arbeitsweise
Kontakt: maximilian.schumergruber@tum.de
