Promotionsstelle - Analyse von Mikroplastik und Nanoplastik (m/w/d)
Promotionsstelle - Analyse von Mikroplastik und Nanoplastik (m/w/d)
Promotionsstelle - Analyse von Mikroplastik und Nanoplastik (m/w/d)
Promotionsstelle - Analyse von Mikroplastik und Nanoplastik (m/w/d)
Technische Universität München
Fach- und Hochschulen
München
- Art der Beschäftigung: Vollzeit
- 49.500 € – 59.000 € (von XING geschätzt)
- Vor Ort
- Zu den Ersten gehören
Promotionsstelle - Analyse von Mikroplastik und Nanoplastik (m/w/d)
Über diesen Job
PhD-Stelle ist noch offen. Bewerbungsschluss: 31.01.2026
Promotionsstelle - Analyse von Mikroplastik und Nanoplastik (m/w/d)
02.01.2026, Wissenschaftliches Personal
Die Doktorandin/der Doktorand wird für das DFG-Projekt "Analyse von Mikro- und Nanoplastik sowie von synthetisch hergestellten Nanopartikeln in der menschlichen Plazenta / MiNaPla” arbeiten. Ziel des Projekts ist die Entwicklung und Etablierung valider Analysemethoden zum Nachweis, zur Quantifizierung und Charakterisierung von Mikro- und Nanoplastik in der menschlichen Plazenta und im Blut.
Die Stelle ist in der Raman- & REM-Gruppe, Lehrstuhl für Analytische Chemie und Wasserchemie, Institut für Wasserchemie (IWC), TUM School of Natural Sciences (Dep. Chemie), Technische Universität München (TUM) zu besetzen. Die Gruppe fokussiert sich auf die Entwicklung und Etablierung von Raman-basierten Methoden zur Analyse komplexer Proben, mit besonderem Augenmerk auf Automatisierung und Online-/Hochdurchsatz-Analytik.
Thema: Mikroplastik und Nanoplastik sind neu auftretende anthropogene partikuläre Schadstoffe. Diese winzigen Plastikpartikel und -fasern kommen in der Luft, im Trinkwasser und in Lebensmitteln vor – was Bedenken hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit aufkommen lässt. Über die Translokation und Anreicherung von kleinem Mikroplastik und Nanoplastik sowie von künstlich hergestellten metallbasierten Nanopartikeln in der menschlichen Plazenta ist jedoch nur wenig bekannt.
Die Doktorandin/der Doktorand wird für das DFG-Projekt "Analyse von Mikro- und Nanoplastik sowie von synthetisch hergestellten Nanopartikeln in der menschlichen Plazenta / MiNaPla” in Kooperation mit der Universität Ulm (Institut für Analytische und Bioanalytische Chemie und Universitätsklinikum Ulm) arbeiten. Ziel des Projekts ist die Entwicklung und Etablierung valider Analysemethoden zum Nachweis, zur Quantifizierung und Charakterisierung von Mikro- und Nanoplastik sowie synthetisch hergestellten metallbasierten Nanopartikeln in der menschlichen Plazenta und im Blut bei niedrigen Konzentrationen der Analyten, wie sie in realen Proben zu erwarten sind. Darüber hinaus wird besonderes Augenmerk auf die Koexistenz von Mikroplastik und Metallen gelegt, um das Auftreten des Trojanischen-Pferd-Phänomens zu bewerten.
Wir laden Sie ein, sich für eine PhD-Stelle zu bewerben und bieten Ihnen:
• Betreuung, Mentoring und Unterstützung durch PD Dr. Natalia P. Ivleva
• Umfangreiche Qualifizierungs- und Weiterbildungsprogramme, strukturierte Ausbildung an der TUM Graduate School, aktive Teilnahme an europäischen und internationalen Konferenzen
• Arbeit in einem dynamischen, anregenden, unterstützenden und interdisziplinären Umfeld mit Schwerpunkt auf der Entwicklung von Raman-basierten Methoden zur Analyse verschiedener Analyten
• Modernste Laboreinrichtungen, darunter Raman-Mikrospektroskopie, (Kryo-)SEM/EDX, Field-Flow-Fraktionierung (FFF) und (sp)-ICP-MS-Ausstattung
• 3-jährige Doktorandenstelle in der Raman & SEM-Gruppe, IWC-TUM
• Möglichkeiten zur wissenschaftlichen Zusammenarbeit mit deutschen und internationalen Partnern, die Analysegeräte für die Partikelcharakterisierung entwickeln und herstellen
Was wird Sie erfolgreich machen:
• Master-Abschluss in (analytischer) Chemie, Biochemie oder einem vergleichbaren Fachgebiet
• Hohe Motivation und Fähigkeit zu selbstständiger, systematischer und zuverlässiger wissenschaftlicher Arbeit
• Umfangreiche Erfahrung in chemischen, analytischen und spektroskopischen Laboren, Fähigkeit, in einer sauberen Umgebung zu arbeiten und mit Spurenanalysen umzugehen
• Gute Kenntnisse in Programmierung (vorzugsweise Python) und Chemometrie, Erfahrung in der Automatisierung von Methoden und in der Auswertung spektroskopischer Daten
• Ausgezeichnete schriftliche und mündliche Kommunikationsfähigkeiten in Englisch sowie soziale Kompetenz; Deutschkenntnisse sind willkommen
• Kompetenz in der Mikro- und Nanoplastikanalyse, Probenvorbereitung und physikalisch-chemischen Charakterisierung von Partikeln werden von großem Vorteil sein
Bewerbungsverfahren:
Bitte senden Sie eine einzige PDF-Datei mit einem Motivationsschreiben, einem Lebenslauf mit Ihren Universitätsnoten, den Kontaktdaten von zwei Referenzpersonen, einer Zusammenfassung Ihrer Masterarbeit (maximal eine Seite), einer Forschungsvision (maximal eine Seite) und, falls verfügbar, Kopien Ihrer Publikationen.
Bewerbungen sind zu richten an natalia.ivleva@tum.de.
Bewerbungsschluss: 31.01.2026.
https://www.ch.nat.tum.de/hydrochemistry/raman-sem/open-positions/
Im Rahmen der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder verfolgt die TUM das strategische Ziel, die Vielfalt deutlich zu erhöhen. Die TUM ist ein Arbeitgeber, der Chancengleichheit fördert. Die TUM strebt eine Erhöhung des Frauenanteils an und begrüßt daher insbesondere Bewerbungen von Frauen.
Die Stelle ist für die Besetzung mit schwerbehinderten Menschen geeignet. Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei ansonsten im wesentlichen gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt eingestellt.
Kontakt: natalia.ivleva@tum.de
