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Hohenloher Spezialmöbelwerk Schaffitzel GmbH + Co. KG

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Der Raum als dritter Pädagoge "Unterricht braucht flexible Raumkonzepte": Dr. Dierk Suhr über die pädagogische Dimension des Raums. Handlungsorientierter Unterricht, selbstorganisiertes Lernen, Think-Pair-Share und Gruppenarbeit – „wie wollen Sie einen solchen Unterricht in einem fest verschraubten Hörsaalgestühl veranstalten?“ #hohenloher #mintspace #mintspacehero

Der Raum als dritter Pädagoge

Unterricht braucht flexible Raumkonzepte: Dr. Dierk Suhr über die pädagogische Dimension des Raums. Handlungsorientierter Unterricht, selbstorganisiertes Lernen, Think-Pair-Share und Gruppenarbeit – „wie wollen Sie einen solchen Unterricht in einem fest verschraubten Hörsaalgestühl veranstalten?“ „Der Raum als dritter Pädagoge“ – das berühmte Zitat stammt von Loris Malaguzzi, einem italienischen Reformpädagogen, der nach dem Zweiten Weltkrieg eine neue kindgerechte Pädagogik entwickelte. Lernen als sozialer Prozess in der „Peergroup“: Nach Malaguzzi ist der erste Pädagoge der Mitschüler, die Mitschülerin. Die Lehrkraft kommt erst an zweiter Stelle. Und der dritte Pädagoge ist eben der Raum, der pädagogische Lehr-Lern-Prozesse ermöglicht – oder verunmöglicht. Dr. Dierk Suhr, Naturwissenschaftler und Technikdidaktiker bei Hohenloher: „Ein schönes Negativbeispiel ist der Chemiefachsaal, der […] in vielen Fällen heute immer noch so aussieht: eine fest verschraubte Hörsaalbestuhlung, nach hinten ansteigend, vorn ein Lehrerexperimentiertisch. Was wollen Sie in solch einem Raum anderes machen als Frontalunterricht mit Demonstrationsexperimenten, bei denen Schülerinnen und Schüler zuschauen können?“ Heutige konstruktivistische Lehr-Lern-Theorien gehen davon aus, dass Unterricht handlungsorientiert sein soll, selbstorganisiert, in wechselnden Sozialformen: „Think-Pair-Share, Schüler denken alleine nach, unterhalten sich in Paaren, teilen es in der Gruppe“ – das funktioniert nicht auf fest verschraubten Stühlen. Hier, so Suhr, brauche es Räume, die ermöglichen, zu zweit, in Gruppen oder im Plenum zusammenzuarbeiten. „Und wir bei Hohenloher denken über solche flexiblen Raumkonzepte nach: mobile Stühle, mobile Tische, mobile Deckenversorgungssysteme für die Medien – dann ist der Raum als dritter Pädagoge unterstützend tätig bei den Lehr-Lern-Prozessen.“ Ein Gespräch in der Reihe MINTSPACE HERO: fächerübergreifende Pädagogik in neuen MINT-Lernlandschaftenyoutube.com
Der Raum als dritter Pädagoge
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MINTSPACE in Weimar „Eine inspirierende MINT-Lernlandschaft“: Alexander Biller über die Konzeptstudie eines MINTSPACE in Weimar. Der Raum: begrenzt. Das pädagogische Konzept: Jenaplan. Als Experte wurde Hohenloher ins Boot geholt. Gemeinsam mit Architekten, Träger, Fachschaft und Montag Stiftung begann „eine tolle Reise“. #hohenloher #mintspace #mintspacehero

MINTSPACE in Weimar

„Eine inspirierende MINT-Lernlandschaft“: Alexander Biller über die Konzeptstudie eines MINTSPACE in Weimar. Der Raum: begrenzt. Das pädagogische Konzept: Jenaplan. Als Experte wurde Hohenloher ins Boot geholt. Gemeinsam mit Architekten, Träger, Fachschaft und Montag Stiftung begann „eine tolle Reise“. Alexander Biller, Architekt und Experte für Raumkonzepte, skizziert im Video vier Konzeptstudien – anschaulich vor der Kamera. Vier Szenarien und Möglichkeiten, das eher kleine Gebäude zu zonieren. Variante 1 bleibt beim klassischen Grundriss. Variante 2 ist eine Clusterlösung mit zentralem Marktplatz, zwei Multifunktionslaboren und zwei Klassenräumen mit dazwischen liegender Vorbereitung.“ Variante 3 kombiniert die Themen: „Wir haben ein Kombi-Labor geschaffen, das heißt, zwei klassische naturwissenschaftliche Räume, in der Mitte zwei Vorbereitungsräume, die wunderbar erschlossen werden können […], das fließt so geschmeidig um die Räume herum, man hat immer Zugriff auf die Vorbereitungsräume, aber auch Zugang zu den klassischen Unterrichtsräumen. Also eine spannende MINT-Lernlandschaft“. Variante 4 ist eine ganz offene Lernlandschaft: ein großer Marktplatz mit kleinen Raumeinheiten in den Randzonen zur Differenzierung. Die Wahl fiel auf Variante 3. Alexander Biller nimmt uns mit auf einen Rundgang durch die 3-D-Visualisierung – aus Schülerperspektive. Rundgang in 3D Wir gehen durch die Flurzone, waschen uns die Hände an den Hygienestationen – und weiter durch den Lernflur, ausgestattet mit Spinden und Nischen, Sitzplätzen und Kojen in den Randzonen, einer Küchenzeile und Smart Cubes, kleinen Raumeinheiten für Einzel- oder Kleingruppenarbeit, mit Kreativwänden, Whiteboards, Displays oder Tribünen. Danach betreten wir die offene, transparente Lernlandschaft. Im Zentrum: Bio-Kitchen und Safe-Lab. „Die offene Lernlandschaft schlängelt sich s-förmig um diese beiden Kerne herum.“ Flexible Deckensysteme – Fly One – sichern die Versorgung mit Wasser, Gasen, Strom an jeder Stelle. Darunter: Bühne frei, um Tische flexibel zu positionieren. Die grüne Bio-Kitchen beinhaltet Abzug, Sicherheits- und Chemikalienschränke und ist von der Lernlandschaft aus ebenso zugänglich wie vom dahinter liegenden Multifunktionslabor. Wir gehen weiter, vorbei an einem offenen Küchenbereich, zur kleinen Tribüne für Experimente. Und noch weiter: Hier wird es lauter! Wir sind im Makerspace, hier wird geschraubt, gebohrt und handwerklich gearbeitet. „Toll ist: Dadurch, dass alles transparent gestaltet ist, hat man von überall den Blick raus ins Grüne, in den Experimentiergarten. Auch da haben wir kleine Einheiten vorgesehen, ein Häuschen mit Geräten und Maschinen, mit denen man draußen im Garten mikroskopieren, untersuchen und alles Mögliche machen kann. In Summe ein spannendes Projekt!“ Eine inspirierende Lernlandschaft, die den Spaß weckt, „morgens reinzukommen und die Welt und die Natur neu zu entdecken. Wir hatten große Freude daran und wir sind total gespannt, wie das Projekt weitergeht.“ Ein Gespräch in der Reihe MINTSPACE HERO: fächerübergreifende Pädagogik in neuen MINT-Lernlandschaftenyoutube.com
MINTSPACE in Weimar
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