Über uns
Dürfen wir uns vorstellen?
Vor uns ist noch keine Banane vom Himmel gefallen.
Wir halten viel von Design als Experiment, als signalisierende Studie, als herausragendes Solitär, selbstverständlich als persönliches Statement. Bei dessen Entwicklung wir liebend gerne als Dienstleister in Erscheinung treten. Stopp der Langeweile. Showtime!
Wir sehen als praktizierende Gestalter im Design darüberhinaus gesellschaftliche Chance und Verpflichtung. Design als soziale Intervention, als Antwort auf grundlegende Bedürfnisse, auf Mankos im Ablauf täglicher Prozesse. Bauhaus für Jedermann. Als kulturprägende Kraft. Für eine bessere Welt durch bessere Lebensbedingungen. Im privaten wie im öffentlichen Raum. Auf Verkehrswegen wie in Arbeitswelten. Kultur muss sich im Alltagsritus verwurzeln. Beispielsweise: Die Verdrängung der Fertiggerichte und Verankerung einer vitalen cucina povera ist mehr Designaufgabe als vermeintlich optimiertes Designerfood. Nicht die Züchtung der würfelförmigen Tomate liegt uns am Herzen, sondern die Überlegung, wie fundamentale Riten eines gemeinsamen Mittags und seiner Zubereitung durch eigene Hand in unsere Kultur (re-?)integriert werden können. Nur ein exemplarisches Beispiel für unsere Auffassung vom fundamentalen, "totalen" Design. Das oft ein interdisziplinäres Zusammenspiel geistes-, sozial-, und naturwissenschaftlicher Kriterien, ästhetischer, medialer bis hin zu politischer Komponenten erforderlich machen kann.
Konstruktive Weltverbesserung - eine blumige Vision? Mitnichten. Eher ein längerer Prozess, Forschung und Dialog.
Reibungsflächen, Mängel und Mißstände in seinen Umfeldern zu erkennen und benennen, idealerweise bevor sie zu Brennpunkten werden, Diskurs zu fördern und kompakt und kompetent konstruktive Verbesserungen und Lösungsansätze zu erzielen - das wäre dazu unsere vereinfachte Formel.
Und weil wir zum Glück nicht die einzigen gestaltungsfähigen Kräfte unter mehreren Milliarden Menschen sind und überdies unsere Präsenz nicht ewig währt, ist eines der Anliegen des Institus für Lebensverbesserung, Sensibilisierung für das jeweilige Umfeld und konstruktive Identifikations- und Handlungssprinzipien zu fördern, Querdenken und Techniken der Darstellung sowie Prozesse der Ideenvermittlung zu vermitteln. Durch Öffentlichkeitsarbeit, unterrichtsbegleitende Komponenten, Workshops, Coachings, Abendveranstaltungen, mediale Produktionen und Interventionen im öffentlichen Raum soll diesem Thema Raum und Nachhall bereitet werden. Das ist eine forschende und vermittelnde Seite des Instituts für Lebensverbesserung.
Gestalten. Besser. Machen.