Projektkoordinator*in für das Referat Interkulturelle Kirchenentwicklung
Projektkoordinator*in für das Referat Interkulturelle Kirchenentwicklung
Projektkoordinator*in für das Referat Interkulturelle Kirchenentwicklung
Projektkoordinator*in für das Referat Interkulturelle Kirchenentwicklung
Ökumenewerk der Nordkirche
Öffentlicher Dienst, Verbände und Einrichtungen
Hamburg
- Art der Beschäftigung: Teilzeit
- 48.500 € – 62.500 € (von XING geschätzt)
- Hybrid
Projektkoordinator*in für das Referat Interkulturelle Kirchenentwicklung
Über diesen Job
Intro
Das Ökumenewerk der Nordkirche sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n
Projektkoordinator*in für das Referat Interkulturelle Kirchenentwicklung (m/w/d)
Die Stelle ist befristet bis zum 31. Dezember 2027 und hat einen Umfang von 75 Prozent (29,25 Wochenstunden). Dienstsitz ist Hamburg.
Das Ökumenewerk der Nordkirche fördert und gestaltet Projekte und Kooperationen mit gesellschaftlichen und kirchlichen Partnerorganisationen und Gemeinden, initiiert Bildungsangebote und berät zur regionalen und internationalen Zusammenarbeit. Auf der Grundlage des christlichen Glaubens setzt sich das Ökumenewerk für globale Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung im Austausch mit weltweiten und lokalen Partnerinnen und Partnern ein. Das Ökumenewerk arbeitet eng mit Kirchenkreisen, Kirchengemeinden und anderen Diensten und Werken der Nordkirche zusammen und ist in vielfältiger Weise mit Akteurinnen und Akteuren der Zivilgesellschaft vernetzt. Dabei verfolgt das Werk einen dekolonialen und rassismuskritischen Ansatz.
Das Referat Interkulturelle Kirchenentwicklung (IKE) befasst sich im Auftrag der Kirchenleitung mit dem Prozess der interkulturellen Öffnung innerhalb der Nordkirche. Dabei steht die migrationsbedingte Vielfalt im Fokus. Zum Prozess gehören das Erkennen und die Auseinandersetzung mit eigenen Rassismen. Auf struktureller Ebene wird der Umgang mit Rassismus und Diskriminierung ein Gradmesser für den Entwicklungsprozess hin zu einer Kirche für alle.
Aufgaben
Zu den Aufgaben des/der Projektkoordinator*in gehören insbesondere
- Fachliche Beratung, Begleitung und Qualifizierung kirchlicher Ebenen zur interkulturellen Öffnung; Aufbereitung von Handlungsempfehlungen und Good Practice-Beispielen
- Konzeption, Planung und eigenständige Durchführung bzw. Mitsteuerung von Workshops, Fachtagungen sowie Erstellung von Publikationen und Handreichungen (inkl. Qualitätssicherung und Evaluation)
- Koordination in Gremien/Netzwerken und verantwortliche Kommunikationsaufgaben in Abstimmung mit dem Referenten
- Aufbau und Pflege von Verteiler- und Stakeholderdatenbanken unter Beachtung des Datenschutzes
- Erstellung, Pflege und Auswertung von Statistiken und Kennzahlen zur Prozesssteuerung
- Pflege der Website und Entwicklung redaktioneller Inhalte für Social Media-Kanäle (Redaktionsplanung, Text, Bild, kurze Formate)
- Zusammenarbeit mit bestehenden Akteur*innen und Anlaufstellen zu Diskriminierung, Rassismus und Missionsgeschichte
Anforderungen
Sie bringen mit
- Abgeschlossenes einschlägiges Hochschulstudium, z. B. in sozialer Arbeit, Sozial-/Kulturwissenschaften, Pädagogik, oder eine vergleichbare Qualifikation
- Erfahrung in der Koordination partizipativer Organisationsentwicklungs-/Transformationsprozesse, vorzugsweise im kirchlichen bzw. zivilgesellschaftlichen Kontext
- Projekterfahrung (Planung, Koordination, Evaluation) und Routine in der Veranstaltungsorganisation
- Erfahrungen mit dekolonialen, Rassismus- und machtkritischen Ansätzen
- Erfahrung in Gremienarbeit und Netzwerkpflege inkl. Moderation, Stakeholdermanagement, Beschluss- und Protokollwesen
- Sehr gute digitale Kompetenzen: MS 365/Office, Kollaborationstools, Web-CMS und Social Media; Sicherheit in Datenaufbereitung/-analyse auf Anwenderniveau
- Selbstständige, strukturierte Arbeitsweise, Organisationsstärke, Teamfähigkeit und Eigeninitiative
- Hohe Identifikation mit den Werten und Zielen des Ökumenewerks der Nordkirche
- Sprachkompetenzen: Deutsch mindestens C1; Englisch wünschenswert (mind. B2); weitere Sprachen von Vorteil
Benefits
Wir bieten
- Zusammenarbeit in einem engagierten, innovativen Referat und einem Bereich mit großer Themenvielfalt
- Reisemöglichkeiten im Gebiet der Nordkirche
- Betriebliche Altersvorsorge
- Die Möglichkeit zu zeitweisem mobilen Arbeiten nach Absprache und zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf als Träger des Hamburger Familiensiegels
- Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten
- Einen Zuschuss zum Deutschland-Ticket und bei Bedarf zur Kinderbetreuung
- Die Möglichkeit, ein Jobrad bezuschusst zu leasen
Die Vergütung erfolgt gemäß Entgeltgruppe K 10 des Tarifvertrags für kirchliche Beschäftigte (TV-KB).
Bewerbungsprozess
In unserer interkulturell ausgerichteten Arbeit verfolgen wir einen rassismuskritischen und dekolonialen Ansatz. Ausdrücklich erwünscht sind Bewerbungen von Menschen, die Diskriminierungserfahrungen machen oder einen persönlichen Bezug zum Themengebiet (Post-)Kolonialismus haben, z. B. Schwarze Menschen, Indigene Menschen, People of Colour, Menschen mit familiärer Migrations- oder Fluchtgeschichte. Wir fördern die berufliche Gleichstellung von Menschen aller Geschlechter. Schwerbehinderte und ihnen gleichgestellte Menschen werden bei gleicher Eignung und Befähigung bevorzugt berücksichtigt.
Senden Sie Ihre Bewerbung mit Lebenslauf und aussagekräftigen Unterlagen an bewerbung@nordkirche-weltbewegt.de. Wir bitten Sie, Ihre Dokumente zu einem PDF-Dokument zusammenzuführen und die Datei mit Ihrem Nachnamen und Vornamen zu kennzeichnen.
Für Informationen steht Ihnen der Referent und Bereichsleiter, Herr Nicolas Moumouni ( n.moumouni@nordkirche-weltbewegt.de ), zur Verfügung.
Wir machen darauf aufmerksam, dass Fahrtkosten oder andere im Zusammenhang mit der Bewerbung stehende Auslagen nicht erstattet werden.
Die Bewerbungsfrist endet am 13. März 2026 . Bewerbungsgespräche sind in der 13. Kalenderwoche geplant.
Sonja Lehmann-Robinson
040 881 812 02