Wissenschaftliche Mitarbeiter*innen im Forschungsprojekt „Digitale Transformation der Versorgung in
Wissenschaftliche Mitarbeiter*innen im Forschungsprojekt „Digitale Transformation der Versorgung in
Wissenschaftliche Mitarbeiter*innen im Forschungsprojekt „Digitale Transformation der Versorgung in
Wissenschaftliche Mitarbeiter*innen im Forschungsprojekt „Digitale Transformation der Versorgung in
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Fach- und Hochschulen
Oldenburg
- Art der Beschäftigung: Vollzeit
- 52.500 € – 62.500 € (von XING geschätzt)
- Vor Ort
Wissenschaftliche Mitarbeiter*innen im Forschungsprojekt „Digitale Transformation der Versorgung in
Über diesen Job
Über uns
Das vom Land Niedersachsen im Rahmen von zukunft.niedersachsen geförderte Projekt "Digitale Transformation der Versorgung in der Fläche" (TransVer) begleitet wissenschaftlich den Transformationsprozess von Kliniken in digitalisierte regionale Gesundheitszentren. Ziel ist es, neue medizinische und technische Lösungen zu entwickeln, die eine attraktive, moderne und wohnortnahe Versorgung ermöglichen und die Bedarfe der Bevölkerung adressieren. Dazu gehört auch die Frage, wie die Klinikstandorte sinnvoll umgenutzt werden können – zum Beispiel mit digitalen Assistenzsystemen für neue Versorgungsangebote vor Ort. Weitere Informationen zum Projekt und dort ausgeschriebenen weiteren Stellen finden Sie unter www.transver-projekt.de .
Ein besonderer Fokus in diesem Projekt liegt auf dem Krankheitsbild akutes Abdomen. Dieses ist stellvertretend für sehr unterschiedliche Pfade der Diagnose, Behandlung und Nachsorge. Gemeinsam mit Patientinnen und Patienten sowie Fachleuten sollen auf der Basis der erhobenen Daten neue, digitale und vernetzte Behandlungspfade entwickelt, getestet und bewertet werden - vom eigenen Zuhause bis zur hochspezialisierten Klinik und zurück.
Ihre Aufgaben
Sie arbeiten im interdisziplinären Forschungsverbund TransVer im Arbeitspaket B "Behandlungspfade" mit und übernehmen insbesondere Aufgaben an der Schnittstelle zwischen Versorgungsforschung, klinischer Praxis und Digitalisierung. Dazu gehören u. a.:
- Wissenschaftliche Mitarbeit bei der Analyse bestehender Versorgungsstrukturen und -prozesse für das Krankheitsbild akutes Abdomen in den beteiligten Klinikstandorten und regionalen Gesundheitszentren.
- Erhebung, Aufbereitung und Auswertung von Versorgungsdaten (z. B. Fallzahlen, Diagnosen, Behandlungsverläufe, Weiterverlegungen, Aufenthaltsdauern) sowie von Struktur- und Prozessmerkmalen der beteiligten Einrichtungen.
- Modellierung von Behandlungspfaden und Versorgungsprozessen (z. B. mit BPMN) sowie Mitwirkung an der Definition von Minimal Data Sets und interoperablen Schnittstellen.
- Mitarbeit bei der Konzeption, Durchführung und Auswertung von Pilotstudien zu digitalen und telemedizinischen Anwendungen (z. B. teleassistierte Untersuchungen, telerobotische Systeme, digitale Nachsorge- und Informationsangebote).
- Vergleich und Bewertung internationaler Versorgungsmodelle (insbesondere Niederlande) im Hinblick auf ihre Übertragbarkeit auf die Versorgungssituation im Nordwesten Deutschlands.
- Enge Zusammenarbeit mit klinischen Partnern, regionalen Akteuren, Technik- und Sozialwissenschaftler*innen sowie mit dem Cross-Border Institute of Healthcare and Prevention.
- Mitwirkung an der partizipativen Einbindung von Patient*innen, Angehörigen und Versorgenden in die Entwicklung neuer Versorgungskonzepte.
- Wissenschaftliche Aufbereitung und Dissemination der Ergebnisse (z. B. Berichte, Publikationen, Präsentationen, Kongresse).
- Unterstützung bei der inhaltlichen Abstimmung innerhalb des Gesamtprojekts sowie bei Querschnittsaufgaben (z. B. Workshops, Projekttreffen, Transferaktivitäten).
Ihr Profil
Einstellungsvoraussetzungen:
Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Diplom (Uni) / Master) im Bereich:
Medizin oder Versorgungsforschung, Public Health oder Gesundheitswissenschaften oder Epidemiologie oder Medizinische Biometrie oder Gesundheitsökonomie oder Pflegewissenschaft oder Therapiewissenschaften oder einer verwandten Disziplin mit klarem Bezug zur Gesundheitsversorgung
Idealerweise mit inhaltlichem Schwerpunkt in klinischer Versorgung, Versorgungsforschung oder Gesundheitssystemforschung.
Von Vorteil sind:
- Sehr gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift (mindestens C1), da Datenerhebungen, Abstimmungen mit regionalen Akteuren sowie die Projektkommunikation überwiegend auf Deutsch erfolgen.
- Gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift (mindestens B2) für die Auswertung internationaler Literatur, die Zusammenarbeit mit internationalen Projektpartnern (z. B. Niederlande) sowie für wissenschaftliche Publikationen und Präsentationen.
Wir bieten
- Bezahlung nach Tarifrecht (Jahressonderzahlung, betriebliche Altersvorsorge, vermögenswirksame Leistungen) inkl. 30 Tage Jahresurlaub
- Unterstützung und Begleitung in der Phase Ihrer Einarbeitung
- Ein familienfreundliches Umfeld mit flexibler Arbeitszeit (Gleitzeit) und der Möglichkeit zu anteiliger mobiler Arbeit
- Leistungen der betrieblichen Gesundheitsförderung
- Ein umfangreiches kostenloses Weiterbildungsprogramm sowie eine eigene wissenschaftliche Nachwuchsförderung ( https://uol.de/medizin/nachwuchs )
Unser Anspruch
Die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg strebt an, den Frauenanteil im Wissenschaftsbereich zu erhöhen. Deshalb werden Frauen nachdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Gemäß § 21 Abs. 3 NHG sollen Bewerberinnen bei gleichwertiger Qualifikation bevorzugt berücksichtigt werden. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt.
Weitere Informationen
Die Fakultät VI Medizin und Gesundheitswissenschaften umfasst die Bereiche Humanmedizin, Medizinische Physik und Akustik, Neurowissenschaften, Psychologie sowie die Versorgungsforschung. Zusammen mit den vier regionalen Krankenhäusern bildet die Fakultät VI die Universitätsmedizin Oldenburg. Weiterhin besteht eine enge Zusammenarbeit mit der Universität Groningen. Die UMO entwickelt technische Innovationen sowie personalisierte Lösungen und transferiert diese in die Praxis, um die Gesundheit der Menschen im Nordwesten zu verbessern – in der Stadt und auf dem Land.
Die Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie des Universitätsklinikums Oldenburg steht unter der Leitung von Prof. Dr. med. Maximilian Bockhorn.
Kontakt
Weitere Auskünfte erteilt Ihnen gerne: Christina Sobirey (Sekretariat), Tel. 0441 798-4011,
